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Solarstrom vom eigenen Hausdach

MEP Werke: Konstantin Strasser setzt auf moderne Photovoltaik- und Speichertechnik für häusliche Stromversorgung

Mittwoch, 22 Mai 2019 23:59 geschrieben von 
Logo der MEP Werke Logo der MEP Werke Quelle: mep-werke.de

München – Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) vertritt die Interessen von mehr als 800 Unternehmen der Solar- und Speicherbranche und agiert als Berater im Aktionsfeld zwischen Wirtschaft, Politik und Verbrauchern. Sein erklärtes Ziel ist es, für maximale Investitionssicherheit in der Wachstumsbranche Solarenergie zu sorgen. Deshalb war der BSW als Exklusivpartner auch vor Ort, als sich in München vom 15. bis zum 17. Mai die Solarbranche traf. Unter dem Dach von „The Smarter E Europe“ fanden die Solarfachmessen Intersolar Europe, ees Europe, Power2Drive und EM-Power mit über 1.300 Ausstellern statt. „Wachsende Märkte, neue Technologien und ein deutlich gestiegenes Klimaschutzbewusstsein bringen starke Zuversicht in die Branche“, skizzierte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig die Lage. „Das Geschäftsklima ist auf ein Allzeithoch geklettert, Umsätze und Beschäftigungszahlen steigen. Für dieses Jahr rechnen wir mit zweistelligen prozentualen Zuwachsraten.“

Aus klimapolitischen Gründen wird der Anteil der Solarenergie im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor in den nächsten Jahren stark zunehmen. Körnig sagte dazu: „Wir erwarten eine baldige gesetzliche Fixierung deutlich höherer Ausbauziele und die Beseitigung überkommener Marktbarrieren. Solaranlagen zählen zu den wichtigsten Klimaschutz-Technologien. Die Photovoltaik steht bereits in ersten Marktsegmenten auf der Schwelle zur Unabhängigkeit von staatlicher Förderung. Bei der Errichtung neuer Kraftwerkskapazitäten ist Photovoltaik bei Akzeptanz, Ausbaugeschwindigkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis inzwischen unschlagbar.“

Die Zuversicht des BSW speist sich auch aus den Ergebnissen einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Danach wünscht sich jeder zweite Eigenheimbesitzer Solarstrom vom eigenen Hausdach und immerhin schon jeder vierte eine eigene E-Tankstelle. An der Online-Befragung nahmen zwischen dem16.04.2019 und dem 18.04.2019 genau 2.019 Personen teil. Die gestellte Frage lautete: „Was wünschen Sie sich für Ihr aktuelles beziehungsweise zukünftiges Zuhause?“ 50 Prozent der Eigenheimbesitzer nannten „Solarstrom vom Hausdach“ und 24 Prozent „Lademöglichkeiten für ein Elektroauto“. In Deutschland sind schon vier Millionen Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeerzeugung und über 130.000 Solarstromstromspeicher im Betrieb.

Dieses Umfrageergebnis und der hohe Verbreitungsgrad von Solaranlagen zeigt aus Sicht von Konstantin Strasser, dass seine MEP Werke GmbH mit der Vermietung und dem Verkauf leistungsstarker Photovoltaikanlagen goldrichtig liegt. Beim Solaranlagen-Mietmodell von MEP (My Energy Partner) können Hauseigentümer mit relativ geringen Startinvestitionen zu Produzenten ihres eigenen Solarstroms werden und so die Kostenvorteile der klimafreundlichen Sonnenenergie nutzen. Das Münchner Unternehmen zeigt mit Erfolg, dass sich die Photovoltaik- und Speichertechnik günstig und bedarfsgerecht für die häusliche Stromversorgung einsetzen lässt. MEP-Gründer und -Geschäftsführer Konstantin Strasser sagt: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mittlerweile rund 10.000 deutschen Haushalten unkompliziert und bezahlbar den Zugang zu grüner Energie zu ermöglichen. Unser Ziel ist es nun, nicht nur weiter zu wachsen, sondern auch unser Angebot um weitere Produkte im Bereich Energie und Haushalt zu ergänzen. Insgesamt wollen wir dem Kunden ein Komplettangebot machen für einen grünen und sicheren Haushalt ohne hohe Investitionskosten oder großen Aufwand.“

