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Studien- und Seminarangebote zu Blockchain und Kryptogeld

Nexus Global: Christian M. Scheibener und Michael Thomale setzen auf Bitcoin-Technologie Blockchain

Mittwoch, 02 Januar 2019 17:57 geschrieben von 
Michael Thomale (links unten im Bild) animiert die Nexus Global Familie Michael Thomale (links unten im Bild) animiert die Nexus Global Familie Quelle: Nexus Global

London – Für die Kryptowährungs-Dienstleister Christian M. Scheibener und Michael Thomale dürfte das letzte Jahr eines mit Höhen und Tiefen gewesen sein. So mussten die beiden führenden Köpfe der Nexus Global Ltd. & Nexus Global Mining Ltd. angesichts der Bitcoin-Krise ausgetretene Pfade im Krypto- und Blockchain-Sektor verlassen und neue Wege beschreiten. Mag die Zukunft des Bitcoins auch unklar sein – die Zukunftsperspektive der für seine Herstellung unverzichtbaren Blockchain-Technologie ist glänzend. Diese Technik läutet ohne Übertreibung ein neues Digitalzeitalter ein und wird nicht nur die Finanzbranche revolutionär verändern. Darauf haben sich Scheibener und Thomale bereits eingestellt und arbeiten an einem innovativen Studienangebot zur Blockchain-Technologie.

2017 brauchten die Anhänger von Kryptowährungen wie Ethereum, Litecoin, Monero, Ripple, Zcash und der inoffiziellen Leitwährung Bitcoin starke Nerven. Wer zum richtigen Zeitpunkt in Bitcoin investierte und verkaufte, wurde zum Millionär. Die Rede ist vom Dezember 2017, als der Hype um digitale Zahlungsmittel dazu führte, dass der Bitcoin zeitweise über 20.000 US-Dollar wert war. Diese Blase musste irgendwann platzen. Fast genau ein Jahr nach diesem Allzeithoch lag der Bitcoin-Kurs kurzzeitig bei unter 3.000 Dollar und hatte einen Wertverlust von fast 80 Prozent erlitten. Gerade wegen des niedrigen Kurses rechnen Krypto-Experten damit, dass Anleger schon sehr bald wieder massiv in den Bitcoin investieren. Wenn die einen Verluste machen, fangen die anderen an zu kaufen. Das ist auf dem Markt der Digitalwährungen nicht anders als auf dem Aktienmarkt.

Henrik Leber von der Vermögensverwaltung Acatis betont: „Bitcoin hat keinen natürlichen Preis oder Wert. Er basiert ausschließlich auf Angebot und Nachfrage.“ Deshalb rechnet der Fondsmanager, der nach eigenen Angaben selbst Geld in den Bitcoin gesteckt hat, mit steigenden Kursen: „Wenn viele sagen, der Bitcoin ist ein gutes und fälschungssicheres Werkzeug, mit dem ich Wert aufbewahren kann über Ländergrenzen hinweg, dann wird der Wert hoch sein.“ Dabei dürfte der digitalen Münze zugutekommen, dass es mit 21 Millionen Einheiten eine feste Obergrenze für die maximal verfügbare Zahl von Bitcoins gibt, die nicht überschritten werden kann. Das bedeutet, dass es im digitalen Raum anders als im realen Geldsystem keine Notenbank gibt, die diese Währung einfach in beliebiger Höhe drucken und damit entwerten kann. Die strikte Begrenzung der Bitcoin-Menge gibt potenziellen Investoren ein gewisses Maß an Transparenz und Sicherheit. Auch deshalb ist Timo Emden vom Analyse-Institut Emden Research überzeugt, dass sich Kryptowährungen „definitiv eines Tages als neue Anlageklasse etablieren“ werden. Tatsache ist, dass der Bitcoin-Kurs seit seinem dramatischen Verfall im Dezember 2018 schon wieder um rund ein Viertel gestiegen ist.

