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Hamburg – Unter dem Motto „Einfach und direkt in Immobilien investieren“ haben Simon Brunke, Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen im Jahr 2014 ihre Online-Plattform Exporo gegründet, auf der Projektträger und Anleger zum beiderseitigen Nutzen zusammenkommen. Immobilienentwickler können sich dort abseits der risikoscheuen Banken unkompliziert mit Investitionskapital versorgen, und die Immobilieninvestoren bekommen ihr Engagement mit hohen Renditen honoriert. Durch die Digitalisierung von Immobilieninvestments hat das Unternehmerquartett den Markt für Sachwertanlagen geradezu revolutioniert. Die Pioniere des Immobilien-Crowdinvesting residieren in der noblen Hamburger HafenCity und beschäftigen inzwischen rund 150 hochqualifizierte Mitarbeiter. Der Vorstand der Exporo AG, bestehend aus Simon Brunke, Björn Maronde und Julian Oertzen, blickt mit Stolz auf einen Jahresumsatz im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Brand-Erbisdorf - Als Mitte September ein bislang rätselhafter Drohnenangriff die saudische Raffinerie Abqaiq in Flammen setzte, wurde die neue Verwundbarkeit solcher Anlagen rasch deutlich. Angeblich sollen es Huthi-Rebellen aus dem südarabischen Jemen gewesen sein, die das hochgerüstete Militär von Saudi-Arabien auf dem linken Fuß trafen. Zweifel sind natürlich angebracht, ob es tatsächlich die Guerilla jener ‚Steinzeitkrieger‘ gewesen sein kann. Washington und Riad ließen vermelden, dass der Angriff auch nicht aus dem Süden, sondern aus dem Norden geflogen wurde. Kolportiert soll der Iran hinter all dem stecken. Doch wie kann es überhaupt sein, dass eine so große Raffinerie (bis zu sieben Millionen Barrel an Öl werden hier täglich verarbeitet) schutzlos den Angriffen kleiner Lenkwaffen ausgesetzt war?

Dubai – Gute Aussichten für den Wirtschafts- und Finanzstandort Vereinigte Arabische Emirate: Unternehmen, die in den VAE eine Tochtergesellschaft gründen wollen, haben es nun wesentlich leichter, wenn ihre Branche auf der neuen Positivliste steht. Von dieser Erleichterung ausländischer Direktinvestitionen berichten verschiedene Online-Medien. Schon im September 2018 wurde in dem Staat am Persischen Golf das Gesetz zur Zulässigkeit ausländischer Direktinvestitionen („FDI Law“) verabschiedet. Ziel ist die Diversifizierung der örtlichen Wirtschaft durch mehr Standortattraktivität für ausländische Investoren. Hierfür wurde der bislang im VAE-Gesellschaftsrecht verankerte Grundsatz gelockert, dass ausländische Gesellschafter nur maximal 49 Prozent der Anteile an in den VAE ansässigen Unternehmen halten dürfen. Die übrigen 51 Prozent mussten bisher in der Hand emiratischer Mitgesellschafter liegen. Ausländern war es nur erlaubt, an Freihandelszonengesellschaften alle Geschäftsanteile zu besitzen. Das FDI Law erlaubt es ausländischen Investoren nun erstmals, für Wirtschaftsaktivitäten in bestimmten Sektoren eine Beteiligung von bis zu 100 Prozent zu halten. Zur Festlegung, wofür eine höhere Anteilseignerschaft als 49 Prozent in Betracht kommt, unterscheidet das Gesetz und die Zusatzgesetzgebung zwischen der Negativliste und der Positivliste. Die im Juli 2019 beschlossene Positivliste ermöglicht für 122 Aktivitäten aus 13 Wirtschaftssektoren eine ausländische Beteiligung von bis zu 100 Prozent.

Bozen - Das RS Red Eagle ICO des Berliner Flugzeugkontrukteurs Dr. Reiner Stemme ist inzwischen auch in den südlichen Alpen präsent. Stemme warb gemeinsam mit den Kaufleuten Michael Thomale und Christian Michel Scheibener vergangenen Samstag in Bozen. Gemeinsam möchte man das Aufklärungsflugzeug ‚Red Eagle‘ zum Starten bringen. Dr. Reiner Stemme genießt dabei international einen ausgezeichneten Ruf als Flugzeugbauer.

München – Die Deutsche Finance Group ist eine international tätige und bestens vernetzte Investmentgesellschaft. Das in der Münchner Leopoldstraße ansässige Unternehmen öffnet Investoren den Zugang zu institutionellen Märkten und exklusiven Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Unter dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Oliver Müller befindet sich die Unternehmensgruppe auf einem steilen Wachstumskurs. Der CEO sieht die Deutsche Finance mehr als „Unternehmensplattform“ denn als konventionelles Unternehmen und nennt als Zielgruppe „Privatanleger, professionelle und institutionelle Investoren, die wissen, dass Rendite nicht immer vor der Haustür entsteht“.

Dubai – Nun scheint auch die deutsche Bundesregierung erkannt zu haben, dass viele Start-ups unterfinanziert sind und nur mit Schwierigkeiten an das dringend benötigte Investitionskapital kommen. Dabei hat die Politik in Berlin und Brüssel durch massive Regulierungsvorgaben selbst dafür gesorgt, dass Banken immer seltener Darlehen an Unternehmensgründer vergeben. Gerade sie aber brauchen Risikokapital wie die Luft zum Atmen.

