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Pallas Capital: Florian Koschat vermittelt im Zuge der Nachfolgersuche geeignete Unternehmenskäufer

Dienstag, 20 August 2019 15:23 geschrieben von 
Pallas Capital: Florian Koschat vermittelt im Zuge der Nachfolgersuche geeignete Unternehmenskäufer Quelle: Pallas Capital Advisory AG

Wien – Allein in Deutschland steht jährlich bei 70.000 bis 80.000 Unternehmen eine Nachfolgeregelung aus Altersgründen an. Mittelständische Unternehmen, bei denen die Suche nach einem passenden Nachfolger fehlschlägt, werden meist still liquidiert oder rutschen einfach in die Insolvenz. Die Gründe des Scheiterns sind vielfältig: Der Unternehmensinhaber hat zu spät mit der Nachfolgersuche begonnen, es konnte schlicht kein geeigneter Nachfolger gefunden werden, mit den Kaufinteressenten war keine Einigung über den Preis und die Übergabekonditionen zu erzielen oder die Finanzierung des schon vereinbarten Kaufpreises scheiterte. Wer das Unternehmen eines Alteigentümers kaufen und selbst fortführen will, muss neben einem Finanzierungsplan über fachliche Fähigkeiten und Führungsqualitäten verfügen. Das macht es schon schwierig genug, geeignete Käufer zu finden. Erschwerend kommt die demografische Entwicklung hinzu, die es immer schwieriger macht, einen Nachfolger zu finden.

Bei der Suche nach seriösen und finanzkräftigen Unternehmenskäufern kommt die Pallas Capital Advisory AG ins Spiel. Die im Wiener Schottenring ansässige Gesellschaft verspricht bei der Nachfolgersuche einen „maximalen Verkaufspreis“. Die Vorstandsmitglieder Florian Koschat und Helmut Kogler bezeichnen sich selbstbewusst als „rechte Hand des Mittelstandes“ und bieten verkaufswilligen Eigentümern sofort ein kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch an, das aktuelle Marktinformationen und viele Praxis-Tipps enthält. Koschat betont: „Die meisten mittelständischen Unternehmer planen nur einmal im Leben eine Nachfolge. Vom Erfolg oder Misserfolg hängt nicht nur die Zukunft ihrer Firma ab, sondern auch, in welcher finanziellen Situation sie ihren Ruhestand verbringen. Das sind zwei wichtige Gründe, diesen Schritt nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wir zeigen ihnen, wie sie die Nachfolgeplanung strukturiert angehen und umsetzen.“

Pallas Capital wirbt für sich mit einer zwölfjährigen Erfahrung, einer strikt erfolgsabhängigen Vergütung und kurzen Entscheidungswegen. Ziel ist nach eigenen Angaben immer die Erzielung eines höchstmöglichen Verkaufspreises durch einen Nachfolger, der das gekaufte Unternehmen im Sinne des bisherigen Eigentümers fortzuführen bereit ist. Bis es soweit ist, gilt es den Verkaufsprozess zu planen und zu strukturieren, die Potenziale des zu verkaufenden Unternehmens herauszuarbeiten und bestmöglich darzustellen sowie strategische Käufer zu identifizieren. Sind diese Schritte in enger Abstimmung mit dem Unternehmer erfolgt, geht es an die Vorbereitung und den erfolgreichen Abschluss der Verkaufsverhandlungen.

