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München – Wer sich in der Vergangenheit für die finanzielle Altersabsicherung nicht auf die gesetzliche Rente verlassen wollte, sondern eine private Vorsorge anstrebte, wählte meist zwischen einem Immobilienkauf, sofern finanzierbar, und einer privaten Rentenversicherung. Die klassische Privatrente mit Beitragsgarantie und gesicherter Rendite wird aber immer mehr zum Auslaufmodell und nur noch von jedem dritten Versicherer angeboten. Die chronischen Niedrigzinsen an den Kapitalmärkten – Ergebnis auch der Politik der Europäischen Zentralbank – machen Lebens- und Rentenversicherungsverträge immer mehr zum renditeschwachen Nischenprodukt. Laut einer Studie der Ratingagentur Assekurata bieten von 47 untersuchten deutschen Unternehmen bloß noch 16 private Rentenversicherungsverträge mit einem lebenslangen Garantiezins von 0,9 Prozent im Neugeschäft an. Ein Jahr vorher waren es immerhin noch 24 Anbieter. Immer mehr Lebensversicherer offerieren Verträge mit weniger Garantien oder sogar ohne feste Renditezusage.

München – Warum Club-Deals bei der Immobilienfinanzierung so attraktiv sind? Die knappe Antwort lautet: Weil sich das natürliche Risiko renditeträchtiger Immobilieninvestments so auf mehrere Schultern verteilen lässt. Die in den letzten Jahren stark gestiegenen Immobilienpreise stellen Anleger vor das Problem, dass der Markt für kleinere und mittlere Investitionen größtenteils leergefegt ist. Um trotzdem in lukrative Projekte investieren zu können, schließen Geldgeber vermehrt sogenannte Club-Deals ab. Bei diesen Co-Investments tun sich Investoren zusammen, um den Kapitalbedarf für konkrete Immobilienprojekte zu decken. Die Deals sind zweckgebundene Gemeinschaftsinvestitionen unterschiedlicher Anleger auf dem Immobilienmarkt, um ein einzelnes Objekt oder ein ganzes Portfolio zu erwerben.