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Wachstumstreiber sind vor allem institutionelle Club-Deals

Dr. Sven Neubauer wirbt für Private-Market-Investments der Deutsche Finance Group

Sonntag, 29 November 2020 23:57 geschrieben von 
Die Transamerica Pyramid ist ein Wahrzeichen San Franciscos und nun auch der Deutsche Finance Group Die Transamerica Pyramid ist ein Wahrzeichen San Franciscos und nun auch der Deutsche Finance Group Quelle: DF

München – In der Investmentbranche geistern viele Begriffe herum, die Erstanlegern manchmal Rätsel aufgeben. Zu ihnen dürfte „Private-Market-Investments“ gehören. Private Markets steht für Kapitalanlagen, die nicht an einer öffentlichen Börse oder einem öffentlichen Markt gehandelt werden. Früher waren sie oft schwer zugänglich, undurchsichtig und allenfalls für Nischeninvestoren interessant. Heute schätzt man diese Privatmarktanlagen als wichtiges Mittel zur Diversifizierung eines Portfolios und zur langfristigen Verbesserung von Ertragspotenzialen. Zu Private Markets zählen Direktinvestitionen privater Kapitalgeber in nicht-börsennotierte Unternehmen (Private Equity), private Fremdkapitalfinanzierungen von Unternehmen (Private Debt), direkte Investitionen in Infrastrukturanlagen (Private Infrastructure) sowie Immobilienprojekte (Private Equity Real Estate). Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Private-Market-Investments ist immens, weil sie börsenunabhängige Unternehmen mit Kapital ausstatten und den Bau von Immobilien und Infrastrukturanlagen ermöglichen. Investoren bekommen mit Privatmarktanlagen die Chance auf höhere Renditen und durch die Diversifikation eine wichtige Risikostreuung ihres Portfolios. Wer mit Private Markets in eine neue Anlageklasse vorstoßen will, sollte sich von markterfahrenen Fondsmanagern wie denen der Deutsche Finance Group beraten lassen.

Der Münchner Finanzdienstleisterverfügt über jahrelange Expertise bei institutionellen Private-Market-Investments in den Anlageklassen Private Equity Real Estate, Infrastruktur und Immobilien. Privatanleger können über Alternative Investmentfonds (AIF) gemeinsam mit institutionellen Investoren – das sind beispielsweise Pensionskassen, Staatsfonds, Kreditinstitute, Versicherungen, Krankenkassen, Vermögensverwaltungen und Stiftungen – breit gestreut in Immobilien- und Infrastrukturmärkte investieren. AIF sind börsenunabhängige unternehmerische Beteiligungen, die es Anlegern ermöglichen, in Großprojekte zu investieren und an deren Erträgen zu partizipieren. Dabei geht es oft um klassische Sachwerte wie Immobilien. Attraktiv sind alternative Anlagestrategien zudem wegen der Niedrigzinspolitik der Zentralbanken, die konventionelle Sparer schleichend enteignet. Auch traditionelle Finanzprodukte wie Staatsanleihen werfen kaum noch Rendite ab.

Hier kommen lukrative Privatmarktanlagen ins Spiel. „Das Universum alternativer Investments umfasst unterschiedliche Assetklassen und Anlagestile mit einem jeweils eigenen Rendite-Risiko-Profil, die sich zur Konstruktion eines maßgeschneiderten Portfolios einsetzen lassen“, betont Dr. Sven Neubauer von der Deutsche Finance Group. Die konzentriert sich bei der Entwicklung passgenauer Finanzstrategien auf die „klassischen alternativen Assetklassen wie Immobilien und Infrastruktur“. Alternative Investments gehörten auch bei Privatanlegern definitiv in ein ausgewogenes Anlageportfolio, so Neubauer. Er weist darauf hin, dass die Deutsche Finance ein erweitertes Verständnis von institutionellen Private-Market-Investments hat und diese als „fokussierte Investmentstrategien unternehmerischer Marktteilnehmer“ definiert. Diese seien von wechselseitiger Kontrolle und Abstimmung geprägt. „Fokussierte Investmentstrategien bedeuten einerseits ein wettbewerbsarmes Marktumfeld und damit höhere Renditemöglichkeiten, führen jedoch andererseits zu einer Risikoreduzierung durch einen positiven Diversifikationsbeitrag.“ Der Executive Partner und Vorstand des Finanzkonzerns unterstreicht die Rolle von „unternehmerisch geprägten institutionellen Marktteilnehmern“. Mit ihrer Bereitschaft zu „persönlicher Risikotragung“ seien sie in der Lage, aus eigenen Netzwerken heraus innovative Investmentmöglichkeiten zu generieren, ohne auf die Ansprache von Investmentgesellschaften angewiesen zu sein. „Private-Market-Investments nach dem Verständnis der Deutsche Finance Group bedeuten daher nicht zuletzt auch gemeinsame Investmenttätigkeiten von gleichgesinnten Investoren mit dem Ziel, eine weit überdurchschnittliche Outperformance zu erzielen“, sagt Neubauer.

