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Der Betriebsrenten-Profi Josef Bader ist politisch bestens vernetzt

DG-Gruppe: Josef Bader und Roderich Münker freuen sich über finanzielle Entlastung von Betriebsrentnern

Dienstag, 17 Dezember 2019 23:32 geschrieben von 
Josef Bader und CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach beim BDS Bayern in München Josef Bader und CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach beim BDS Bayern in München

Berlin/Wemding – Am 12. Dezember stimmte der Bundestag abschließend dem „Gesetz zur Einführung eines Freibetrages in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge“ zu, von dem Betriebsrentner ab 2020 durch sinkende Kassenbeiträge massiv profitieren werden. Durch das sogenannte GKV-Betriebsrentenfreibetragsgesetz werden pflichtversicherte Betriebsrentner in der Größenordnung von 1,2 Milliarden Euro von Krankenversicherungsbeiträgen auf ihre Betriebsrenten entlastet. Diese Entlastung wird im Jahr 2020 komplett aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds ausgeglichen. Im Jahr 2021 werden 900 Millionen Euro aus der Liquiditätsreserve finanziert, im Jahr 2022 werden es 600 Millionen Euro sein und im Jahr 2023 noch einmal 300 Millionen Euro.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüßlein, sagte dazu: „Wir entlasten 60 Prozent der Betriebsrentnerinnen und -rentner um mindestens die Hälfte ihrer Beiträge. Die übrigen werden um rund 300 Euro pro Jahr entlastet. Dies machen wir durch die Einführung eines Freibetrages in Höhe von rund 160 Euro ab dem 1. Januar 2020. Dieser Freibetrag kommt allen Betriebsrentnern zugute, anders als eine Freigrenze, die immer zu Ungerechtigkeiten für die führt, deren Renteneinnahmen knapp über der Grenze liegen. Mit dem Gesetz steigern wir die Attraktivität der betrieblichen Altersversorgung und stärken damit die wertvolle zusätzliche Altersvorsorge.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn machte klar, dass finanziell nicht bestraft werden dürfe, wer zusätzlich für das Alter Vorsorge treffe. Die spürbare Senkung der Kassenbeiträge auf Betriebsrenten sei deshalb überfällig gewesen. „Etwa ein Drittel der Betriebsrentnerinnen und Betriebsrentner mit kleinen Betriebsrenten zahlt weiterhin gar keinen Beitrag, ein weiteres knappes Drittel zahlt maximal den halben Beitrag“, sagte der CDU-Politiker. Auch Bezieher höherer Betriebsrenten würden spürbar entlastet. „Wir stärken die betriebliche Altersvorsorge und machen sie attraktiver für die jüngeren Generationen.“ Experten gehen davon aus, dass vom GKV-Betriebsrentenfreibetragsgesetz rund vier Millionen Menschen profitieren werden.

Das ist auch ein wichtiges Signal für alle Anbieter und Vermittler von Leistungen der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Ein großer Akteur im bAV-Markt ist die in Wemding ansässige DG-Gruppe AG. Die 2003 gegründete Finanzdienstleistungs-Holding deckt mit ihren Tochterunternehmen sämtliche Beratungsleistungen in diesem Bereich ab. Zur DG-Gruppe gehören die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung AG (DGbAV), die DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH, die Deutsche Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH (DGVE), die DG-Akademie GmbH sowie die Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH (DGEO).

Viele Jahre war der Betriebsrenten-Profi Josef Bader Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe, bis er den Stab am 1. Oktober 2019 an Roderich Münker übergeben hat. Die Presseabteilung erklärte, „mit Herrn Münker einen erfahrenen bAV-Experten mit tiefgreifenden Kenntnissen zur Entgeltoptimierung gewonnen zu haben, der das Managementteam nachhaltig verstärken wird“. Bader hat sich aber keineswegs aus dem Beratungsgeschäft zurückgezogen, sondern stellt seine Erfahrung und Kompetenz weiterhin der DG-Gruppe zur Verfügung.

Auf beides sind viele Unternehmen angewiesen, die die Vorteile der betrieblichen Altersabsicherung für sich selbst (im Sinne der Mitarbeiterbindung) und natürlich ihre Beschäftigten nutzen wollen. Bei den fünf Durchführungswegen Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds und Pensionszusage beziehungsweise Direktzusage verlieren viele den Überblick. Deshalb bietet das noch von Bader geschulte Expertenteam Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten, Maklern und Finanzdienstleistern diverse Informationsmaterialien an, die in Einzelgesprächen oder auch Gruppenvorträgen erläutert werden. Dabei geht es unter anderem um die Überprüfung von Pensionszusagen, die liquiditätsschonende Auslagerung von Versorgungsverpflichtungen und die effiziente Einführung der Entgeltumwandlung. Es versteht sich von selbst, dass die unterschiedlichen betrieblichen Altersversorgungsmodelle rechtssicher auf alle EU-Richtlinien, neuen Verwaltungsanweisungen und nationalen Gesetzesänderungen abgeklopft werden. Die finanziellen Entlastungen, die ab dem 1. Januar 2020 das „Gesetz zur Einführung eines Freibetrages in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge“ bringt, werden deshalb ganz sicher in das Beratungsangebot der DG-Gruppe einfließen.

Deren Zentrale im bayerischen Wemding wird von dezentralen „Operationsgeschäftsstellen“ in München, Nürnberg, Augsburg, Hamburg, Dortmund, Düsseldorf, Saarbrücken und Ravensburg unterstützt. Im Osten ist man mit Geschäftsstellen in Dresden, Leipzig, Berlin, Schwerin und Rostock vertreten, um dem wachsenden Interesse an der betrieblichen Altersvorsorge Rechnung zu tragen. Zusätzlich zum eigentlichen Kundenstamm verfügt die DG-Gruppe über einen Interessenten-Pool von über 600.000 Unternehmen, der regelmäßig genutzt wird. Außerdem habe man „ständig 700 bis 800 Unternehmen in der Pipeline, also im Vorlauf“, heißt es. Josef Bader und Roderich Münker können nach der beschlossenen Finanzentlastung von Betriebsrentnern mit einer weiteren Attraktivitätssteigerung ihrer bAV-Angebote rechnen.

Ob sich Bader und der eingangs zitierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn persönlich kennen, ist unklar. Erwiesen ist aber, dass der Betriebsrenten-Allrounder durch seine vielfältigen Aktivitäten mit anderen Politikern von CDU und CSU bestens bekannt ist.

So fungierte Stefan Rößle, CSU-Landrat im Kreis Donau-Ries, am 1. September als Schirmherr für das Wohltätigkeitskonzert, das Josef und Karin Bader im Rahmen der Initiative „1.000 Schulen für unsere Welt“ ausrichteten. Es konnten Spenden in Höhe von mehr als 15.000 Euro zugunsten der „DG-Gruppe Schule Wemding“ gesammelt werden, womit die Unterstützung eines Schulprojektes in Tansania gemeint ist. Mitte November nahm das Ehepaar Bader im Füssener Festspielhaus an einer Charity-Veranstaltung des Landkreises Ostallgäu für „1.000 Schulen für unsere Welt“ statt. Gastgeberin war die mit den Baders ebenfalls bekannte Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU). Vor Ort plauderte Josef Bader zudem mit Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller (CSU) und Reiner Meutsch von der Stiftung FLY & HELP. Anfang 2019 sprach der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach auf Einladung des Betriebsrenten-Experten, der damals noch Vorstandschef der DG-Gruppe AG war, beim Bund der Selbständigen Bayern (BDS). Ein Thema war natürlich die betriebliche Altersversorgung.

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Sandra Weiss

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