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Trebbiner R.S.RED EAGLE AG setzt auf das Finanzierungsinstrument ICO

Michael Thomale von Nexus Global organisiert für Flugzeugentwickler Dr. Reiner Stemme das Initial Coin Offering (ICO)

Dienstag, 10 Dezember 2019 22:59 geschrieben von 
Michael Thomale, Dr. Reiner Stemme und Dr. Wolfgang Stemme Michael Thomale, Dr. Reiner Stemme und Dr. Wolfgang Stemme Quelle: Nexus Global

Berlin – Für alle deutschen Freunde von Kryptowährungen beginnt mit dem neuen Jahr auch eine neue Zeitrechnung. Ab dem 1. Januar 2020 erlaubt das neue Geldwäschegesetz Banken nämlich das Angebot und die Verwahrung von digitalen Zahlungsmitteln. Mit dem Verkauf und der Verwahrung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen öffnet sich für die Institute ein neues Geschäftsfeld mit großem Innovationspotenzial. Bisher bietet in Deutschland so gut wie keine Bank ihren Kunden virtuelle Assets an. Mit dem vom Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Gesetz zur Umsetzung der vierten EU-Geldwäscherichtlinie wird sich das grundlegend ändern. Ab 2020 können Geldhäuser ihren Kunden im Online-Banking fast per Knopfdruck neben klassischen Aktien und Anleihen auch Kryptowährungen anbieten. Kern der Neuregelung ist der Begriff der „Kryptowerte“, der zum ersten Mal im deutschen Wirtschaftsrecht auftaucht. Gemeint sind „digitale Darstellungen eines Werts, der von keiner Zentralbank oder öffentlichen Stelle emittiert wurde“, aber „als Tausch- und Zahlungsmittel akzeptiert wird oder Anlagezwecken dient“.

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) begrüßte die Initiative des Gesetzgebers: „Gerade Kreditinstitute sind erfahren in der Verwahrung von Kundenvermögen sowie im Risikomanagement, sind dem Anlegerschutz verpflichtet und werden seit jeher von der Finanzaufsicht kontrolliert.“ Laut dem Bankenverband sorgt das neue Gesetz dafür, dass Anleger über heimische statt ausländische Fonds in Kryptowerte investieren. Vertreter der Krypto-Branche sind begeistert. „Deutschland ist auf einem guten Weg zum Krypto-Himmel. Der deutsche Gesetzgeber nimmt eine Vorreiterrolle bei der Regulierung von Kryptoverwahrern ein“, lobte Sven Hildebrandt als Chef des Beratungshauses DLC.

Mit Frohlocken nahm auch Kryptowährungs-Enthusiast Michael Thomale die Nachricht auf und postete auf seiner Facebook-Seite am 29. November: „Ab 2020 dürfen alle Banken in Deutschland Kryptowährungen verkaufen und verwahren.“ Drei Tage vorher hatte er in dem sozialen Netzwerk verkündet: „Finanzinstitute wie Goldman Sachs, Nasdaq, Fidelity und die Börse Stuttgart haben mittlerweile Crypto-Assets.“ Der Leipziger ist ein schillernder Vogel in der aufregenden Welt der Digitalwährungen, der Blockchain-Technologie und der alternativen Unternehmensfinanzierungen via Initial Coin Offering (ICO). Einen Namen hat sich Thomale zunächst als ideensprühender CMO der Nexus Global gemacht. Zusammen mit CEO Christian Michel Scheibener hat er Investoren alles Wissenswerte über Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie vermittelt und dabei gezielt auf das Multi-Level-Marketing (MLM) beziehungsweise Netzwerk-Marketing gesetzt. Das in London ansässige Unternehmen, das inzwischen als Nexus Global Factoring Ltd. firmiert, hat sich auf Industrie-ICO spezialisiert.

Das Netzwerk-Marketing ist eine Spezialform des Direktvertriebs, bei der Kunden im Unterschied zum klassischen Direktvertrieb angehalten sind, als selbständige Vertriebspartner weitere Kunden anzuwerben. Für dieses Empfehlungsmarketing erhalten die haupt- oder nebenberuflichen Weiterverkäufer oder Vermittler meist hohe Prämien. So spricht auch Nexus Global davon, dass die Provision aus dem Direktverkaufsbonus nicht begrenzt sei und versichert: „Sie können unbegrenzt verdienen und werden mit unserem kostenlosen Paket für bis zu 30 Tage kostenlos bezahlt. Nexus Global hilft Ihnen dabei, finanzielle Freiheit zu erlangen und Ihre Träume zu verwirklichen.“ Den Kunden und Partnern verschaffe man mit einem großen Produktsortiment Zugang zu einem Milliarden-Dollar-Markt und stelle zudem das Expertenwissen des Nexus-Beirates zur Verfügung, dem Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft angehören, heißt es. Die Nexus-eigene Global Akademie kümmert sich um die gesonderte Produktschulung von Vertriebs- und Geschäftspartnern sowie die Wissensvermittlung zu allen Fragen rund um innovative Projektfinanzierungen und Digitalwährungen.

