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Immobilien-Crowdinvesting

Sorgt Deniz Blankenburg bei Exporo für Beratungskompetenz und besondere Kundennähe?

Freitag, 03 Januar 2020 23:28 geschrieben von 
DENIZ BLANKENBURG - Senior Manager Special Sales DENIZ BLANKENBURG - Senior Manager Special Sales Quelle: Exporo AG

Hamburg – Crowdinvesting ist eine Anlageform, bei der eine Vielzahl von Anlegern mit relativ kleinen Beträgen in ganze Unternehmen oder einzelne Projekte investiert, um dafür eine Gegenleistung in Form von Zinsen zu erhalten. Wegen der jahrelangen Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank, die zur schleichenden Entwertung von Sparguthaben führt, stürzen sich immer mehr Investoren auf den Immobilienmarkt. In der Vergangenheit war diese Assetklasse meist finanzstarken Privatleuten und institutionellen Anlegern vorbehalten. Um renditeträchtige Immobilienanlagen auch für Kleinanleger zu öffnen, haben Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke die Immobilien-Crowdinvesting-Plattform Exporo.de gegründet. Inzwischen ist die in der Hamburger HafenCity ansässige Exporo AG deutscher Marktführer für digitale Immobilieninvestments.

Über die Online-Plattform wurden bislang 215 Immobilienprojekte mitfinanziert und dafür fast 560 Millionen Euro bei der Crowd eingeworben. Mehr als 204 Millionen Euro sollen bereits an die Anleger zurückgezahlt worden sein, teils sogar vorfristig. Angeboten werden zwei unterschiedliche Anlagemodelle. Bei „Exporo Finanzierung“ können sich Investoren schon mit einer Summe von 500 Euro an den Immobilienprojekten professioneller Entwicklungsgesellschaften beteiligen. Pluspunkte sind kurze Laufzeiten von 12 bis 36 Monaten und eine endfällige Jahresverzinsung zwischen vier und sechs Prozent. Mit „Exporo Bestand“ wird man bei einem Mindesteinsatz von 1.000 Euro zum digitalen Miteigentümer ertragsstarker Bestandsimmobilien und profitiert von Mietüberschüssen und Wertsteigerungen. Trotz längerer Laufzeiten können die Eigentumsanteile jederzeit über den Online-Marktplatz veräußert werden. Bei diesem Investmentprodukt winkt eine jährliche Rendite von drei bis sechs Prozent aus den Mieteinnahmen und der positiven Wertentwicklung.

Wenn Investment-Angebote auf der Plattform beworben werden, haben sie eine gründliche Vorprüfung im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Seriosität durchlaufen. Erst wenn die hauseigenen Immobilienexperten und externe Gutachter grünes Licht gegeben haben, wird ein Projekt digital platziert. Dann übernimmt die Kundenabteilung des norddeutschen Investmentanbieters den Stab und bemüht sich um größtmögliche Beratungskompetenz und Transparenz.

Für die Professionalisierung der Kundenbetreuung und Vertriebsarbeit ist bei Exporo Deniz Blankenburg verantwortlich. Der berufserfahrene Senior Manager Special Sales ist Mitgesellschafter und hat dem Crowdinvesting-Anbieter mit seiner besonderen Kundenorientierung einen persönlichen Stempel aufgedrückt. Als Senior Sales Manager ist er definitionsgemäß für die Identifikation und Ansprache potenzieller Neukunden sowie die Betreuung des bestehenden Kundenstamms zuständig. Das macht er offenbar zur vollsten Zufriedenheit der Exporo-Gemeinde, wie viele Erfahrungsberichte im Kundenportal „Kritische Anleger“ zeigen. Mit Datum vom 15. Februar 2019 schrieb dort ein Geldgeber: „Mit dem ‚Gutshof Rosental‘ habe ich im September 2016 meine erste Anlage bei Exporo getätigt. Die Einführung in diese neue Welt der Anlagemöglichkeiten war sehr gut. Großes Dankeschön an Herrn Blankenburg (Kundenberater von Exporo). Er hatte die Geduld, mir alles am Telefon zu erklären. (…) Kontakt hatte ich bisher mit Deniz Blankenburg und mit einem Mitarbeiter, der die Eröffnung des Depots bei der Baader-Bank mit mir zusammen gemacht hat. Den Kontakt zu Exporo empfand ich bisher als angenehm. Am Anfang war der telefonische Kontakt für mich erforderlich, da ich unsicher war und Rückfragen hatte. Diese wurden geduldig und kompetent beantwortet.“

