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Trebbin – Wer die Welt der deutschen Flugzeugbauer kennt, der kann mit dem Namen Reiner Stemme sofort etwas anfangen. Der Ingenieur und Segelflugpilot gründete 1984 in Berlin die Stemme GmbH & Co. KG, um seine Vision eines einzigartigen Flugzeugtyps zu verwirklichen. Dabei ging es ihm um die Verbindung eines leistungsstarken Motorantriebs mit erstklassigen Segelflug-Eigenschaften. Das neue Flugzeug sollte in großer Höhe lange Gleitflüge ohne Schleppfahrzeuge, Winden und das dazugehörige Personal absolvieren können. Bis zum Firmenumzug nach Strausberg nutzte Dr. Reiner Stemme die Einrichtungen des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR) in Braunschweig für den Bau des Prototyps der S10. 1986 fand der Jungfernflug statt, und ein Jahr später konnte der Flieger auf der AERO-Messe in Friedrichshafen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. 1990 wurde endgültig die Musterzulassung erteilt, und schon bald waren die ersten serienproduzierten Versionen des leistungsstarken Motorseglers auslieferungsbereit. Im gleichen Jahr änderte der Flugzeugentwickler die Rechtsform seines Unternehmens in eine Aktiengesellschaft. Die Stemme AG hat ihren Hauptsitz auf dem Flugplatz in Strausberg nahe Berlin, wo auch die technische Entwicklung und Endmontage der S10 und der S6 stattfindet. Im April 2015 präsentierte der Firmenchef im Rahmen der AERO die Twin Voyager S12. In einer aktuellen Selbstdarstellung heißt es: „Stemme ist mit seiner langjährigen Erfahrung in der Herstellung von Hochleistungsflugzeugen mit Verbundstruktur ein Technologieführer. Das Unternehmen bietet die hochinnovative S12-Produktfamilie, die Remos GX für Privatkunden und die ECARYS ES15 Versorgungsflugzeuge für professionelle Kunden an.“

Hamburg - Der Markt für Sachwertanlagen wächst immer weiter, weil die von Anlegern erhoffte Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB) auf sich warten lässt. Seit Jahren findet eine schleichende Enteignung der deutschen Sparer statt, weil die Zinsen für ihre Sparguthaben deutlich unter der Inflationsrate liegen. Da Geld auf dem Konto Jahr für Jahr an Wert verliert, suchen Anleger und Investoren fieberhaft nach renditeträchtigen Alternativen im Sachwerte-Sektor. In der Branche für Kapitalanlagen wird der Begriff „Sachwertanlage“ recht inflationär verwendet. Für manch einen gelten selbst Aktien als eine Form der Sachanlage, weil dahinter reale Unternehmen stehen. Richtigerweise kann man nur dann von Sachwertanlagen sprechen, wenn die Investitionsobjekte einen von Dritten unabhängigen, sicheren und jederzeit realisierbaren Verkehrswert haben. Das gilt natürlich für Gebäude und andere immobile Sachwerte wie Photovoltaikanlagen oder Biogasanlagen. Mobile Sachwerte sind zum Beispiel Flugzeuge, Schiffe und Container, an denen man sich über Alternative Investmentfonds (AIF) und andere geschlossene Fonds beteiligen kann.