Obwohl die Preise, die Eigentümer beim Verkauf ihrer Firmen erzielen könnten, in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind, kommt es immer häufiger vor, dass Verkaufstransaktionen nicht oder nur mit Wertverlusten abgeschlossen werden. Der Wert eines Unternehmens ist schließlich keine festgelegte Größe. Vielmehr ist der Verkaufspreis das Ergebnis langwieriger Verhandlungen und hängt von vielen Faktoren ab. Um dennoch Unternehmenswerte vergleichen zu können, wird die Marktwert-Methode angewandt, „bei der der Preis als ein Vielfaches des Umsatzes oder des EBIT (Earnings before interest and tax) ausgedrückt wird. Diese sogenannten Multiplikatoren werden von vielen Marktteilnehmern und Datenanbietern erfasst, und sie bilden eine gute Ausgangsposition für die Preisverhandlung“, erfährt man von Pallas Capital. Trotz der Einfachheit des Multiplikator-Verfahrens besteht die Gefahr, dass Verkäufer von Anfang an mit zu hohen Preisvorstellungen in die Verhandlungen gehen. Die Wiener Finanzexperten um das Führungsduo Florian Koschat und Helmut Kogler warnen: „Anstatt sich auf die Ziele der potenziellen Käufer zu fokussieren, wird das Preislimit mithilfe des branchenüblichen Multiplikators festgelegt. Viele Finanzinvestoren nutzen dieses Vorgehen aus. Sie bieten einen möglichst hohen Multiplikator und suchen während der Due Diligence systematisch nach dem ‚Haar in der Suppe‘, um die Umsatz- oder EBIT-Prognose zu reduzieren. So können sie dann trotz des hohen Multiplikators kurz vor Abschluss der Verhandlung den Preis mindern. Zu diesem Zeitpunkt hat der Verkäufer dann häufig keine andere Wahl, als den reduzierten Preisvorschlag zu akzeptieren oder den Verkauf abzusagen.“

Solche Enttäuschungen lassen sich mit einer umsichtigen Verkaufsstrategie jedoch vermeiden. Jeder Eigentümer, der seinen Betrieb zum höchstmöglichen Preis verkaufen will, sollte sich die einzelnen Kaufinteressenten und deren Geschäftsstrategie genau ansehen. Hierbei bietet die Pallas Capital Advisory AG ihre Beratungsdienste an und stützt sich dabei auf einen großen Mitarbeiterstab. Dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Florian Koschat und dem Vorstandsmitglied Helmut Kogler steht das Trio Dr. Michael Pramberger, Dr. Peter Scheithauer und Dr. Martin Zuffer als Aufsichtsrat zur Seite. Den Beirat bereichern mit ihrer Sachkompetenz René W. Cerne, John Nacos und Manfred Ritter.

Hochzufrieden mit diesen Beratungsleistungen ist Jakob Hraschan, der sein 1985 gegründetes Unternehmen Austroflex im Jahr 2008 mit Erfolg an den US-Konzern Watts Industries verkaufen konnte. Über den Eigentümerwechsel seines auf die Produktion und den Vertrieb von flexiblen Rohrsystemen für Heiz- und Solartechnik spezialisierten Unternehmens sagte Hraschan seinerzeit: „Beim Verkauf der Austroflex GmbH haben mich Florian Koschat und das Team von Pallas Capital erstklassig vertreten. Sie haben bei den Verhandlungen Regie geführt und für mich als Verkäufer die bestmöglichen Konditionen ausverhandelt. Mit solchen Partnern fühlt man sich wohl und sicher – auch bei großen internationalen Deals.“

2007 und damit ein Jahr vor dem Verkauf der Austroflex GmbH hatte der Investmentbanker Florian Koschat Pallas Capital gegründet. Seit 2014 firmiert das Unternehmen als Pallas Capital Advisory AG mit Sitz an der Wiener Börse. 2011 betreute man den Verkauf des kroatischen Kabelanbieters B.net an die Telekom Austria mit einem Transaktionsvolumen von 93 Millionen Euro. Zeitgleich wurde der Management-Buy-out der burgenländischen Elektronik-Firma Becom begleitet. 2017 organisierte Pallas Capital die Unternehmensnachfolge der Firma Westcam aus Tirol und unterstützte den Immobilien-Projektentwickler Soravia mit einer Mezzanine-Finanzierung in zweistelliger Millionenhöhe. Im vorletzten Jahr strukturierte man zudem mit einem Investitionsvolumen von bis zu 200 Millionen Euro ein Bauprojekt mit 17.000 Quadratmetern Baugrund in München. Anfang 2019 ermöglichte Pallas Capital der auf Mikrowohnungen spezialisierten Immobiliengruppe i live den Markteinstieg in Österreich und hilft mit rund 20 Millionen Euro Mezzanine-Kapital der Omega AG bei der Realisierung eines Wohn- und Gewerbeprojektes in Dachau.

Die Wiener Investment-Profis kümmern sich also nicht nur um Firmenverkäufe im Rahmen der Nachfolgersuche, sondern ganz allgemein um Unternehmens- und Immobilienfinanzierungen.

Letzte Änderung am Mittwoch, 21 August 2019 15:28
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