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Den Haag/Frankfurt am Main – Asset Management bezeichnet eine Finanzdienstleistung, in deren Mittelpunkt die Verwaltung von unterschiedlich angelegtem Vermögen steht. Vermögensverwalter treffen hierbei für ihre Kunden Anlageentscheidungen, die mindestens dem Werterhalt, idealerweise aber natürlich dem Wertzuwachs dienen. Bankrechtlich handelt es sich um eine Finanzportfolioverwaltung. Anders als bei der konventionellen Anlageberatung werden bei der Vermögensverwaltung nicht nur Empfehlungen ausgesprochen, sondern durch den Asset Manager auch eigenständige Investment-Entscheidungen getroffen. In diesem Geschäftsfeld dreht sich alles um die Verwaltung großer institutioneller und privater Finanzanlagevermögen unterschiedlicher Assetklassen wie Aktien, Lebensversicherungen und Immobilien. Erklärtes Ziel ist es, Vermögensportfolios unter Berücksichtigung der Risikobereitschaft und Lebensplanung der Kunden zu optimieren. Vor allem institutionelle Anleger wie Versicherer, Pensionskassen, Stiftungen sowie karitative und staatliche Einrichtungen lassen durch Vermögensverwalter komplexe Investmentstrategien erarbeiten, die genauen Risiko- und Renditevorgaben entsprechen. Aber auch wohlhabendere Privatpersonen greifen auf solche Angebote zurück, um Vermögenswerte zu sichern und entsprechend individuellen Vorstellungen zu mehren.

Friedrichshafen - Wegen der anhaltenden Eurokrise und dem damit verbundenen Zinstief suchen viele deutsche Anleger Zuflucht in Realwerte. Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) bedeutet für Sparer eine großangelegte Vermögensvernichtung, weil die Inflationsrate die kümmerlichen Zinsen regelrecht auffrisst. Kreditnehmer können sich aber freuen. Weil Anlage-Alternativen fehlen und die Konditionen für Immobilienkredite weiterhin gut sind, erlebt der Immobiliensektor einen wahren Boom. Die Nachfrage nach dem sogenannten „Betongold“ ist so rapide gestiegen, dass in Städten wie München, Frankfurt, Hamburg, Köln und Berlin der Markt schon fast leer gefegt ist. Für Wohnraum in guter Lage können die Vermieter und Verkäufer Höchstmieten beziehungsweise Höchstpreise verlangen.