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Dubai – Trotz seiner vielen Probleme wird Afrika immer weniger als Krisenkontinent wahrgenommen, sondern zunehmend als Raum der finanziellen Chancen und des wirtschaftlichen Wachstums. Davon zeugt auch der sogenannte „Compact with Africa“, den die deutsche Bundesregierung massiv unterstützt. Diese Partnerschaftsinitiative wurde 2017 unter der deutschen G20-Präsidentschaft ins Leben gerufen, um neue Kooperationsmodelle mit Afrika zu institutionalisieren. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für private Investitionen und Beschäftigungsmöglichkeiten in Afrika zu verbessern. Derzeit beteiligen sich zwölf reformorientierte Staaten an dem Großprojekt. Dabei handelt es sich um Äthiopien, Ägypten, Benin, Burkina Faso, die Elfenbeinküste, Ghana, Guinea, Marokko, Ruanda, Senegal, Togo und Tunesien. Der „Compact“ verbindet die afrikanischen Teilnehmer mit Partnerländern aus dem Kreis der G20-Staaten sowie internationalen Organisationen wie der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds und der Afrikanischen Entwicklungsbank. Einvernehmlich werden für jedes Land Entwicklungsprogramme und Fördermaßnahmen erarbeitet, die vor allem zur Erhöhung der Privatinvestitionen führen sollen. Dafür wird auf spürbare Reformen in der Finanz- und Wirtschaftspolitik gesetzt.

Dubai – Unter Risikokapital oder Venture-Capital wird außerbörsliches Beteiligungskapital verstanden, das eine Beteiligungsgesellschaft Unternehmen mit einer riskanten Geschäfts- oder Produktidee bereitstellt. Dieses Wagniskapital wird meist in Form von vollhaftendem Eigenkapital oder eigenkapitalähnlichen Finanzierungsinstrumenten wie Mezzanine-Kapital angeboten. In Deutschland fehlt es insbesondere in der Früh- und Wachstumsphase von Unternehmen an Risikokapital, das diese unbedingt zur Etablierung ihrer innovativen Geschäftsmodelle brauchen. Angesichts des scharfen Wettbewerbs der Wirtschafts- und Technologiestandorte schwächt der Mangel an Venture Capital unbestreitbar die deutsche Wirtschaft.