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Globaler Zugang zu institutionellen Anlageformen

Deutsche Finance Group von Thomas Oliver Müller steigert verwaltetes Vermögen auf 4,1 Milliarden Euro

Dienstag, 10 September 2019 23:16 geschrieben von 

München – Die Deutsche Finance Group ist eine international tätige und bestens vernetzte Investmentgesellschaft. Das in der Münchner Leopoldstraße ansässige Unternehmen öffnet Investoren den Zugang zu institutionellen Märkten und exklusiven Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Unter dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Oliver Müller befindet sich die Unternehmensgruppe auf einem steilen Wachstumskurs. Der CEO sieht die Deutsche Finance mehr als „Unternehmensplattform“ denn als konventionelles Unternehmen und nennt als Zielgruppe „Privatanleger, professionelle und institutionelle Investoren, die wissen, dass Rendite nicht immer vor der Haustür entsteht“.

Ende letzten Jahres nahm „kapital markt-intern“, ein unabhängiger Insider-Report für alle Kapitalmarkt-Akteure, die Deutsche Finance Group unter die Lupe. Über die Entwicklung des vergangenen Jahres wusste die vielgelesene Publikation zu berichten: „Mit dem Überspringen der Zwei-Milliarden-Euro-Grenze hat die Deutsche Finance eine weitere Schallmauer durchbrochen. Das Jahr 2018 ist für den Asset-Manager somit ein Jahr der entscheidenden Weichenstellungen: Neben der Auflösung des ersten Publikumsfonds und dem Leuchtturmprojekt ‚Olympia‘ steht die Evolution der Strategie im Fokus: Die Erfahrungen und erweiterten Zugangswege aus dem institutionellen Geschäft ermöglichen die Konzeption einer neuen Generation von Publikumsfonds mit weiterentwickelten Investitionsstrategien.“Investmentvorstand Sven Neubauer verriet „kapital markt-intern“ einige strategische Änderungen zum Start des neuen Publikumsfonds Deutsche Finance Private Fund 13: „Wir werden mehr Euro-Investments tätigen und uns insgesamt mehr auf Europa und die USA konzentrieren. Das heißt auch, weniger Schwellenländer im Portfolio zu haben. Insbesondere werden wir aber weniger Zielfonds zeichnen, sondern in den Regionen, in denen wir selbst inzwischen mit Management-Teams vor Ort sind, eigene Transaktionen vornehmen in Form von Club Deals, Co-Investments und Joint-Ventures.“

Mitte Juli 2019 gab die Deutsche Finance Group bekannt, dass sie mit der Schließung des DFI European Value Add Fund des Londoner Tochterunternehmens Deutsche Finance International sowie mehrerer Club Deals in den USA die Assets under Management in den ersten Monaten dieses Jahres signifikant steigern konnte. Zum Ende des zweiten Quartals am 30. Juni 2019 verwaltete man rund 3,8 Milliarden Euro. „Auf die dynamische Entwicklung der verwalteten Vermögen sind wir sehr stolz. Wir bedanken uns bei allen unseren Partnern für das uns entgegengebrachte Vertrauen“, sagte Vorstandschef Thomas Oliver Müller.Anfang September ging die nächste Erfolgsmeldung raus. Demnach konnte die Unternehmensgruppe das verwaltete Vermögen mit weiteren internationalen Investments erneut steigern und kam zum 30. August 2019 auf die stolze Summe von fast 4,1 Milliarden Euro. Haupttreiber des dynamischen Wachstums sind nach Unternehmensangaben neben einem stark wachsenden Privatkundengeschäft vor allem institutionelle Club Deals in den USA und Europa.

Hier konnte man sich zuletzt ein hochattraktives Projekt in den Vereinigten Staaten sichern. Symon Hardy Godl, Geschäftsführer der Deutsche Finance Asset Management GmbH, gab dazu nähere Informationen: „Die Lab-Office-Entwicklung im Zentrum der Bildungshauptstadt Boston, zwischen den renommierten Universitäten Harvard und MIT, wird unter anderem Forschungs- und Verwaltungsflächen für Unternehmen aus den Bereichen Life-Science und Pharma beinhalten. Institutionelle Ankerinvestoren des Projektes sind einer der größten Energiekonzerne Europas sowie eine Schweizer Versorgungseinrichtung.“Über ihre Tochtergesellschaft Deutsche Finance America LLC mit Sitz in Denver wird sich das Investmenthaus im Zuge eines Club Deals an der Bereitstellung von Forschungs- und Verwaltungsflächen (Lab-Offices) in Bostons Stadtteil Somerville beteiligen. Vorgesehen ist ein Investitionsvolumen von 100 Millionen US-Dollar. Boston gilt als einer der wichtigsten US-Standorte für Bioscience- und Pharmaunternehmen. Die Bauzeit für das Projekt beträgt rund 24 Monate. Daher wird Mitte 2021 mit der Fertigstellung gerechnet.

Unter Club Deals werden Co-Investments verschiedener Unternehmen des Finanz- oder Immobilienbereichs verstanden, die so das Risiko auf mehrere Schultern verteilen wollen. Die Deutsche Finance Group erklärte auf Nachfrage, wegen ihrer großen Expertise im institutionellen Geschäft inzwischen Club Deals für die beste Investitionsstrategie zu halten, von der verstärkt auch dasPrivatkundengeschäft profitieren solle. In Regionen wie Asien, in denen man nicht vor Ort sei, werde man auch zukünftig über institutionelle Zielfonds von Dritt-Managern investieren. „Aber in den USA und Europa sind wir inzwischen selbst erfolgreich vor Ort und können die Transaktionen mit Co-Investoren selbst strukturieren und operativ betreuen. Hierdurch sind wir noch näher am operativen Geschehen und an den Werttreibern der Investments“, resümierte Sven Neubauer in seiner Eigenschaft als Chief Investment Officer (CIO) der Deutschen Finance Group. Man zehre von großen Erfahrungen im institutionellen Investmentgeschäft der Sparten Immobilien und Infrastruktur: „Der Club Deal ist für uns zudem eine optimale Möglichkeit, die Laufzeit von einzelnen Investments besser zu steuern. Im Rahmen von Zielfonds ist eine solche Feinsteuerung, um auf Marktgegebenheiten idealerweise zu reagieren, nicht immer möglich.“

Welch guten Ruf die Unternehmensgruppe in der Branche und Fachpresse genießt, zeigt die vertiefte publizistische Zusammenarbeit mit dem „Handelsblatt“. Die in Kooperation mit dem Handelsblatt Research Institute (HRI) veröffentlichte „Factbook“-Reihe wurde unlängst um die Ausgabe „Immobilienmärkte in den USA und Europa – eine Analyse“ erweitert. Das HRI ist ein unabhängiges Forschungsinstitut unter dem Dach der Handelsblatt Media Group mit Professor Bert Rürup als Gründungspräsidenten. Die neueste „Factbook“-Publikation enthält wissenschaftlich erhobene Daten, Auswertungen und Infografiken zum Immobiliensektor, die für eine fundierte Investitionsentscheidung in dieser Anlageklasse von großem Wert sind. Die Studie wurde im Rahmen eines Deutsche Finance Kongresses mit rund 500 Teilnehmern durch Prof. Dr. John Davidson, den Chief Research Officer des Unternehmensverbundes, vorgestellt. Um große Teile der thematisch interessierten Öffentlichkeit zu erreichen, wurde eine Kurzversion der „Factbook“-Ausgabe im Juni dem „Handelsblatt“ beigelegt.

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