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Seit Oktober 2019 führt Roderich Münker die erfolgreiche Finanzdienstleistungs-Holding

DG-Gruppe AG wirbt mit Rundum-Beratung zu betrieblicher Altersvorsorge und Entgeltoptimierung

Sonntag, 05 Juli 2020 23:10 geschrieben von 

Wemding – Nach langem Parteienstreit hat der Bundestag am 2. Juli 2020 die Grundrente beschlossen. Ab dem 1. Januar 2021 bekommen rund 1,3 Millionen deutsche Rentner einen Zuschlag. Anspruch auf die Grundrente hat, wer wenigstens 33 Jahre gearbeitet und während dieser Zeit verpflichtend Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt hat, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt, aber im Durchschnitt wenig verdient hat – über den gesamten Zeitraum höchstens 80 Prozent des Durchschnittsverdienstes im Jahr. Weil die steuerfinanzierte Grundrente möglichst „zielgenau“ sein soll, wird es eine automatisierte Einkommensprüfung geben. Einkommen wird angerechnet, wenn es den Freibetrag von 1.250 Euro für Alleinlebende und 1.950 Euro für Paare übersteigt. Maßgeblich ist dabei das zu versteuernde Einkommen. Die Grundrente kann monatlich maximal 404,86 Euro betragen. „Wer jahrzehntelang in die Rentenversicherung eingezahlt hat, soll im Alter besser dastehen, denn das ist eine Frage der Gerechtigkeit“, erklärte das Bundesarbeitsministerium. „Mit der Grundrente wird dafür gesorgt, dass die Menschen sich auf dieses Kernversprechen des Sozialstaates verlassen können.“ Genau das wird von den Kritikern der Grundrente bestritten, wie die Redebeiträge der Oppositionsfraktionen in der Bundestagsdebatte deutlich machten. Die gesetzliche Rente ist hierzulande die tragende Säule der Alterssicherung. Trotzdem oder gerade deshalb sorgt sich laut Umfragen jeder Zweite um seine soziale Sicherheit nach dem Renteneintritt. Zusätzliche Absicherung ist unumgänglich, will man nach einem langen Arbeitsleben im Alter seinen gewohnten Lebensstandard halten und nicht in Altersarmut abrutschen.

Neben privater Vorsorge setzen Millionen Deutsche deshalb auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Bei diesem Zusatzbaustein zur Altersabsicherung kann zwischen der Unterstützungskasse, der Direktversicherung, der Pensionskasse, dem Pensionsfonds und der Pensionszusage beziehungsweise der Direktzusage gewählt werden. Weil es teils erhebliche Unterschiede zwischen diesen „Durchführungswegen“ zur bAV gibt, ist der Beratungsbedarf bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern entsprechend groß.

Auf umfassende Beratungsleistungen zur betrieblichen Altersvorsorge und Entgeltoptimierung (EO) hat sich die DG-Gruppe AG spezialisiert, deren Aktien seit dem März 2015 im Freiverkehr der Hamburger Börse gelistet sind. Die 2003 gegründete Holding sieht sich als unabhängiger Dienstleister zur Umsetzung anspruchsvoller Vorsorgekonzepte. Damit ist sie gleichermaßen Ansprechpartner für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Versicherungsmakler. Der „Konzeptionär für betriebliche Versorgungswerke“, wie es in der Selbstdarstellung heißt, appelliert an alle bAV-Interessierten: „Nutzen Sie unsere Erfahrung aus vielen tausend Unternehmensgesprächen, um für Ihr Unternehmen eine innovative, bedarfsorientierte Versorgungslösung zu gestalten. Als wesentlicher Bestandteil dient hier die rechtskonforme Implementierung von alternativen Vergütungssystemen. So generieren Sie zusätzliche Liquidität im Unternehmen und bei Ihren Arbeitnehmern und schaffen die betriebliche Altersvorsorge zum ‚echten‘ Nulltarif. Individuelle, rechts- und haftungsgeprüfte Konzepte dürfen Sie dabei genauso selbstverständlich erwarten wie einen exzellenten Beratungsservice.“

