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DF Deutsche Finance Securities Fund – Global Real Estate Investments für den Vertrieb zugelassen

Deutsche Finance Group: Thomas Oliver Müller setzt auf Club-Deals, Immobilienaktien und REITs

Mittwoch, 01 Januar 2020 12:51 geschrieben von 
Thomas Oliver Müller ist Vorstandsvorsitzender der Deutsche Finance Group Thomas Oliver Müller ist Vorstandsvorsitzender der Deutsche Finance Group Quelle: DF

München – Mitte Dezember 2019 gab die Deutsche Finance Group bekannt, dass sie innerhalb von drei Wochen den ersten institutionellen Club-Deal für Privatanleger mit einem Eigenkapitalvolumen von 40 Millionen US-Dollar abschließen konnte. Dabei handelt es sich um ein amerikanisches Exklusiv-Investment in ein Labor- und Bürogebäude mit einer Brutto-Nutzfläche von 36.200 Quadratmetern, 250 Tiefgaragen-Stellplätzen sowie 4.000 Quadratmetern Grundfläche. Der Gebäudekomplex befindet sich in Somerville im US-Bundesstaat Massachusetts inmitten der Biotech-Life-Science-Hochburg Boston. Der Deal mit einer geplanten Laufzeit von drei Jahren und einer prognostizierten Kapitalrückzahlung an die Anleger in Höhe von 140 Prozent war nach dem Vertriebsstart innerhalb von nur vier Tagen mit über 96 Millionen US-Dollar reserviert. Theodor Randelshofer, Vorsitzender Geschäftsführer der Deutsche Finance Solution GmbH, kommentierte das so: „Mit dem ersten institutionellen Club-Deal für Privatanleger starten wir ein neues Produktsegment. Wir freuen uns über diesen Platzierungserfolg und bedanken uns bei unseren Anlegern und Vertriebspartnern.“

Solche Club-Deals sind Co-Investments verschiedener Unternehmen der Finanz- oder Immobiliensparte, die das Risiko auf verschiedene Marktakteure verteilen sollen. Die Deutsche Finance Group hält solche Deals inzwischen für die beste Investitionsstrategie, von der übrigens auch immer mehr Privatkunden profitieren. In Asien, wo man noch nicht vertreten sei, werde man auch zukünftig über institutionelle Zielfonds von Dritt-Managern investieren, heißt es. „Aber in den USA und Europa sind wir inzwischen selbst erfolgreich vor Ort und können die Transaktionen mit Co-Investoren selbst strukturieren und operativ betreuen. Hierdurch sind wir noch näher am operativen Geschehen und an den Werttreibern der Investments“, erklärte CIO Sven Neubauer. Mit Blick auf die unternehmenseigene Expertise im institutionellen Investmentgeschäft ergänzte er: „Der Club-Deal ist für uns zudem eine optimale Möglichkeit, die Laufzeit von einzelnen Investments besser zu steuern. Im Rahmen von Zielfonds ist eine solche Feinsteuerung, um auf Marktgegebenheiten idealerweise zu reagieren, nicht immer möglich.“

Diese knappen Ausführungen machen deutlich, dass die in München ansässige Deutsche Finance Group weltweit tätig ist und renditesuchenden Anlegern Zugang zu institutionellen Märkten und besonderen Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur verschafft. Der Vorstandsvorsitzende Thomas Oliver Müller sieht sein Haus mehr als finanzinnovative „Unternehmensplattform“ denn als gewöhnliches Unternehmen und benennt als Zielgruppe „Privatanleger, professionelle und institutionelle Investoren, die wissen, dass Rendite nicht immer vor der Haustür entsteht“.

2019 sorgte die Investmentgesellschaft immer wieder für Erfolgsmeldungen. Im Juli informierte sie darüber, dass sie mit der Schließung des DFI European Value Add Fund des Londoner Tochterunternehmens Deutsche Finance International sowie mehrerer Club-Deals in den USA die Assets under Management signifikant erhöhen konnte. Zum 30. Juni 2019 verwaltete man rund 3,8 Milliarden Euro. „Auf die dynamische Entwicklung der verwalteten Vermögen sind wir sehr stolz. Wir bedanken uns bei allen unseren Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen“, sagte daraufhin Vorstandschef Müller. Bis Anfang September konnte der Unternehmensverbund dank neuer Investments die verwaltete Vermögenssumme auf fast 4,1 Milliarden Euro steigern. Wachstumstreiber waren neben dem florierenden Privatkundengeschäft vor allem institutionelle Club-Deals in den USA und Europa.