Thomale und Scheibener sehen sich als Anbieter der ersten Multi-Affiliate-Plattform mit außergewöhnlichen Verdienstmöglichkeiten und versprechen „Produkte in Kombination mit einem unglaublichen Vergütungsplan, Binary und Unilevel unter Einbeziehung der traditionellen europäischen Industrie“. Nexus Global verweist darauf, ein Vertriebssystem geschaffen zu haben, bei dem jeder Partner dieselben Verdienstchancen habe. Kryptowährung und Forex seien dabei nur zwei Instrumente von vielen.

Der inzwischen im schönen Salzburg lebende Thomale hat seine profunden Erfahrungen genutzt, um das Netzwerk- beziehungsweise Empfehlungsmarketing mit dem Geldbeschaffungsansatz des Initial Coin Offering (ICO) zu verbinden. Dabei handelt es sich um eine hochmoderne Methode des Crowdfunding, die von kapitalsuchenden Unternehmen mit einem Bezug zu Kryptowährungen genutzt wird. Damit umgehen Start-ups oder Technologiefirmen den überregulierten Prozess der Kapitalaufnahme, der von Risikokapitalgebern, Banken oder Börsen vorgeschrieben wird. Beim Initial Coin Offering wird ein Anteil einer neu emittierten Kryptowährung an Anleger im Austausch gegen staatliche Währungen oder andere Kryptowährungen verkauft. In diesem Zusammenhang ist oft von „Token Sale“ die Rede, weil die Kapitalbeschaffung über den Verkauf von Token, also Krypto-Münzen oder Krypto-Kupons, geschieht. Wenn die Kapitalaufnahme bei Digitalgeld-affinen Investoren erfolgreich war, wird ein konkretes Projekt umgesetzt. Über ICOs erwirbt der Investor Eigentums- oder Erlösanteile am finanzierten Projekt. Er wird also unmittelbar am Unternehmenserfolg beteiligt.

Auf dieses Finanzierungsinstrument setzt auch die R.S.RED EAGLE AG unter CEO Dr. Reiner Stemme und CFO Dr. Wolfgang Stemme. Das im brandenburgischen Trebbin ansässige Unternehmen entwickelt Luftüberwachungssysteme für die innere und äußere Sicherheit, die gewerbliche Nutzung sowie Umwelt- und Forschungsaufgaben. Das beinhaltet alle Systemkomponenten wie die luftgestützte Plattform, die Integration von sensorischer Ausrüstung, die Datengrundverbindungen, die Bodenstationen und die Datenverarbeitung.

Flugzeugentwickler Reiner Stemme plant unter dem Projektnamen „Red Eagle“ ein reichweitenstarkes, geräuscharmes und kraftstoffsparendes Flugzeug, das insbesondere für Patrouillenflüge geeignet ist. Der Flugzeugtyp RS 120 Guard mit der Red-Eagle-Synthese von bemannten und unbemannten Flugmerkmalen ist für ein oder zwei Besatzungsmitglieder konzipiert. Laut dem Unternehmen zielt das Flugzeugmuster RS 120 „auf polizeiliche Aufgaben, Grenzüberwachung mit niedriger bis mittlerer Reichweite und eine Vielzahl von ähnlichen Aufgaben“. Für die Finanzierung der ehrgeizigen „Red Eagle“-Pläne hat Reiner Stemme den ICO-Experten Michael Thomale engagiert, der sich durch mehrere Werksbesichtigungen schon von der Erfolgsträchtigkeit des Projektes überzeugen konnte. In die Weiterentwicklung des ICO zum Security Token Offering (STO) ist auch die in Salzburg beheimatete Austro Nexus Holding eingebunden, zu deren Geschäftsfeld in erster Linie Industriebeteiligungen gehören. Die Gesellschafter der Holding sind u.a. - welch Überraschung – Michael Thomale und Christian Michel Scheibener. Die Digitalkompetenz scheint somit garantiert.

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Sandra Weiss

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