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Mitarbeitergewinnung und -bindung durch Gehaltsextras und Benefit-Angebote

ValueNet Group: Stefan Schadhauser bietet Beratung zu Employer Branding und Compensation & Benefits

Dienstag, 27 August 2019 22:23 geschrieben von 

München – Im Frühjahr dieses Jahres erschien die KOFA-Studie 1/2019 mit dem Titel „Wie Unternehmen trotz Fachkräftemangel Mitarbeiter finden“. KOFA steht für „Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung“ und ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Das KOFA unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Findung und Bindung von dringend gesuchten Fachkräften. Dass immer mehr Unternehmen Probleme haben, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, ist eine schon fast triviale Erkenntnis. Die angespannte Mitarbeitersituation würde sich auch bei gleichbleibender Wirtschaftslage in naher Zukunft nicht ändern. Selbst Auftragsrückgänge und Umsatzeinbußen im Zuge der bevorstehenden Rezession brächten keine spürbare und vor allem keine langfristige personelle Entlastung. Grund ist die demografische Entwicklung mit einer anhaltend niedrigen Geburtenrate und dem Renteneintritt der sogenannten Babyboomer. Zuletzt wurden 75 Prozent der deutschen Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben, wobei es zwischen den Regionen und Berufen naturgemäß große Unterschiede gibt. Die Fachkräftesituation hat auch Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. So wurde errechnet, dass bei der Besetzung aller der 440.000 offenen Fachkräftestellen die wirtschaftliche Leistung um etwa 30 Milliarden Euro steigen würde. Unternehmen sind heute mehr denn je gezwungen, neue Personalbeschaffungsstrategien (Recruiting) anzuwenden, um sich auf dem Markt zu behaupten.

Die aktuelle KOFA-Studie, an deren Erstellung auch Mitarbeiter der Jobseite „Indeed“ und der Zeitschrift „Personalwirtschaft“ beteiligt waren, zeigt, dass das Thema Recruiting immer bedeutungsvoller geworden ist. So haben 54 Prozent der befragten Unternehmen die Anzahl der Personen, die sich hauptsächlich mit der Personalrekrutierung beschäftigen, in den letzten drei Jahren erhöht. Immer häufiger bekommen stark gesuchte Engpass-Talente spezielle monetäre und nichtmonetäre Leistungen angeboten, obwohl nur jedes vierte Unternehmen diese auch öffentlich kommuniziert. 41 Prozent der Firmen benennen sie im ersten persönlichen Gespräch, weitere 20 Prozent in einem Folgegespräch und 13 Prozent nur auf ausdrückliche Anfrage. Je größer der Fachkräftemangel ist, desto eher bewerben Unternehmen ihre Sonderleistungen auch in der Öffentlichkeit.

Die Studie zur Mitarbeitersuche in Zeiten des Fachkräftemangels liefert auch den Nachweis, dass die befragten Unternehmen bereits relativ viele Recruiting-Strategien und -Kanäle nutzen. Besonders unternehmensindividuelle Maßnahmen wie ein zielgruppengenaues Employer Branding, also die Arbeitgebermarkenbildung, werden als erfolgreicher Recruiting-Weg bewertet. 76 Prozent der Unternehmen haben damit nach eigenen Angaben gute oder sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch die Kooperation mit Bildungseinrichtungen sowie die Ausrichtung spezieller Recruiting-Events für angepeilte Zielgruppen ist attraktiv. „Employer Branding ist die identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Entwicklung und Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber. Kern des Employer Brandings ist immer eine die Unternehmensmarke spezifizierende oder adaptierende Arbeitgebermarkenstrategie“, erläutert die genau darauf spezialisierte ValueNet Holding GmbH & Co. KG. Für die in München ansässige Unternehmensgruppe geht es bei der Entwicklung und Umsetzung dieser Strategie um die nachhaltige Optimierung von Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung und die Verbesserung des Unternehmensimages. Mittelbar steigert Employer Branding zudem das Geschäftsergebnis und den Markenwert.

