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München – Im Frühjahr dieses Jahres erschien die KOFA-Studie 1/2019 mit dem Titel „Wie Unternehmen trotz Fachkräftemangel Mitarbeiter finden“. KOFA steht für „Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung“ und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Das KOFA unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Findung und Bindung von dringend gesuchten Fachkräften. Dass immer mehr Unternehmen Probleme haben, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, ist eine schon fast triviale Erkenntnis. Die angespannte Mitarbeitersituation würde sich auch bei gleichbleibender Wirtschaftslage in naher Zukunft nicht ändern. Selbst Auftragsrückgänge und Umsatzeinbußen im Zuge der bevorstehenden Rezession brächten keine spürbare und vor allem keine langfristige personelle Entlastung. Grund ist die demografische Entwicklung mit einer anhaltend niedrigen Geburtenrate und dem Renteneintritt der sogenannten Babyboomer. Zuletzt wurden 75 Prozent der deutschen Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben, wobei es zwischen den Regionen und Berufen naturgemäß große Unterschiede gibt. Die Fachkräftesituation hat auch Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. So wurde errechnet, dass bei der Besetzung aller der 440.000 offenen Fachkräftestellen die wirtschaftliche Leistung um etwa 30 Milliarden Euro steigen würde. Unternehmen sind heute mehr denn je gezwungen, neue Personalbeschaffungsstrategien (Recruiting) anzuwenden, um sich auf dem Markt zu behaupten.

Wemding – Als der Betriebsrenten-Profi Josef Bader in Wemding die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH (DGbAV) gegründet hatte, eilte er mit seinem unabhängigen Kompetenzzentrum für betriebliche Altersabsicherung von Erfolg zu Erfolg. Mehrere Jahre lang sponserte er den Deutschen Arbeitgebertag und richtete zusammen mit der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände sogar zweimal den Betrieblichen Altersvorsorge Kongress in Berlin aus, auf dem auch Kanzlerin Angela Merkel sprach. Wie ein Youtube-Video aus dem Jahre 2009 zeigt, schaute zudem der damalige Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt regelmäßig am Stand des DGbAV-Alleininhabers vorbei. Damals beriet und betreute die DGbAV rund 2.000 Unternehmen in allen Fragen der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Durch Vorträge und individuelle Beratungsgespräche wurden alle Beteiligten über die Potenziale der bAV, die Chancen der Entgeltumwandlung und die fünf Durchführungswege Pensionsfonds, Pensionskasse, Direktversicherung, Unterstützungskasse und Pensionszusage oder alternativ Zeitkonten informiert.

Wemding - Aufgrund des seit dem 1. Januar 2018 geltenden Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) erwartet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für dieses Jahr weitere Wachstumsimpulse. Bereits 2017 ist die Bedeutung der deutschen Lebensversicherer für die betriebliche Altersversorgung (bAV) gewachsen: Die Zahl der bAV-Verträge stieg nach ersten Zahlen um 1,9 Prozent auf über 15,7 Millionen, und das Beitragsvolumen legte um 5,7 Prozent auf 19,4 Milliarden Euro zu.