Ende letzten Jahres beschäftigte sich „FONDS exklusiv“ intensiv mit dem neuen Geschäftsbereich „Listed Products“ der Deutsche Finance Group. In einem umfangreichen Interview erläuterten Michael Steindler und Andreas Lindner, die Geschäftsführer der Deutsche Finance Securities, was die Vertriebszulassung des „DF Deutsche Finance Securities Fund – Global Real Estate Investment“ bedeutet. Damit erhalten institutionelle, aber auch private Investoren einen lohnenden Zugang zu internationalen Immobilienaktien-Gesellschaften. Ziel ist es, in ein Global-Portfolio von langfristig attraktiven Immobilienunternehmen zu investieren, die sowohl eine Ausschüttung als auch eine Wertsteigerung bieten. Neben dem Schwerpunkt auf bestandhaltende Immobilienaktien und Real-Estate-Investment-Trusts (REITs) will die Deutsche Finance in aussichtsreiche immobiliennahe Aktien aus den Segmenten Development (etwa Projektentwickler), Services (beispielsweise Asset Manager) und Digitales (Immobilien-Internetportale) investieren. Eine Investition in den „DF Deutsche Finance Securities Fund – Global Real Estate Investments“ soll so ein weiterer Schritt zu einem diversifizierteren Portfolio und der Teilhabe am Wachstum der globalen Immobilienmärkte sein.

Die Münchner Investmentanbieter arbeiten also gezielt mit börsengelisteten Immobilienaktien und REITs. Für Michael Steindler bietet diese Assetklasse gleich mehrere Vorteile: „Immobilienaktien sind sehr liquide und fungible Anteile an Immobiliengesellschaften, also Unternehmen, die Gewinne aus Vermietung, Verpachtung sowie Verkauf von Immobilien und Grundstücken erzielen. Das können Bestandshalter von Wohnungs-, Büro-, Logistik- und Handelsimmobilien sein, die auch Segmente wie Seniorenresidenzenund Hotels umfassen.“ Immobilienaktien, so der Geschäftsführer der Deutsche Finance Securities, böten Anlegern die Möglichkeit, die Anlageformen „Aktien“ und „Immobilien“ und somit Flexibilität und Stabilität miteinander zu verbinden, ohne dass der Investor Eigentümer einer Direktimmobilie werden müsse.

Das Investmenthaus will von seinem großen Erfolg etwas an Bedürftige abgeben und unterstützt deshalb über den Deutsche Finance Foundation Fund zahlreiche Hilfsprojekte. 2019 profitierten davon unter anderem der Verein LichtBlick Seniorenhilfe in der bayerischen Landeshauptstadt, die Münchner Tafel, der Hospizverein Fürth, das St. Johannes Kinderheim in Kostenz im Bayerischen Wald, die Klinik für Palliativmedizin in München sowie die Freiwillige Feuerwehr Bad Wiessee. Ein besonderes Anliegen ist den süddeutschen Anlage-Experten die Förderung der Stiftung Finanzbildung. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk für mehr anlegerorientiertes Finanzverständnis und eine höhere finanzökonomische Bildung. „Um die Finanzwelt in Zukunft besser gestalten zu können, muss das Wissen um verhaltensorientierte Geldanlage und Finanzpsychologie, aber auch die Analyse der Finanzhistorie an Bedeutung gewinnen“, formuliert die Deutsche Finance. Die Stiftung Finanzbildung sei überparteilich und trotzdem liberal, überkonfessionell und trotzdem wertorientiert, sozial und trotzdem marktwirtschaftlich ausgerichtet. Kein Marktkenner zweifelt daran, dass die von Thomas Oliver Müller geführte Firmengruppe auch 2020 große Erfolge feiern wird.

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Sandra Weiss

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