Die ValueNet Group unter Führung von Stefan Schadhauser entwickelt aber nicht nur mit viel Expertise Arbeitgebermarken, damit Unternehmen für Fachkräfte interessanter werden. Sie sieht sich als Betreiber „der ersten europäischen Plattform zur Konzeption, Kommunikation und Verwaltung von Gehaltsextras und Benefit-Angeboten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber“ sowie als Vermittler geeigneter Lieferanten zu transparenten Konditionen. Versprochen wird die Übernahme aller Zusatzleistungen, die über das Kerngeschäft von Personalabteilungen hinausgehen. Die ValueNet Group versteht sich als Partner der Personalabteilungen und ermöglicht den Mitarbeitern der beratenen Unternehmen den Zugang zu über 500 Lieferanten: „Sie bieten Ihrem Personal Compensation & Benefits Lösungen wie Großkonzerne, und wir verwalten diese für Sie.“ Seit der Gründung im Jahr 1999 hat sich das Unternehmen stetig weiter entwickelt. „Heute ist die ValueNet Group das einzige Full-Service-Dienstleistungsunternehmen für Arbeitnehmerzusatzleistungen mit rund 120 Mitarbeitern an 11 Standorten in Deutschland und einem IT- und Dienstleistungszentrum in Spanien“, heißt es in der Eigendarstellung. Selbstbewusst verweist man auf einen Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro und zweistellige Wachstumsraten. Damit sei man einer der ganz großen Entwickler und Anbieter von Gehaltsextras und Benefit-Angeboten für Arbeitnehmer.

Unter „Compensation & Benefits“ versteht man unternehmensspezifische Vergütungs- und Belohnungssysteme materieller wie immaterieller Art. Benefits werden auch als steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse bezeichnet. Compensation & Benefit Manager kümmern sich gezielt um die Gestaltung von Anreiz- und Leistungsprogrammen zur Sicherung der Marktpositionierung und zur Talentakquise und Mitarbeiterbindung. Kleine und mittelständische Unternehmen haben meist nicht die Kapital- und Personalressourcen, um in Employer-Branding-Kampagnen zu investieren. Ihnen ist es auch kaum möglich, extra eine Führungspersönlichkeit für den Bereich Compensation & Benefits abzustellen. Die ValueNet Group hat für KMU deshalb eigens das Berufsbild des „externen“ Compensation & Benefit Managers entwickelt.

In deren Kompetenzfeld gehört auch die Entgeltoptimierung, damit die Mitarbeiter mehr Netto vom Brutto haben. Im Einkommensteuergesetz ist geregelt, dass Unternehmen abgabenfreie Sachleistungen dauerhaft als Gehaltsbestandteil an ihre Mitarbeiter weitergeben dürfen. Der Arbeitnehmer bekommt durch die Sachleistung letztlich ein höheres Nettoeinkommen, und der Arbeitgeber spart Lohn- und Lohnnebenkosten ein. Vorausschauende Unternehmen haben die Gehaltsoptimierung deshalb als wesentliches Element der Mitarbeitergewinnung und -bindung erkannt. Andere Unternehmen schrecken vor diesem Instrument wegen der komplexen Ausführung und dem hohen Verwaltungsaufwand noch zurück. Die ValueNet Group unter ihren Geschäftsführern Stefan Schadhauser, Peter Freund, Michael Gregory und Sebastian Maaß bietet ihnen ein umfassendes Beratungspaket zur Entgeltveredelung an. Es umfasst kostenoptimierte Neueinstellungsmodelle, die Konzeptionierung von Gehaltserhöhungen und Sonderzahlungen, eine ganzheitliche Prozessbegleitung durch ein Team von Steuerberatern und Rechtsanwälten sowie Rechtssicherheit durch eine lohnsteuerliche Anrufungsauskunft.

Mit ihren Regionalbüros in Hamburg, Berlin, Münster, Hannover, Köln, Frankfurt, Passau, München und Wittenberg zusätzlich zum Holding-Sitz in Bayerns Landeshauptstadt und dem IT-Zentrum in Spanien stellt die ValueNet Group eine ortsnahe Kundenbetreuung im Consulting-Sektor für Human Resources sicher.

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