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Arabische Investmentgesellschaft bietet Private Equity, stille Beteiligungen und Risikokapital

First Investments FZE hat über 91 Projekte mit einer Gesamtsumme von4,1 Milliarden US-Dollar finanziert

Dienstag, 02 Juli 2019 20:12 geschrieben von 

VAE – Ras Al Khaimah ist das nördlichste Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Es ist in der Golfregion zwar für seine schönen Strände, das Nationalmuseum in der gleichnamigen Hauptstadt und die große Mohammed-bin-Salem-Moschee berühmt. Wirtschaftlich stand Ras Al Khaimah aber lange im Schatten der ökonomischen Leuchttürme Dubai und Abu Dhabi.Das änderte sich spätestens, als die örtliche Regierung im April 2017 die Gründung der Ras Al Khaimah Economic Zone (RAKEZ) ankündigte. Damit sollten die Potenziale der Ras Al Khaimah Free Trade Zone (RAK FTZ) und der RAK Investment Authority (RAKIA) im Dienste der Wirtschaftsentwicklung gebündelt und gestärkt werden. An der Gala zum Startschuss von RAKEZ nahmen neben Scheich Saud bin Saqr Al Qasimi, Mitglied des Obersten Rates der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher von Ras Al Khaimah, zahlreiche politische Entscheidungsträger, Geschäftsleute und Kunden aus dem Umfeld von RAK FTZ und RAKIA teil. Schnell hat sich RAKEZ zu einer der größten regionalen Wirtschaftszonen mit mehr als 13.000 Unternehmen entwickelt, die Investoren mit einem erstklassigen Immobilien- und Infrastrukturangebot einen besonderen Zugang zu regionalen und globalen Märkten bietet.

Scheich Ahmed bin Saqr Al Qasimi sagte seinerzeit: „Mit der Gründung der RAKEZ wird ein wichtiger Meilenstein für die Freihandelszonenlandschaft in Ras Al Khaimah gesetzt. Wir haben viel Arbeit investiert, um eine neue Behörde zu schaffen, die mit ihrem Angebot eine breite Kundenbasis und neue Investoren anlocken und so die Entwicklung des Emirats voranbringen soll. Wir sind fest überzeugt, dass nach fast zwei Jahrzehnten der Unabhängigkeit die Zeit reif war, um die Stärken von RAK FTZ und RAKIA unter einer gemeinsamen Marke zu bündeln. Mit RAKEZ begeben wir uns auf eine aufregende Reise, die uns bei der Umsetzung unserer Vision für Ras Al Khaimah unterstützen wird – nämlich zu einem führenden globalen Investitionsziel zu werden, das seine Kunden besser betreuen kann.“

Von den Stärken der Ras Al Khaimah Wirtschaftszone ist auch der dort ansässige Finanzdienstleiter First Investments FZE überzeugt. Die Investmentfirma hat mit Dubai undSchardscha noch zwei weitere Standorte in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die einer der am schnellsten wachsenden Märkte der Welt inmitten der großen Handelsnetzwerke sind. Die Aktivitäten der Finanzierungsgesellschaft erstrecken sich auf Europa, Asien, Afrika und Nordamerika. So konnten beispielsweise in Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien zahlreiche Erfolgsprojekte realisiert werden. Zum eigenen Leistungsprofil heißt es: „Wir sind spezialisiert auf Anlagelösungen für Unternehmen und institutionelle Kunden. Die von uns erbrachten Dienstleistungen umfassen Finanzplanung, Unternehmensfinanzierung, Investition und Projektmanagement. Unser Hauptziel ist die finanzielle Unterstützung außergewöhnlicher Unternehmen durch unser Know-how in Bezug auf Private Equity, stille Beteiligungen und Risikokapital.“ Dieses außerbörsliche Eigen- oder private Beteiligungskapital (Private Equity) ist für immer mehr Unternehmen ein unverzichtbares Finanzierungsinstrument. Zum Portfolio von First Investmentsgehören auch nachrangige Darlehen, die traditionell mit gewissen Risiken verbunden sind. Bei Nachrangdarlehen werden die Darlehensgeber im Insolvenzfall erst nach dem Fremdkapital, aber vor dem Eigenkapital des Projektträgers bedient.

Das Unternehmen verweist auf ein hochqualifiziertes Mitarbeiterteam mit internationaler Geschäftserfahrung und einem umfassenden Verständnis des Investmentmanagements. Dabei stützt es sich nach eigener Aussage auf ein weltumspannendes Netzwerk aus Investoren, Staatsfonds, Pensionsfonds, Banken, Versicherern, Universitätsstiftungen und Unternehmenskunden, deren Fokus auf die Bereiche Technologie, Energie, Immobilien und Fertigung gerichtet ist.

Im Geschäftsfeld Vermögensberatung bietet man Hedgefonds-Managern, Immobilieninvestoren, Private-Equity-Inhabern und traditionellen Vermögensverwaltern vertiefte Brancheneinblicke, damit diese ihr Asset- und Fondsmanagement verbessern können. Da sich überall Gesetze und Behördenvorgaben ändern, müssen Unternehmen ihre Anlagestrategien ständig auf den Prüfstand stellen. Die hauseigenen Dienstleistungen zur Vermögensverwaltung und -optimierung würden überall nachgefragt, verkündet First Investments FZE stolz und betont: „Wir haben strategische Partnerschaften mit vielen führenden Finanzinstituten, die über verschiedene Regionen verteilt sind. Sollte Bedarf bestehen, können wir mithilfe unserer Partnerschaft mit Versicherungsunternehmen, Investoren, Family Offices, Geschäftsbanken, europäischen Leasingunternehmen und Vermögensverwaltern diverse Refinanzierungslösungen anbieten.“Auch im Bereich von Übernahmen, Fusionen und Immobilieninvestments sieht man eigene Stärken. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen könnten einen Antrag auf Immobilienfinanzierung für Gewerbe- und Wohnprojekte stellen, heißt es.

Angesichts der Klimadebatte und der Neuausrichtung der Energiepolitik fahren die Investment-Profis vom Golf sehr gut damit, auch Energieunternehmen ihre Beratungsdienste und Finanzierungsleistungen anzubieten. So hilft man Firmen des Öl- und Gassektors bei der Öffnung hin zu erneuerbaren Energien und leistet so einen Beitrag zur Förderung der klimafreundlichen Wind- und Solarenergie.

Im Februar dieses Jahres berichteten verschiedene Medien, dass First Investments FZE bis dato 91 Projekte mit einer Gesamtsumme von 4,1 Milliarden US-Dollar durchfinanziert hat. Das Unternehmen soll inzwischen über 300 aktive Kunden haben und auf ein Finanzierungsnetzwerk aus mehr als 1.500 Refinanzierern zurückgreifen können. Das überaus gute Wirtschaftsklima am Golf sowie die geschäftliche und personelle Aufstellung des Investmenthauses machen es möglich.

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