Unabhängig von der Kursentwicklung des Bitcoins sind sich alle Experten einig, dass der Blockchain-Ansatz in den kommenden Jahren in vielen Bereichen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens Einzug halten wird. Das ZDF stellte hierzu fest: „Denn sie verspricht Transparenz und Fälschungssicherheit zugleich. Deswegen testen viele große Unternehmen bereits Einsatzmöglichkeiten für die Technologie in der Zukunft. Laut einer Studie des IT-Verbands Bitkom gehen 15 Prozent der befragten Unternehmen davon aus, dass die Blockchain Gesellschaft und Wirtschaft ebenso stark verändern könnte wie seinerzeit die Einführung des Internets.“ Blockchain- und anderen „Distributed-Ledger-Technologien“ (DLT) liegt die Idee dezentral vernetzter Computersysteme zugrunde, die diverse Transaktionen manipulationssicher in ihrer exakten Reihenfolge erfassen. Die benutzte Software speichert Informationen aller Art – etwa über Vermögensverhältnisse und Kapitalbewegungen – in Blöcken ab und fügt jedem verschlüsselten Informationsblock einen neuen hinzu. Diese Blöcke verzahnter Transaktionen bilden eine Kette, eben eine Blockkette oder auf Englisch die Blockchain. Fälschungssicher und transparent ist dieses Verfahren, weil alle Teilnehmer im gleichen Maße Zugriff auf die Informationen innerhalb des Netzwerkes haben und sie kritisch überprüfen können. Um eine Blockchain manipulieren zu können, müsste jemand auf alle beteiligten dezentralen Rechner Zugriff haben, was praktisch und theoretisch ausgeschlossen ist.

Auf die Zukunftsträchtigkeit dieser Technologie setzen auch die Kryptodevisen-Profis Christian M. Scheibener und Michael Thomale von Nexus Global. Zu ihrem Produktangebot gehören Online-Education, Online-Gambling, Live Wetten, Forex-Trading, binäre Optionen, Crypto-Trading, Bitcoin-Mining, Exchange, Initial Public Offering (IPO) und Initial Coin Offering (ICO). Auf der Internetseite der in London ansässigen Ideenwerkstatt heißt es: „Nexus bietet die erste echte Multiwallet der Welt im Bereich des Multi-Level-Marketing an. Wir haben als Einstiegs- und Hauptprodukt unsere Bildungspakete gepaart mit Hashpower, der Elektrizität zum Erzeugen von Bitcoins, Ethereum, Dash und vielem mehr.“ Scheibener und Thomale bedienen sich des Network-Marketing, das auch als Multi-Level-Marketing bezeichnet wird. Dabei geht es neben dem eigentlichen Produktverkauf um die Einbindung neuer Vertriebspartner, die zumindest Grundkenntnisse über die Herstellung von Kryptowährungen und die dafür wichtige Blockchain-Technologie haben müssen. Die Nexus-eigene Global Akademie vermittelt den Vertriebs- und Geschäftspartnern alles Wissenswerte über das eigene Produktsortiment sowie das Mining, den Handel und das Wesen von Digitalgeld. Dafür werden spezielle Informationspakete mit Namen wie „Bronze Mining“, „Gold Forex“, „Platin Crypto“ und „Diamond ICO“ angeboten, die den Kompetenztransfer mit lernunterstützenden Videos und gezielten Wissensabfragen fördern. Ab 25 US-Dollar gibt es ein erstes Basispaket mit Zugang zur Global Akademie und zur Multiwallet.

Unlängst kündigte Michael Thomale an, dass Nexus Global den ersten zertifizierten Studiengang zur Blockchain-Technologie im deutschsprachigen Raum anbieten wird. Überhaupt gaben die Nexus-Gründer Thomale und Scheibener zum Jahresende noch einmal richtig Gas und führten am 28. Dezember in einem Bozener Hotel einen Schulungsabend zu alternativen Zahlungssystemen, Initial Public Offering, Trading, Forex, Mining, Exchange und Blockchain durch. Einen Tag nach dem Seminar postete Thomale auf seiner Facebook-Seite hochmotiviert: „Wenn man über die Blockchain spricht, redet man viel über Kryptowährungen und Token. Allerdings sind die Anwendungsfelder viel weitreichender als nur monetäre Systeme. Denn die Blockchain ermöglicht vertrauenslose Sicherheit. Mit Bernstein.io lassen sich Blockchain-Zertifikate für geistiges Eigentum erstellen.“ Wiederum einen Tag später berichtete er in dem sozialen Netzwerk von einem Treffen mit den „Blockchain Brothers“, die nach eigener Aussage die „besten Infos im Bereich Krypto, Digitalisierung, Blockchain und zukünftigen Trends“ liefern. Bahnt sich hier eine enge Unternehmenskooperation mit Nexus Global an? Michael Thomale will sich noch nicht in die Karten schauen lassen. Digitalgeld-Enthusiasten können aber davon ausgehen, dass sie von dem begnadeten Netzwerker, der auch als Wirtschafts-Attaché tätig ist, 2019 noch einiges hören werden.

Letzte Änderung am Freitag, 04 Januar 2019 18:09
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