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Charity-Konzept sieht Boxtraining für Kinder aus sozialen Brennpunkten vor

weeCONOMY AG: Wie die Schweizer ihr modernes Cashback-System für Boxsponsoring einsetzen

Dienstag, 15 August 2017 19:04 geschrieben von 
Arbeiten gemeinsam am Projekt "weeCHARITY Kids Streetwork: Fairplay Boxen“. Ganz links steht Cengiz Ehliz Arbeiten gemeinsam am Projekt "weeCHARITY Kids Streetwork: Fairplay Boxen“. Ganz links steht Cengiz Ehliz Quelle: weeCONOMY

Kreuzlingen/Bad Tölz - Mit der stetigen Expansion der Schweizer weeCONOMY AG ist viel Bewegung in den Markt der Cashback-Systeme gekommen. Der englischsprachige Ausdruck „cash back“ steht für „Geld zurück“ und bezeichnet ein neuartiges Bonusprogramm, bei dem von Kunden erworbene Rabattpunkte nicht länger nur für weitere Einkäufe verwendet werden können, sondern als Geldbetrag auch direkt ausgewiesen und dem Kundenkonto gutgeschrieben werden.

Moderne Cashback-Systeme, für die auch weeCONOMY und Firmengründer Cengiz Ehliz mit dem Leitspruch „Geld statt Punkte“ stehen, bieten ihren Nutzern ein Höchstmaß an Transparenz und Flexibilität. Der Kunde kann bei Geldbeträgen einfacher als bei Rabattpunkten nachvollziehen, wie viel Ersparnis das Cashback-Modell bei jedem einzelnen Einkauf gebracht hat. Zudem ist die Auszahlung des Geldes an keine Bedingungen geknüpft. Das System stützt sich neben dem Online-Handel vor allem auf stationäre Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen, die als weeCONOMY-Partnergeschäfte selbst festlegen, wie viele Prozente sie den Kunden bei jedem Einkauf gewähren.

Den Anspruch auf weitere Markterfolge untermauerte die im schweizerischen Kreuzlingen ansässige weeCONOMY AG im vergangenen Dezember, als sie im renommierten Internationalen Presseclub München die Expansionsstrategie für ihr innovatives Cashback-System vorstellte.

Unternehmensgründer und Mehrheitsaktionär Cengiz Ehliz kündigte dort nichts Geringeres als eine globale Markteinführung seines Geld-zurück-Konzepts an.

Unter dem Markennamen „wee“ sollen die Vorzüge des Online-Einkaufs mit dem Shoppen im klassischen Einzelhandel verzahnt werden. Geld statt Punkte – in Europa entspricht einem „wee“ ein Euro – kann der Kunde beim Einkauf mit der weeCard, der weeApp oder beim Shoppen im großen Online-Portal wee.com sammeln.

In der Dezember-Pressekonferenz wurde bekanntgegeben, dass man derzeit 100 europäische Städte und Regionen in das „wee“-Cashback-System einbinde.

Nach Ehliz‘ Überzeugung profitieren die Konsumenten online wie offline von tollen Rabatten und der wirtschaftlich darbende Einzelhandel soll mit unerwarteten Umsatzsteigerungen rechnen können. Über die weeApp, die einer örtlichen Bäckerei oder Boutique ein eigenes E-Business-Profil kreiert, kommen Händler in den Genuss von Promotion-Maßnahmen, die im Idealfall neue Kunden zuführen. Am Einkaufsort kann sich der Kunde in ein Display oder Tablet einloggen, und eine Kamera liest den QR-Code ein, der in der weeCard oder der weeApp gespeichert ist. Die Kundenrabatte summieren sich als bargeldwerte „wee“ und können beim Einkauf vor Ort verrechnet oder direkt auf das Girokonto des Kunden überwiesen werden.

Im Juni 2017 trafen sich nun die Führungskräfte der weeCONOMY AG im Münchner Hotel Sheraton Arabellapark, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und die nächsten Schritte auf dem Weg zur globalen Markeneinführung zu beraten. Der aus Oberbayern stammende „wee“-Ideengeber Cengiz Ehliz umriss dort seine ehrgeizigen Unternehmensziele und sprach über sein Faible für hochkarätige Sportevents und deren Sponsoring.