Zuerst war „Switch Solar“ nur ein Mietmodell für alle Freunde erneuerbarer Energien, die eine Dach-Solaranlage nicht kaufen wollten oder konnten. Rund fünf Jahre nach der Markteinführung von „Switch Solar“ werden auch kundenindividuelle Kauf- und Finanzierungsoptionen angeboten. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, die umfangreichen Schutz- und Serviceleistungen unseres Mietmodells nun auch denjenigen Kunden anbieten zu können, die sich ihre Solaranlage lieber kaufen möchten“, so Strasser. Inzwischen können zudem langlebige Stromspeicher mit 20-jährigem Servicepaket für ein „intelligentes Strommanagement“ erworben werden. Solar-Pionier Strasser verweist auf deutlich gestiegene Absatzzahlen: „Die Nachfrage nach Speichern ist enorm. Dennoch haben wir lange gewartet, weil uns wichtig ist, dass sich das Ganze für den Kunden auch wirklich rechnet.“

Wer auf dem eigenen Dach Solarstrom erzeugt, erhöht mit einem Batteriespeicher seine Unabhängigkeit von auswärtigem Strombezug. Jedes einzelne Speichersystem liefert einen kleinen Beitrag zur Energiewende und stabilisiert in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage das Stromnetz. Wenn die Speicher zusammengeschlossen werden, übernehmen die Solarbatterien wichtige Aufgaben im Stromnetz, erhöhen die Versorgungssicherheit und sorgen für die dringend benötigte Flexibilität der Energienutzung. Die MEP Werke beschreiben den Nutzen der Speichertechnik so: „Wer sich für eine eigene Solaranlage entscheidet, tut das in der Regel, um Kosten zu sparen, um unabhängiger zu werden und um sich selbst mit grüner Energie zu versorgen. Mit dem neuen Hybridsystem wird dies für MEP-Kunden nun noch einfacher. Ein intelligentes Stromnutzungskonzept sorgt dafür, dass die grüne Energie vom eigenen Dach immer genau dorthin fließt, wo sie gerade benötigt wird. Überschüssiger Strom wird in den Speicher geleitet anstatt in das öffentliche Stromnetz und steht so für den späteren Verbrauch zur Verfügung. Auf diese Weise wird ein Unabhängigkeitsgrad von bis zu 90 Prozent möglich.“ MEP-Kunden können also für eine möglichst effiziente Energieverwendung ein innovatives Hybridsystem nutzen, das aus einer Wechselrichter- und einer Speichereinheit besteht. Eine Monitoring App macht dabei alle Energieflüsse sichtbar und meldet Störungen in Echtzeit. Selbst ein Stromausfall ist mit dem neuen System kein Problem mehr: Innerhalb von Sekunden wird über eine Back-up Steckdose die gespeicherte Energie bereitgestellt, um beispielsweise Kühlgeräte zu versorgen.

Carsten Körnig vom Bundesverband Solarwirtschaft hat eine Vision, die Konstantin Strasser teilen dürfte: „Moderne Gebäude sind Solargebäude: Auf dem Dach haben sie eine Solaranlage, in ihrem Keller steht ein Solarspeicher und vor der Tür belädt eine Solar-Tankstelle das Auto mit selbsterzeugtem Strom.“

Angesichts dieser Herausforderungen kann jedes ehrgeizige Solar-Unternehmen eine Kapitalspritze zur Erweiterung seines Produkt- und Dienstleistungsangebotes gut gebrauchen. Im Februar meldete die MEP Werke GmbH, dass sich die österreichische PI Solar GmbH mit 19,5 Millionen Euro an ihr beteiligt. PI Solar ist ein von Dr. Wolfgang Putschek geführter institutioneller Energie-Investor. Konstantin Strasser quittierte das mit der Bemerkung: „Wir freuen uns sehr, dass ein renommiertes Investment-Unternehmen signifikant Eigenkapital in die MEP Werke GmbH eingebracht hat.“ Das zeige das anhaltende Vertrauen der Investoren in sein grünes Unternehmen.

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