Überhaupt kommen die FinTech-Profis aus Hamburg in den Berichten zum Thema Geldanlage bestens weg. Am 7. November 2019 schrieb ein anderer Kunde im Portal „Kritische Anleger“: „Seit 2016 habe ich in zehn verschiedene Projekte bei Exporo investiert. Die Anlagesummen bewegten sich dabei zwischen 2.000 und 10.000 Euro mit meist ein- bis dreijährigen Anlagezeiten. Die Online-Abschlüsse sind unkompliziert, wie das Anmeldeverfahren auch. Online melde ich mein Interesse an einem Objekt an und investiere ab 1.000 Euro. Danach bekomme ich eine Bestätigung meiner Anlage, und der Betrag wird von dem von mir angegebenen Konto abgebucht.“ Da er bis dahin keine Erfahrung mit Immobilien-Crowdinvesting gehabt habe, sei für ihn die Unterstützung durch einen festen Exporo-Ansprechpartner besonders hilfreich gewesen, so der Investor. Jede Frage sei ihm gewissenhaft beantwortet worden. Weiter notierte er: „Mittlerweile sind sieben meiner Objekte abgewickelt, und die Rückzahlungen kamen mit schriftlicher Ankündigung immer fristgemäß, auch schon mal sechs Monate eher, voll verzinst. Ich kann Exporo guten Gewissens weiterempfehlen. Mir scheint, als schielen die Betreiber nicht auf höchste Rendite, sondern auf ‚relative‘ Sicherheit. Ein Restrisiko besteht natürlich immer.“

Zur Reduzierung der Anlagerisiken hat die Exporo AG nach eigenen Angaben mehrere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Vorstandschef Simon Brunke kann einen Kapitalverlust nicht gänzlich ausschließen, betont jedoch, dass man sowohl bei den Bestandsobjekten als auch bei den Finanzierungsprojekten Sicherheiten für die Anleger eingebaut habe. Bei allen Investments der Kategorie „Exporo Bestand“ gebe es einen Treuhänder, der für die Anleger eine Grundschuld halte, und bei „Exporo Finanzierung“ halte die jeweilige Emittentin sämtliche Sicherheiten. „Diese hält sie zwar für sich und nicht für die Anleger, jedoch führt die Emittentin einzig dieses eine Immobilieninvestment durch und hat kein anderes Ansinnen, als die Sicherheiten durchzusetzen, wenn dies notwendig werden sollte“, so Brunke.

Auf Nachfrage wird darauf hingewiesen, dass bei allen Finanzierungsprojekten ausschließlich das Crowdlending zum Tragen komme. Hierbei wird die eigentliche Kreditvergabe durch ein Kreditinstitut abgewickelt. Das FinTech kauft diesen Kreditvertrag und tritt ihn an die Privatanleger ab, die damit zu den Inhabern der Forderung werden. Die darlehensbezogenen Sicherheiten werden für die Anleger von einem Treuhänder gehalten. Brunke führt das näher aus: „Wir stellen die Kredite ausschließlich über Partner-Banken zur Verfügung und kaufen diese Forderung dann in Echtzeit ab. Über diesen Umsetzungsweg des Crowdlendings haben wir die mit den Projektentwicklern individuell vereinbarten Sicherheiten wie Bürgschaften, Grundschulden, Patronatserklärung oder auch Gewinnabtretung im besseren Zugriff, als es das klassische Nachrangdarlehen erlaubte.“

Zusätzliche Sicherheit erhalten Exporo-Kunden durch die Fusion des deutschen Marktführers mit Zinsland, der Nummer zwei auf dem deutschen Markt für digitale Immobilieninvestments. Gemeinsam verfügten die Plattformen über einen Marktanteil von etwa 85 Prozent, hieß es im Oktober letzten Jahres. Zinsland-Gründer Carl von Stechow sagte zum Merger: „Der Zusammenschluss ist für beide Seiten der logische nächste Schritt. Vor fünf Jahren sind wir in Hamburg quasi als Nachbarn mit derselben Vision gestartet. Jetzt wollen wir unsere Ressourcen bündeln und freuen uns darauf, von den Erfahrungen und Stärken des jeweils anderen profitieren zu können.“

Letzte Änderung am Samstag, 04 Januar 2020 00:35
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