Der 46-jährige Bad Tölzer mit türkischen Wurzeln interessiert sich seit Langem für den EC Bad Tölz als bayerische Größe im deutschen Eishockeysport. Einer der sportlichen Leistungsträger der Tölzer Löwen war vor seinem Vereinswechsel der 1992 geborene Flügel-Spieler Yasin Ehliz. Durch seinen Neffen Yasin kam Cengiz Ehliz offenbar auf den Gedanken, die Bewerbung seines aufstrebenden Cashback-Unternehmens mit der Sportförderung zu verbinden. So sponserte die weeCONOMY AG beispielsweise Veranstaltungen wie den Yasin-Ehliz-Cup, der zuletzt am 4. und 5. März 2017 in Bad Tölz stattfand.

Cengiz Ehliz teilte dem Nachrichten-Portal „BAYERN DEPESCHE" dazu auf Nachfrage mit: „Mit viel Manpower ist es einfach, ein solches Turnier hinzukriegen. Ohne großes Budget zu arbeiten und die Planung und Durchführung eines hochklassigen internationalen Jugendturniers mit ehrenamtlichem Engagement umzusetzen, ist einfach nur klasse. Das macht den Unterschied zu vergleichbaren Events aus.“ Weil sein Neffe Yasin Ehliz in der Tölzer Talentschmiede zum Eishockey-Profi geformt worden sei, fungiere Onkel Cengiz  als Namensgeber des Events. Soziales Engagement sei ihm sehr wichtig. Der Unternehmensgründer sagte: „Da gibt es den persönlichen Bereich, wo ich helfe oder die eine oder andere Organisation unterstütze. Das ist privat und ich möchte nicht damit werben. Bei weeCONOMY haben wir weeCHARITY for kids e.V. als gemeinnützigen Verein entwickelt.“ Perspektivisch sei dieses Projekt so angelegt, dass bei jeder Transaktion des Cashback-Systems ein Bruchteil in diesen sozialen Fördertopf abfließe und für Kinder in Not aktiviert werden könne.

Unter dem Dach der weeCHARITY for Kids e.V. haben weeCONOMY, Levent Cukurs Münchener Boxschmiede LEO´s Box Gym und die Magdeburger SES-Boxpromotion ein Projekt für Kinder aus sozialen Brennpunkten entworfen. Konkret soll Schülern in Problemgegenden unter dem Motto „weeCHARITY Kids Streetwork: Fairplay Boxen“ ein pädagogisch begleitetes Training angeboten werden, um ihr Selbstbewusstsein zu fördern und den Wert eines fairen zwischenmenschlichen Umgangs zu vermitteln.

Siana Petrova, Vorstandsvorsitzende der Charity-Einrichtung unter dem Markendach von „wee“, hat erklärt, dass man gerade die finalen Gespräche mit verschiedenen Grundschulen im Münchener Westen führe und mit den Erfahrungen aus diesen Pilotprojekten den Charity-Ansatz deutschlandweit weiterverfolgen wolle. Die 41-Jährige betont: „Neben anderen Aktivitäten unserer Charity, bei denen wir im vergangenen Jahr gut 40.000 Euro für die medizinische Behandlung von einzelnen Kindern in Slowenien und der Slowakei gespendet haben, möchten wir nun das ungewöhnliche Thema Boxen in allen Facetten nutzen, um benachteiligte Kinder und Jugendliche fit für unsere Gesellschaft zu machen.“Petrova unterstreicht das Ziel, dass eines Tages zehn Prozent der im E-Commerce von wee.com erzielten Umsätze als freiwillige Kundenspenden in die globalen Charity-Projekte des Unternehmens fließen. Angepeilt wird für die nächsten Jahre eine Summe von mindestens 10 Millionen Euro.

Letzte Änderung am Dienstag, 15 August 2017 19:17
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