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Exporo AG: Dr. Björn Maronde und das Geschäft mit den digitalen Immobilienbeteiligungen

Montag, 29 Juni 2020 18:40 geschrieben von 

Hamburg – Die Corona-Krise lässt die besonders exportabhängige deutsche Wirtschaft endgültig in die Rezession rutschen. Erstaunlich robust zeigt sich trotz vorübergehender Verunsicherung der heimische Immobilienmarkt. Langfristig wird alles beim Alten bleiben, glauben Experten, das heißt, die Nachfrage nach rarem Wohnraum wird gerade in den Ballungszentren noch steigen. Zusätzliche Bewegung könnte dadurch entstehen, dass laut einer neuen Studie jeder zweite Deutsche bereit wäre, altersbedingt in eine kleinere Wohnung umzuziehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Immobilienentwicklers Pantera. „Wenn ältere Menschen in Deutschland angemessene Angebote zum Umzug in kleinere Wohnungen bekommen, kann durch Aus-, An- oder Umbauten in freiwerdenden Häusern oder Wohnungen allein in Städten wie Hamburg oder Berlin rund eine Million Quadratmeter neuer Wohnraum entstehen“, sagte Pantera-Vorstand Michael Ries. „Die Pantera-Studie liefert einen interessanten Ansatz, der dem deutschen Wohnungsmarkt insgesamt Hoffnung macht. Das gilt auch für die aktuelle Corona-Lage und die geplanten Konjunktur-Maßnahmen der Bundesregierung“, heißt es seitens der Hamburger Exporo AG, die Deutschlands führender Anbieter für digitale Immobilieninvestments ist.

Das FinTech, das 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen gegründet wurde, bietet auf seiner Crowdinvesting-Plattform Privatanlegern die Möglichkeit, sich schon mit kleinen Beträgen an renditeträchtigen Immobilienprojekten zu beteiligen und sich so ohne größere Einstiegshürden ein eigenes Immobilienportfolio aufzubauen. Bis dato war die Assetklasse Immobilien reichen Privatanlegern und institutionellen Investoren vorbehalten. Doch dank Schwarmfinanzierern wie Exporo ist dieser lukrative Investmentmarkt nun auch für Kleinanleger zugänglich.

Diese können zwischen den Modellen „Exporo Finanzierung“ und „Exporo Bestand“ wählen. Entweder sie entscheiden sich mit einer kurzen Laufzeit für fest verzinste Immobilienvorhaben von Projektentwicklern, wozu der Bau neuer Wohngebäude und die Sanierung von Gewerbeobjekten gehört. In diese Investments der Sparte „Exporo Finanzierung“ können sie schon mit einer Mindestsumme von 500 Euro einsteigen und mit einer jährlichen Verzinsung von vier bis sechs Prozent rechnen. Oder sie investieren in vermietete Bestandsimmobilien, die Exporo ankauft und an denen sie eigentümergleich durch laufende Ausschüttungen und Wertsteigerungen beteiligt sind. Bei „Exporo Bestand“ war bis vor Kurzem nur ein Einstieg ab 1.000 Euro möglich, um eine jährliche Rendite von drei bis sechs Prozent einzustreichen. Inzwischen kann man bei den Exporo-Bestandsimmobilien schon mit einem einzigen Euro einsteigen und so gebührenfrei von den Vorteilen des Immobilieneigentums profitieren. Der große Reiz ist, dass man sich als digitaler Miteigentümer nicht selbst um die Vermietung und Instandhaltung der Immobilien kümmern muss. Dr. Björn Maronde, Exporo-Vorstand für Vertrieb, Marketing und IT, sagt dazu: „Beim Crowdinvesting für Immobilien ist ausgeschlossen, dass sich der Anleger selbst um die Verringerung von Leerständen, die Bonität von Mietern oder permanente Reparaturen kümmern muss. Er kann sich online über das Portal an attraktiven Immobilienprojekten beteiligen, die Handhabung ist denkbar einfach, und das Investieren verläuft transparent. Investoren erhalten im Vergleich zu herkömmlichen Immobilienanlagen eine höhere Rendite.“

Die Innovationskraft der Exporo AG zeigt sich auch darin, dass sich bei ihr Privatanleger seit Anfang Juni mit nur einem Euro an einer exklusiven Immobilie beteiligen können. Möglich ist das durch den Einsatz der Blockchain-Technologie: Ein sogenannter Token fungiert als digitales Wertpapier, das durch sehr geringe Transaktionskosten und eine hohe Effizienz eine Immobilienbeteiligung ab einem Euro statt bisher 1.000 Euro erlaubt. Die Kleininvestoren verdienen entsprechend ihrem Anteil an Miet-Ausschüttungen und der positiven Wertentwicklung. Die reizvolle Immobilie, mit der Exporo seine Blockchain-basierte Ein-Euro-Strategie gestartet hat, befindet sich in Binz auf Rügen, das sich zu einem der beliebtesten Badeorte an der deutschen Ostseeküste entwickelt hat. Dass Ferienimmobilien besonders renditestarke Kapitalanlagen in einem echten Wachstumsmarkt sind, ist den Immobilien-Profis der Crowdinvesting-Plattform seit Langem klar. Im konkreten Fall des Binz-Objektes sollen die Anleger neben einer geplanten Gesamtrendite von jährlich 5,5 Prozent von einer Mietgarantie und attraktiven Buchungsvorteilen für Übernachtungen in der Immobilie profitieren.

„Die Blockchain-Technologie macht den Unterschied: Durch die Automatisierung und Digitalisierung von verschiedensten Prozessschritten ist das neue Exporo-Produkt wesentlich effizienter als vergleichbare Immobilien-Anlageoptionen“, erklärt Björn Maronde. Die Digitalisierung von Wertpapieren und die damit verbundenen Vorgänge hätten vor allem drei Vorteile. Der Marketing-Vorstand zählt dazu die Senkung der Transaktionskosten durch den Wegfall von externen Dienstleistern, eine wesentlich höhere Transaktionsgeschwindigkeit, die einen Investmentprozess in Echtzeit ohne lange Durchlaufzeiten ermögliche, und mehr Liquidität durch äußerst flexible Handelbarkeit. Auch Exporo-Vorstand Simon Brunke kann seine große Zufriedenheit über die weitere Modernisierung des digitalen Immobilienmarktes nicht verbergen. Er sei stolz darauf, eine Blockchain-Lösung in das Exporo-typische Investmentmodell integrieren zu können: „Dadurch leisten wir unseren Beitrag dazu, dass diese großartige Technologie endlich einer breiten Gesellschaft ein Begriff ist und ihr einen Mehrwert bietet. Gleichzeitig sorgen wir mit dem Mindestbetrag von nur einem Euro dafür, dass sich jeder an attraktiven Immobilien beteiligen, einen Sparplan aufsetzen oder sein Portfolio auf mehrere Investments streuen kann.“

Die Hamburger Finanzdienstleister legen großen Wert auf die Feststellung, die natürlichen Risiken für die Anleger bestmöglich zu minimieren. So würden nur geprüfte und für seriös befundene Immobilienvorhaben beworben. Fast 60 hauseigene Immobilienexperten prüften alle Projekte im Hinblick auf Investitionssicherheit und Ertragschancen. Deshalb schafften es von den wöchentlich bis zu 25 Finanzierungsanfragen auch bloß ein bis zwei Projekte auf den digitalen Marktplatz, erklärt die Exporo AG, die trotz der Corona-Turbulenzen Projektentwickler und Anleger erfolgreich zur Immobilienfinanzierung zusammenführt.

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