Der Finanzdienstleister aus dem bayerischen Wemding bietet nach eigener Aussage ein erfahrungsbasiertes „Rundum-sorglos-Paket“ für Arbeitgeber, mit dem die Etablierung betrieblicher Sozialleistungen in jedem Fall gelinge. Man betreue Unternehmen in allen Projektphasen, um eine optimale Umsetzung für alle bAV-Beteiligten zu erreichen. Feste Ansprechpartner planten und realisierten jeden Schritt von der Ist-Analyse über die Außendarstellung und Konzepteinführung bis zur Praxisbegleitung, heißt es unternehmensseitig. Das modular nutzbare „Rundum-sorglos-Paket“ beinhaltet unter anderem die Überprüfung von bestehenden bAV-Modellen, neuartige Verfahren zur allgemeinen Haftungsminimierung, die Kostensenkung durch eine digitalisierte Verwaltung, den Einbau alternativer Vergütungssysteme, die Entwicklung bedarfsgerechter Versorgungskonzepte sowie die gezielte Nutzung der bAV zur Mitarbeitermotivation und Fachkräftefindung. Dieses breite Leistungsspektrum deckt die DG-Gruppe AG durch ihre Tochtergesellschaften ab. Dazu gehören die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung AG (DGbAV), die DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH, die Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH (DGEO), die Deutsche Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH (DGVE) und die DG-Akademie GmbH.

Zertifizierte Experten erläutern wahlweise in Einzelgesprächen oder Gruppenvorträgen die Vorzüge der fünf unterschiedlichen Durchführungswege der bAV. Der Gründer und langjährige Vorstandschef der DG-Gruppe, Josef Bader, beschrieb das Beratungsverfahren einmal so: „Wir führen grundsätzlich Gespräche auf Geschäftsführerebene und analysieren erst einmal, was in dem jeweiligen Unternehmen bisher im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge angegangen wurde. Wenn wir dann sehen, was dieses Unternehmen tatsächlich alles anzubieten hat, geht es im nächsten Schritt darum, alles zu modifizieren und zu optimieren. Danach kommt die Belegschaftsberatung. Das bedeutet, dass wir das erarbeitete Modell den Beschäftigten durch Einzelberatungen näherbringen.“ Diese Informationsangebote scheinen einen Nerv zu treffen. Betriebsrenten-Profi Bader wies Anfang letzten Jahres darauf hin, dass die Kunden der DG-Gruppe klassische Mittelständler seien und man einen riesigen Interessentenkreis habe: „Über unseren Kundenstamm hinaus haben wir einen eigenen Interessenpool von über 600.000 Unternehmen, die wir in einem regelmäßigen Roll-up kontaktieren. Außerdem haben wir ständig 700 bis 800 Unternehmen in der Pipeline, also im Vorlauf.“

Inzwischen steht Josef Bader nicht mehr in der ersten Reihe, wenn es um die Popularisierung der betriebsbezogenen Altersabsicherung geht. Am 1. Oktober 2019 übergab er den Führungsstab der DG-Gruppe an Roderich Münker, der ebenfalls als erfahrener bAV-Experte mit Spezialkenntnissen zur Vergütungsoptimierung gilt.

Die Finanzdienstleistungs-Holding setzt aber nicht nur auf ihr kompetentes Personal vom Vorstandschef bis zum einzelnen Kundenbetreuer, sondern auch auf digitale Innovation bei der komplexen bAV- und EO-Verwaltung. Ein eigens entwickeltes HR-MultiTool erfasst alle Unterlagen zur betrieblichen Altersvorsorge und Entgeltoptimierung, um sie schnellstmöglich verfügbar zu machen. Die entsprechende Plattform macht die Verwaltungsvorgänge durch ein modernes Vorgangsmanagement transparent, und das integrierte digitale Tool liefert ein anbieterübergreifendes Verwaltungsinstrumentarium für alle alten und neuen Versorgungszusagen. So bekommen Arbeitgeber Adress- oder Vertragsänderungen, Mitarbeiterwechsel und Terminanfragen für Alt- und Neuverträge sofort übersichtlich angezeigt. Die fristgerechte und rechtskonforme Erledigung dieser Vorgänge übernimmt die DG-Gruppe auch noch.

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