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„Manage to core“- Ansatz als Erfolgsmodell

publity AG: Thomas Olek blickt auf 17 Jahre als Finanzinvestor für Gewerbeimmobilien zurück

Montag, 11 September 2017 19:04 geschrieben von 
Vorstand Frederik Mehlitz und Vorstandsvorsitzender Thomas Olek (v.l.n.r.) Vorstand Frederik Mehlitz und Vorstandsvorsitzender Thomas Olek (v.l.n.r.) Quelle: publity.de

Leipzig - Viele Finanzinvestoren im Immobiliensektor kommen und gehen auch wieder. Manche bleiben aber und setzen sich im umkämpften Markt durch ein überlegenes Geschäftsmodell durch. Dazu gehört nach Auffassung vieler Branchenkenner die publity AG unter ihrem Vorstandsvorsitzenden Thomas Olek. Nach einer vierjährigen Beratertätigkeit für die Sächsische Landesbank stieg er als Mehrheitsaktionär bei der in Leipzig ansässigen Aktiengesellschaft ein und führte sie erfolgreich auf den Immobilienmarkt. Von den vielen Geschäftskontakten Oleks, der auch noch in zahlreichen banknahen Verbänden aktiv ist, dürften die Anleger bis heute profitieren.

Seit nunmehr 17 Jahren ist die publity AG ein marktetablierter Finanzinvestor, der vornehmlich in deutschen Ballungsräumen wie Frankfurt am Main und München renditestarke Gewerbeobjekte erwirbt und dabei erfolgreich nach dem „manage to core“- Ansatz agiert. Dem Unternehmen wird allgemein eine hohe Transaktionsgeschwindigkeit und schnelle Kaufpreisbelegung aus 100 Prozent Eigenkapitalreserven bescheinigt.

Anders als viele Konkurrenten vermeidet die publity AG einen oftmals kostspieligen Bieterwettbewerb um Gewerbeobjekte, um die sich alle reißen, und setzt stattdessen auf Immobilien aus der sogenannten Bankenverwertung. Dabei richtet das Unternehmen seinen Blick nicht in erster Linie auf Objekte aus klassischen Zwangsversteigerungen, sondern auf Immobilien, die aufgrund eines gescheiterten Eigentümerkonzepts oder falscher Management-Entscheidungen nicht den gewünschten Erfolg haben und deshalb mit Leerstand oder anderen Problemen zu kämpfen haben.

Die dafür Verantwortlichen scheuen aus Angst vor Imageschäden meist einen öffentlichkeitswirksamen Bieterwettbewerb und sind an einer geräuschlosen Abwicklung interessiert. Nach dem Ankauf der Immobilien – meist unter Marktwert – optimieren die publity-Spezialisten die Gewerbeobjekte, beseitigen den Teilleerstand und verkaufen sie als hochwertige Immobilien in Toplagen weiter. „Manage to core“ nennt sich diese Strategie, die bei publity-Objekten mit einer durchschnittlichen Haltedauer von nur 16 Monaten zu einer durchschnittlichen Wertsteigerung von 27 Prozent geführt hat. Derzeit verwaltet man ein Immobilienvermögen von über vier Milliarden Euro und hat in seiner Firmengeschichte bereits über 530 Immobilien in Deutschland gewinnbringend verkauft.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt eine Pressemitteilung der publity AG vom 5. September über den Vermietungserfolg in einem exklusiven Bürogebäude im hessischen Bad Vilbel. Demnach hat das Asset Management für einen außerordentlich großen Bürokomplex in der Wetterau-Gemeinde eine Mietvertragsverlängerung über eine Fläche von mehr als 1.600 Quadratmeter bis 2020 abgeschlossen. Die Multi-Tenant-Immobilie wurde von den Leipziger Investoren Ende 2014 erworben.

Hauptmieter des 534. Objekts des Asset-Management-Portfolios von publity sind die TeleCash/FirstData Deutschland GmbH, die Bad Homburger Service GmbH sowie die JVC Kenwood GmbH. Der Bestandsmieter JVC Kenwood Deutschland hat seine angemieteten Flächen nun bis 2020 verlängert und mietet neben der bisherigen Bürofläche auch Lagerflächen über ca. 700 Quadratmeter sowie 30 Stellplätze am Objekt an. Der moderne, fünfgeschossige Bürokomplex besteht aus fünf separaten Gebäudeteilen, die über ein beeindruckendes gläsernes Atrium miteinander verbunden sind. Zu der Immobilie, die auf einem 23.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtet wurde, gehören auch 371 PKW-Stellplätze, die sich hauptsächlich in einer Tiefgarage befinden.

Vorstandschef Thomas Olek erklärte zufrieden: „Erneut ist uns durch unser erfolgreiches Asset Management ein Vermietungserfolg gelungen. Es ist immer eine Bestätigung unserer Arbeit im Sinne der Objektoptimierung, wenn sich Bestandsmieter für eine weitere jahrelange Zusammenarbeit entscheiden.“

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