Hamburg – Digitale Immobilieninvestments werden immer beliebter, weil diese Anlageform einfach, transparent und gebührenfrei ist. Deutscher Marktführer in diesem Bereich ist die Hamburger Exporo AG mit ihrer gleichnamigen Vermittlungsplattform. Dahinter steht die Idee des Crowdinvesting, bei dem viele Menschen relativ kleine Geldbeträge in unterschiedliche Immobilienprojekte investieren und über diese Masse das Gesamtinvestitionsvolumen zusammenkommt, das Projektentwickler benötigen.

Wemding – Es ist eine Nachricht, die in der Beratungsbranche für „betriebliche Altersversorgung“ (bAV) für Aufsehen sorgt. Betriebsrenten-Profi Josef Bader wird im Herbst seine langjährige Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der DG-Gruppe AG beenden und den Weg für einen Nachfolger freimachen. Am 22. August informierte das Unternehmen aus dem bayerischen Wemding über den Personalwechsel an der Spitze. Demnach hat der Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. Oktober 2019 Roderich Münker als Vorstand der DG-Gruppe AG bestellt. In einer knappen Presseerklärung heißt es: „Der Aufsichtsrat freut sich, mit Herrn Münker einen erfahrenen bAV-Experten mit tiefgreifenden Kenntnissen zur Entgeltoptimierung gewonnen zu haben, der das Managementteam der DG Gruppe nachhaltig verstärken wird.“ Der Firmengründer und Hauptaktionär Josef Bader war seit dem 28. Oktober 2015 Vorstand und legt sein Amt zum 30. September nieder, um den Stab an Roderich Münker weiterzugeben. Bis es soweit ist, fungiert Prokurist Michael Fischer als Ansprechpartner der DG-Gruppe. Die Finanzdienstleistungs-Holding ist im Freiverkehr der Hamburger Börse notiert und bietet Standard- und Zusatzleistungen zur betrieblichen Altersversorgung an, zum Beispiel ein besonderes System der Vergütungsoptimierung. „Der Aufsichtsrat dankt Josef Bader für sein Engagement und die geleistete Arbeit für die DG-Gruppe und wünscht Herrn Bader alles Gute und weiterhin viel Erfolg für die Zukunft“, heißt es unternehmensseitig. Diese Worte werfen die Frage auf, ob sich Bader trotz seiner profunden Erfahrung ganz aus dem Beratungsgeschäft für die betriebliche Altersabsicherung zurückziehen will.

München – Im Frühjahr dieses Jahres erschien die KOFA-Studie 1/2019 mit dem Titel „Wie Unternehmen trotz Fachkräftemangel Mitarbeiter finden“. KOFA steht für „Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung“ und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Das KOFA unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Findung und Bindung von dringend gesuchten Fachkräften. Dass immer mehr Unternehmen Probleme haben, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, ist eine schon fast triviale Erkenntnis. Die angespannte Mitarbeitersituation würde sich auch bei gleichbleibender Wirtschaftslage in naher Zukunft nicht ändern. Selbst Auftragsrückgänge und Umsatzeinbußen im Zuge der bevorstehenden Rezession brächten keine spürbare und vor allem keine langfristige personelle Entlastung. Grund ist die demografische Entwicklung mit einer anhaltend niedrigen Geburtenrate und dem Renteneintritt der sogenannten Babyboomer. Zuletzt wurden 75 Prozent der deutschen Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben, wobei es zwischen den Regionen und Berufen naturgemäß große Unterschiede gibt. Die Fachkräftesituation hat auch Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. So wurde errechnet, dass bei der Besetzung aller der 440.000 offenen Fachkräftestellen die wirtschaftliche Leistung um etwa 30 Milliarden Euro steigen würde. Unternehmen sind heute mehr denn je gezwungen, neue Personalbeschaffungsstrategien (Recruiting) anzuwenden, um sich auf dem Markt zu behaupten.

Wien – Allein in Deutschland steht jährlich bei 70.000 bis 80.000 Unternehmen eine Nachfolgeregelung aus Altersgründen an. Mittelständische Unternehmen, bei denen die Suche nach einem passenden Nachfolger fehlschlägt, werden meist still liquidiert oder rutschen einfach in die Insolvenz. Die Gründe des Scheiterns sind vielfältig: Der Unternehmensinhaber hat zu spät mit der Nachfolgersuche begonnen, es konnte schlicht kein geeigneter Nachfolger gefunden werden, mit den Kaufinteressenten war keine Einigung über den Preis und die Übergabekonditionen zu erzielen oder die Finanzierung des schon vereinbarten Kaufpreises scheiterte. Wer das Unternehmen eines Alteigentümers kaufen und selbst fortführen will, muss neben einem Finanzierungsplan über fachliche Fähigkeiten und Führungsqualitäten verfügen. Das macht es schon schwierig genug, geeignete Käufer zu finden. Erschwerend kommt die demografische Entwicklung hinzu, die es immer schwieriger macht, einen Nachfolger zu finden.