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Brand-Erbisdorf - Als Mitte September ein bislang rätselhafter Drohnenangriff die saudische Raffinerie Abqaiq in Flammen setzte, wurde die neue Verwundbarkeit solcher Anlagen rasch deutlich. Angeblich sollen es Huthi-Rebellen aus dem südarabischen Jemen gewesen sein, die das hochgerüstete Militär von Saudi-Arabien auf dem linken Fuß trafen. Zweifel sind natürlich angebracht, ob es tatsächlich die Guerilla jener ‚Steinzeitkrieger‘ gewesen sein kann. Washington und Riad ließen vermelden, dass der Angriff auch nicht aus dem Süden, sondern aus dem Norden geflogen wurde. Kolportiert soll der Iran hinter all dem stecken. Doch wie kann es überhaupt sein, dass eine so große Raffinerie (bis zu sieben Millionen Barrel an Öl werden hier täglich verarbeitet) schutzlos den Angriffen kleiner Lenkwaffen ausgesetzt war?