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Dubai – Gute Aussichten für den Wirtschafts- und Finanzstandort Vereinigte Arabische Emirate: Unternehmen, die in den VAE eine Tochtergesellschaft gründen wollen, haben es nun wesentlich leichter, wenn ihre Branche auf der neuen Positivliste steht. Von dieser Erleichterung ausländischer Direktinvestitionen berichten verschiedene Online-Medien. Schon im September 2018 wurde in dem Staat am Persischen Golf das Gesetz zur Zulässigkeit ausländischer Direktinvestitionen („FDI Law“) verabschiedet. Ziel ist die Diversifizierung der örtlichen Wirtschaft durch mehr Standortattraktivität für ausländische Investoren. Hierfür wurde der bislang im VAE-Gesellschaftsrecht verankerte Grundsatz gelockert, dass ausländische Gesellschafter nur maximal 49 Prozent der Anteile an in den VAE ansässigen Unternehmen halten dürfen. Die übrigen 51 Prozent mussten bisher in der Hand emiratischer Mitgesellschafter liegen. Ausländern war es nur erlaubt, an Freihandelszonengesellschaften alle Geschäftsanteile zu besitzen. Das FDI Law erlaubt es ausländischen Investoren nun erstmals, für Wirtschaftsaktivitäten in bestimmten Sektoren eine Beteiligung von bis zu 100 Prozent zu halten. Zur Festlegung, wofür eine höhere Anteilseignerschaft als 49 Prozent in Betracht kommt, unterscheidet das Gesetz und die Zusatzgesetzgebung zwischen der Negativliste und der Positivliste. Die im Juli 2019 beschlossene Positivliste ermöglicht für 122 Aktivitäten aus 13 Wirtschaftssektoren eine ausländische Beteiligung von bis zu 100 Prozent.