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Ehepaar Bader und Landrat Stefan Rößle mit „1.000 Schulen für unsere Welt“

Betriebsrenten-Profi Josef Bader brennt für Charity-Projekt DG-Gruppe Schule Wemding

Dienstag, 26 November 2019 11:36 geschrieben von 
Landrat Stefan Rößle (links) mit Karin und Josef Bader bei der Vorstellung des Schulprojektes in Tansania Landrat Stefan Rößle (links) mit Karin und Josef Bader bei der Vorstellung des Schulprojektes in Tansania

Wemding – Bis Ende September war der Betriebsrenten-Profi Josef Bader Vorstandsvorsitzender der DG-Gruppe AG. Die 2003 gegründete Finanzdienstleistungs-Holding ist im Freiverkehr der Hamburger Börse notiert und beackert von Wemding aus mit ihren Tochtergesellschaften alle Felder der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Zur DG-Gruppe gehören die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung AG (DGbAV), die DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH, die Deutsche Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH (DGVE), die DG-Akademie GmbH sowie die Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH (DGEO). Im August erfuhr die Öffentlichkeit, dass der Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. Oktober 2019 Roderich Münker als neuen Vorstand bestellt hat. Wie sein Vorgänger Josef Bader gilt er als bAV-Experte mit profunden Kenntnissen zu sämtlichen Fragen der Entgeltoptimierung. Die Geschicke der Unternehmensgruppe lenken neben Vorstandschef Roderich Münker der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Rentmeister sowie die Aufsichtsratsmitglieder Jürgen Braun und Daniel Ramirez-Ziegler.

Dem Vernehmen nach steht Bader der DG-Gruppe AG immer noch mit Rat und Tat zur Seite und bringt dort seine Betriebsrenten-Kompetenz ein.Jahrelang schulte er Unternehmensmitarbeiter, überprüfte Pensionszusagen, half bei der liquiditätsschonenden Auslagerung von Versorgungsverpflichtungen und der effizienten Einführung der Entgeltumwandlung. So wurde er für viele Unternehmen zu einer Art Lotse durch das Dickicht der betrieblichen Altersvorsorge mit ihren Durchführungswegen Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds und Pensionszusage beziehungsweise Direktzusage.

Hocherfreut dürfte er zur Kenntnis nehmen, dass die Bundesregierung nun Ungerechtigkeiten für Betriebsrentner abbauen will. Bislang werden von Betriebsrenten fast 15 Prozent für die Krankenkasse abgezogen. Dieser Anteil soll laut einem Kabinettsbeschluss teilweise um die Hälfte sinken. Ein entsprechender Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wurde im November vom Kabinett verabschiedet. Seit 2004 müssen alle gesetzlich Versicherten, deren Betriebsrente eine bestimmte Grenze überschreitet, die vollen Beiträge für die Krankenversicherung zahlen. Davor war es nur der Arbeitnehmeranteil, also etwa die Hälfte. Der Bundestag wird das Gesetz noch in diesem Jahr beschließen, damit es am 1. Januar 2020 in Kraft treten kann. Dem Bundesgesundheitsminister zufolge gibt es zukünftig einen Freibetrag, von dem annähernd vier Millionen Betriebsrentner profitieren. „Ein Drittel der Betriebsrentner wird weiterhin keine Beiträge zahlen, das sind diejenigen, die unter 159,25 monatliche Betriebsrente liegen. Ein weiteres knappes Drittel zahlt maximal den halben Beitrag. Und ein weiteres gutes Drittel wird zumindest um 300 Euro im Jahr entlastet“, so Spahn. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) betont, dass in Zukunft mehr von den Betriebsrenten übrig bleiben wird: „Es stärkt auch das Vertrauen in die betriebliche Altersvorsorge. Es ist gut, wenn Menschen neben der gesetzlichen Rente auch eine betriebliche Altersvorsorge haben.“

Die finanzielle Attraktivitätssteigerung der Betriebsrenten wird auch die Beratungsgeschäfte der DG-Gruppe beflügeln. Josef Bader und seine Frau Karin versuchen schon seit Längerem durch Charity-Aktivitäten etwas von ihrem Erfolg abzugeben. So unterstützen beide die Initiative „1.000 Schulen für unsere Welt“. Im bayerisch-schwäbischen Wemding, dem Sitz der DG-Gruppe AG, veranstalteten sie am 1. September 2019 ein Benefizkonzert, dessen Erlöse dem Ausbau einer Grundschule in Terrat im Simanjiro-Distrikt in Tansania zugutekommen. Der bAV-Allrounder begründete sein Engagement so: „Bildung ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung aller Kinder und letztendlich von Gesellschaften. Durch Bildung werden die Grundlagen gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler als Erwachsene selbstbestimmt ihren Lebensunterhalt in der eigenen Heimat erwirtschaften können.“ Karin Bader sagte bei einer Pressekonferenz im Landratsamt: „Es gibt uns ein gutes Gefühl beim Projekt ‚1.000 Schulen für unsere Welt‘ mitzumachen. Das ist etwas Großartiges, und wir wollen auch etwas Tolles in der Welt bewegen.“

Überhaupt hat das Ehepaar einen sehr guten Draht zu Stefan Rößle, dem Landrat im Kreis Donau-Ries. Der CSU-Politiker fungierte als Schirmherr für das Wohltätigkeitskonzert am 1. September und erklärte dazu in einer kurzen Flugblatt-Botschaft: „Als Landrat des Landkreises Donau-Ries übernehme ich sehr gerne die Schirmherrschaft für das Schulbauprojekt von Familie Bader und ihrer DG-Gruppe und freue mich schon jetzt auf die Charity mit toller Musik in Ihrer Gesellschaft.“ Rößle dankte der „Familie Bader für die Initiative und ihr Engagement und freue mich, wenn Sie zu dieser Wohltätigkeitsveranstaltung kommen und für diese werben“.

Wie die Lokalpresse berichtete, konnten die Veranstalter rund 150 Gäste begrüßen, die in kurzer Zeit Spenden in einer Größenordnung von über 15.000 Euro zugunsten der „DG-Gruppe Schule Wemding“ sammelten, um Schulkindern in Afrika ein besseres Lernumfeld zu ermöglichen. In einem Beitrag auf der Internetseite „Donau-Ries Aktuell“ heißt es zum Event in Josef‘s Walkaway Farm: „Es war ein fantastischer Abend und wurde mit der außergewöhnlich guten Musik von SoulTrainMusic und den großartigen Stimmen von Stephanie und Milos (‚The Voice of Germany‘) bereichert. Die Gastgeber Karin und Josef Bader durften zahlreiche Gäste und Ehrengäste begrüßen. Insbesondere Ideengeber Landrat Stefan Rößle, Wemdinger Stadträte, Karin Thaler, bekannt von den Rosenheim-Cops, Karl-Heinz Köster vom Landratsamt, Michael Heilig vom ‚Der Mittelstand. BVMW‘ sowie viele weitere Gäste.“

Die Schulprojekte haben die Baders noch enger mit Landrat Stefan Rößle verbunden. Mitte November fand im Füssener Festspielhaus vor rund 1.000 begeisterten Gästen wieder eine Wohltätigkeitsveranstaltung statt. Der Landkreis Ostallgäu mit Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) an der Spitze beteiligt sich nun an der Gemeinschaftsinitiative ‚1.000 Schulen für unsere Welt‘. Vor Ort waren neben den beiden Landräten auch Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller (CSU), Reiner Meutsch von der Stiftung FLY & HELP und natürlich die Eheleute Bader.

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