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Vergütungsoptimierung durch Entgeltbausteine und betriebliche Altersvorsorge

DG-Gruppe: Roderich Münker ist Nachfolger von Josef Bader als Vorstandschef

Donnerstag, 24 Oktober 2019 11:26 geschrieben von 
Logo der Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH Logo der Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH

Wemding – In modernen Unternehmen wird es immer beliebter, den Mitarbeitern statt zu versteuernder Lohnsteigerungen sogenannte Entgeltbausteine und eine betriebliche Altersvorsorge zukommen zu lassen. In diesem Fall wird de facto eine Gehaltserhöhung gewährt, die beim Beschäftigten aber nicht zu höheren Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen führt. Bei der Vergütungsoptimierung durch Entgeltelemente können Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Teil des Bruttolohns eins zu eins gegen steuer- und sozialversicherungsbegünstigte Sach- und Barzuschüsse tauschen. Das können Tank-, Verzehr- und Warengutscheine, Dienst-Fahrräder, Handykosten-Zuschüsse oder Leistungen zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV) sein. Der Gesamtlohnanspruch des Mitarbeiters besteht in voller Höhe fort, es reduziert sich nur der zu versteuernde und zu verbeitragende Teil des Lohnes. Dadurch steigen beim Arbeitnehmer die Nettoeinkünfte, und beim Arbeitgeber sinken die Lohnnebenkosten. Wie hoch der individuelle Vorteil des Arbeitnehmers ausfällt, hängt von seiner Steuerklasse und anderen persönlichen Faktoren ab.

Ein anderes Wort für Entgeltoptimierung ist Entgeltumwandlung. Arbeitnehmer können Lohnbestandteile umwandeln und sich diese steuer- und sozialversicherungsfrei vergüten lassen. Experten sprechen auch von Netto Benefits. Diese steuerfreien beziehungsweise pauschal zu versteuernden und sozialversicherungsfreien Entgeltbausteine kommen anstelle einer Gehaltserhöhung oder im Austausch für bisheriges Gehalt zum Einsatz. Besonders beliebt sind Reise- und Verpflegungs-Benefits, Mobilitäts- und Versicherungs-Benefits. Unternehmen senken durch den Einsatz von Netto Benefits ihre Personalkosten und verschaffen ihren Mitarbeitern mehr Netto vom Brutto.Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer entsteht so eine klassische Win-Win-Situation. Die private Steuererklärung des Arbeitnehmers bleibt von den Vorteilen der Netto-Entgeltoptimierung gänzlich unberührt, weil die staatlich geförderten Vergütungsbestandteile nur im Lohnsteuerrecht existieren. Die optimierte Vergütungsstruktur schmälert auch nicht den Anspruch auf sonstige Gehaltsbestandteile oder Sondervergütungen wie beispielsweise das Weihnachtsgeld.Netto Benefits sind ein zentrales Element moderner Vergütungssysteme zur Mitarbeitergewinnung und -bindung. Betriebliche Zusatzleistungen sichern die Arbeitsmotivation von Beschäftigten und erhöhen ihre Wertschätzung für den Arbeitgeber. In Zeiten des Fachkräftemangels sind sie ein unverzichtbares Instrument zur Sicherung des betrieblichen Fachkräftebedarfs.

Immer mehr Unternehmen suchen deshalb eine professionelle Rundum-Beratung zur Vergütungsoptimierung mit Entgeltbausteinen. Aus dem großen Feld der Beratungsdienstleister sticht die in Wemding ansässige DG-Gruppe AG hervor. Die 2003 gegründete Finanzdienstleistungs-Holding ist im Freiverkehr der Hamburger Börse notiert und verfügt dank mehrerer Tochterunternehmen über eine große Kompetenz in Fragen der betrieblichen Altersversorgung (bAV).Zur DG-Gruppe gehören die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung AG (DGbAV), die DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH, die Deutsche Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH (DGVE), die DG-Akademie GmbH sowie die Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH (DGEO). Bis Ende September war der Betriebsrenten-Profi Josef BaderVorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe. Im August wurde bekannt, dass der Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. Oktober 2019 Roderich Münker als neuen Vorstand bestellt hat. Man freue sich, „mit Herrn Münker einen erfahrenen bAV-Experten mit tiefgreifenden Kenntnissen zur Entgeltoptimierung gewonnen zu haben, der das Managementteam der DG Gruppe nachhaltig verstärken wird“, hieß es unternehmensseitig.

Roderich Münker hat Bader auch als Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Entgeltoptimierung abgelöst. Die DGEO hat es sich erklärtermaßen zur Aufgabe gemacht, Unternehmen über die Chancen einer sinnvoll eingesetzten Entgeltoptimierung zu informieren und die praktische Umsetzung aktiv zu begleiten. Im Sommer 2018 sagte der damalige Geschäftsführer Josef Bader: „Mit uns reden Unternehmen gerne. Eine echte Bereicherung für die Belegschaft ist die Optimierung des Bruttolohnes. Immer mit dem Ziel vor Augen, durch das Nutzen gesetzlicher Möglichkeiten für den Arbeitnehmer den Best Case zugunsten seiner Altersvorsorge zu erreichen. Um für Arbeitnehmer aber überhaupt das bestmögliche Ergebnis erreichen zu können, ist immer das Zusammenspiel von Arbeitsrecht, Steuerrecht, Tarifrecht und Sozialversicherungsrecht erforderlich. Die DGEO nutzt hier ihre jahrelange Erfahrung und betreut Unternehmen sowie deren Belegschaft kompetent von Anfang bis Ende.“

Die Attraktivität der Vergütungsumwandlung mit optimal eingesetzten Entgeltelementen wird noch gesteigert, wenn die Unternehmensführung die eingesparten Lohnnebenkosten in eine bAV für die Arbeitnehmer einzahlt. „Das Marktpotenzial in diesem Bereich ist enorm und mit dem Milliardenmarkt der betrieblichen Altersvorsorge zu vergleichen, wobei die Wettbewerbsdichte hier sehr gering ist“, stellt die DG-Gruppe fest. Unternehmen vergüteten ihr für jeden verwalteten Lohnbaustein vier Euro pro Mitarbeiter und Monat, „wobei jeder Mitarbeiter etwa drei Bausteine in sein Gehalt integriert. Die Umsatz- und Ertragsdynamik in diesem neuen Geschäftsbereich ist herausragend und verspricht weiteres profitables Wachstum.“

Weil die DG-Gruppe AG von den Vorzügen der Vergütungsoptimierung durch Entgeltbausteine zutiefst überzeugt ist, bietet sie diese auch den eigenen Mitarbeitern an. Dass das Angebot gerne angenommen wird, zeigen Beiträge auf der größten deutschsprachigen Arbeitgeber-Bewertungsplattform „kununu“. Dort geben langjährige Mitarbeiter, Auszubildende, Praktikanten und ehemalige Beschäftigte von rund 920.000 Firmen Auskunft über ihre persönlichen Erfahrungen in puncto Betriebsklima, Aufstiegschancen, Mitarbeiter-Goodies und vielem mehr. Bewertet werden Aspekte wie Arbeitsatmosphäre, Vorgesetztenverhalten, Kollegenzusammenhalt, Kommunikation, Gleichberechtigung, Arbeitsbedingungen, Work-Life-Balance, Weiterbildung sowie Gehalt und Sozialleistungen. Das Wemdinger Unternehmen kommt bei sechs Bewertungen auf einen sehr guten Punktedurchschnitt von 4,31 und wird von allen Teilnehmern als Arbeitgeber weiterempfohlen.

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