Wie erfolgreich das Geschäftsmodell der 2005 gegründeten bankenunabhängigen Investmentgesellschaft ist, zeigen die aktuellen Volumina der Vermögensverwaltung. Ende Oktober 2020 lag die Summe des verwalteten Vermögens bei rund 7,6 Milliarden Euro. Die Assets under Management konnten im Jahresverlauf um sagenhafte 1,7 Milliarden Euro erhöht werden. Wachstumstreiber sind neben dem florierenden Privatkundengeschäft insbesondere institutionelle Club-Deals in den Vereinigten Staaten. Dort wurden im Rahmen von institutionellen Mandaten mit dem „Big Red“-Tower in Chicago und der Transamerica Pyramid in San Francisco zwei besondere Prime-Investments akquiriert.

Damit sich Privatanleger an solchen Prime-Investments beteiligen können, setzt die Deutsche Finance verstärkt auf Club-Deals. Hierbei investieren private Anleger zusammen mit institutionellen Geldgebern gezielt in Premium-Immobilien. Das sind Objekte in außergewöhnlichen Top-Lagen mit großem Wertsteigerungspotenzial, zu denen Kleininvestoren in der Vergangenheit keinen Zugang hatten. Im Mittelpunkt stünden höhere risikoadjustierte Renditen durch die Ausnutzung von Marktzyklen, nachfrageorientierte Neubauprojekte sowie die Repositionierung von Gebäuden durch Ausmietung von Leerständen oder Sanierung, zählt Thomas Oliver Müller auf. Der zweite Executive Partner und Vorstand neben Sven Neubauer erläutert: „Bei den Prime-Investments geht es um die kurz- bis mittelfristige Realisierung einer renditestarken Immobilie mit klarer Fokussierung, in der Regel über einen institutionellen Club-Deal.“

Die bayerischen Investment-Profis mit Niederlassungen in Denver, London, Zürich, Luxemburg und Madrid setzen deshalb unter anderem auf den Club-Deal „Big Red“. Dabei handelt es sich um einen attraktiven Office Tower in Chicago, dem wichtigsten Finanzzentrum des Mittleren Westens der USA. Der „Big Red“ liegt in bester Lage des Finanzdistrikts und zählt 45 Stockwerke. Ein absoluter Pluspunkt des Projektes ist der stabile Cashflow, der auf langfristigen Mietverträgen mit erstklassigen Mietern beruht. Die Mietverträge enthalten eine jährliche Mietsteigerungsvereinbarung, und die Vermietungsquote liegt bei 88 Prozent. Der Chicago Office Tower wurde von der Deutsche Finance Group erworben und in ein institutionelles Mandat überführt. Zwei unabhängige Gutachten bestätigen einen aktuellen Immobilienwert, der weit über dem Ankaufsaufpreis liegt. Symon Hardy Godl, Geschäftsführer der Deutsche Finance Asset Management GmbH, machte weitere Angaben zu dem Investment: „Der institutionelle Club-Deal mit einer Tranche für Privatanleger in Höhe von 50 Millionen US-Dollar, einer geplanten Kapitalbindung von rund acht Jahren und einem Equity Multiple zum 1,8-Fachen kombiniert in idealer Weise langfristig stabile Mieteinkünfte von starken Mietern mit  zusätzlichen Chancen aus aktiven Wertsteigerungsmaßnahmen.“ Privatanleger sind mit einer Mindesteinzahlung von 25.000 US-Dollar dabei.

Unlängst gab die Deutsche Finance Group bekannt, dass sie gemeinsam mit Partnern auch den Gebäudekomplex Transamerica Pyramid in San Francisco erworben hat. Mit 260 Metern Höhe und viel Verkaufs- und Bürofläche auf 48 Stockwerken war sie bis 2018 das höchste Gebäude der Westküsten-Metropole. Der unverwechselbare Immobilienkomplex besteht aus drei Gebäuden, der weltberühmten Transamerica Pyramid, den Bürogebäuden 505 Sansome Street mit 20 Stockwerken, 545 Sansome Street mit neun Stockwerken und einem weiteren Grundstück. Mit der „Pyramide“hat die Deutsche Finance nun eines der markantesten Gebäude der Welt im Portfolio. Sven Neubauer äußerte sich über den jüngsten Immobilienerwerb sehr zufrieden: „Wir freuen uns, die Transamerica Pyramid für unsere Investoren in eine neue Ära zu überführen. Diese außergewöhnliche Immobilie in einer der modernsten Städte der USA markiert einen neuen Meilenstein bei der Entwicklung unseres Prime-Office-Portfolios in den USA.“

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