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Privatmarktanlagen in den Sparten Immobilien und Infrastruktur

Deutsche Finance Group: Thomas Oliver Müller feiert Erfolge mit institutionellen Club-Deals für Privatanleger

Freitag, 14 Februar 2020 20:14 geschrieben von 

München – „Private Market Investments“ beziehen sich definitionsgemäß auf Kapitalanlagen, die nicht an klassischen Börsen gehandelt werden. Zu den Privatmarktanlagen zählen Investitionen in nicht-kotierte Unternehmen (Private Equity) sowie Anleihen (Private Debt), Infrastrukturanlagen (Private Infrastructure) und Immobilienprojekte (Private Equity Real Estate) ohne Börsen-Verfügbarkeit. „Private Equity“ bezeichnet eine direkte Unternehmensfinanzierung durch private Kapitalgeber in Form außerbörslichen Eigen- oder Beteiligungskapitals.

Hierzulande hat sich die Deutsche Finance Group (DF) mit ihrer Spezialisierung auf institutionelle Private Market Investments in den Sparten Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur einen guten Ruf erworben. Der Finanzdienstleistungskonzern hat neben seinem Hauptsitz in München Niederlassungen in Denver, London, Zürich und Luxemburg, die noch um weitere Dependancen erweitert werden sollen. Die Investmentmanager verfolgen das erklärte Ziel, durch innovative Finanzstrategien und eine fundierte Asset-Management-Beratung privaten und institutionellen Investoren einen exklusiven Zugang zu internationalen Anlagemärkten zu verschaffen.

Wie erfolgreich das Investmenthaus von Vorstandschef Thomas Oliver Müller ist, belegen die nackten Zahlen. Das Portfolio der international vernetzten Unternehmensgruppe umfasst momentan 46 Länder mit knapp 3.750 Direktinvestments und eine verwaltete Vermögenssumme von mehr als 5,9 Milliarden Euro. Nach eigenen Angaben hat man annähernd 30.000 Privatanleger als Kunden, betreut neun institutionelle Mandate und hat elf internationale Auszeichnungen erhalten. Im April 2018 hatte man „nur“ 1,150 Milliarden Euro Assets under Management, zählte rund 22.000 Anleger, die den hauseigenen Fonds vertrauten, und war mit seinen Investment-Aktivitäten in 37 Ländern aktiv. Im letzten Geschäftsjahr hat die Deutsche Finance Group insgesamt 1,382 Milliarden Euro Eigenkapital platziert. Davon entfielen 182 Millionen Euro auf das Privatkundengeschäft und 1,2 Milliarden Euro auf den institutionellen Geschäftsbereich. CEO Müller und Executive Partner Sven Neubauer bedankten sich bei allen Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen und betonten, auf das Geschäftsergebnis „sehr stolz“ zu sein.

Den Anlage-Profis aus München schien im letzten Jahr förmlich alles zu gelingen. So konnten sie den ersten institutionellen Club-Deal für Privatanleger mit einem Eigenkapitalvolumen in Höhe von 40 Millionen US-Dollar in nur drei Wochen ausplatzieren. Mit diesem Club-Deal setzt die Deutsche Finance auf die Ertragskraft eines Labor- und Bürogebäudes im US-amerikanischen Somerville. Inmitten der Biotech-Life-Science-Hochburg Boston verfügt es über eine Brutto-Nutzfläche von mehr als 36.000 Quadratmetern, 250 Tiefgaragen-Stellplätze und 4.000 Quadratmeter Grundfläche. Das Co-Investment mit einer geplanten Laufzeit von drei Jahren und einer prognostizierten Kapitalrückzahlung von 140 Prozent war nach dem Vertriebsstart innerhalb von nur vier Tagen mit über 96 Millionen US-Dollar reserviert. „Mit dem ersten institutionellen Club-Deal für Privatanleger starten wir ein neues Produktsegment. Wir freuen uns über diesen Platzierungserfolg und bedanken uns bei unseren Anlegern und Vertriebspartnern“, so Theodor Randelshofer, Vorsitzender Geschäftsführer der Deutsche Finance Solution GmbH.

Solche Club-Deals, bei denen kapitalstarke Privatanleger und Vermögensverwalter gemeinsam in Immobilien investieren, werden immer beliebter. Während im Jahr 2009 europaweit nur Immobilien im Gesamtwert von 20,5 Milliarden Euro als Co-Investments erworben wurden, belief sich das Club-Deal-Volumen 2014 bereits auf 86,3 Milliarden Euro. Innerhalb von nur fünf Jahren gab es somit eine Vervierfachung. Bis 2008 hatten professionelle Anleger ihre Immobilieninvestments meist über Spezialfonds oder offene Fonds getätigt. Nach Ausbruch der Finanzkrise zogen Investoren jedoch schlagartig hohe Millionenbeträge aus den Immobilienfonds ab, was zur Liquidation vieler dieser Finanzprodukte führte. Aus diesen Erfahrungen lernte die Investment-Branche und erfand die Club-Deals, bei denen übereilte Immobilienverkaufs nahezu ausgeschlossen sind. Investoren können so ihr Kapital über mehrere Immobilien streuen, Risiken reduzieren und gleichzeitig ihre Renditechancen erhöhen.

DF-CEO Thomas Oliver Müller weist immer wieder darauf hin, dass viele institutionelle Investoren aus den USA in Europa investieren und umgekehrt institutionelle Investoren aus Deutschland in den US-Immobilienmarkt einsteigen wollen. Zur Anbahnung von Co-Investments ist die Deutsche Finance mit Asset Management-Teams in Europa, den USA und Asien präsent. „Der Club-Deal ist für uns eine optimale Möglichkeit, die Laufzeit von einzelnen Investments besser zu steuern. Im Rahmen von Zielfonds ist eine solche Feinsteuerung, um auf Marktgegebenheiten idealerweise zu reagieren, nicht immer gegeben“, so Müller. „Gute Investment-Deals finden sich aber generell nur, wenn sie in den jeweiligen Märkten über die richtigen Netzwerke verfügen und daraus Partnerschaften generieren.“Die Deutsche Finance verlässt sich nicht auf einzelne Anlageformate und Finanzprodukte, sondern schwört auf eine „All-in-one“-Strategie, bei der Produktkonzeption, Asset Management, Fund Management, Risikomanagement, Market-Research, Vertriebskoordination, Anlagevermittlung und Anlegerverwaltung im Sinne des Ganzen geschäftspolitisch verzahnt werden.

Wie sehr man um noch mehr Professionalisierung im Dienste der Anleger bemüht ist, zeigen zwei Personalmeldungen des Unternehmens. Im Januar informierte man die Öffentlichkeit, dass die Deutsche Finance Technology GmbH gegründet wurde, um den deutlich gestiegenen Anforderungen der Digitalisierung und Informationstechnologie innerhalb des Finanzkonzerns gerecht zu werden. Geschäftsführer der neuen Gesellschaft ist André Schwab, der zuvor schon die Geschicke der Deutsche Finance Investment, der Kapitalverwaltungsgesellschaft der Unternehmensgruppe, lenkte. Schwab kennt die Deutsche Finance Group seit ihren Gründungstagen, ist mit allen Konzernprozessen vertraut und bringt für seine neue Aufgabe, bei der es auch um IT-Architektur und -Sicherheit geht, langjährige Expertise mit.

Im Februar wurde publik, dass die Deutsche Finance Solution eine wesentliche personelle Stärkung erfährt. Das Unternehmen kümmert sich unter dem Konzerndach um den Vertrieb von alternativen Investmentfonds (AIF) im Privatkundengeschäft und platzierte bereits über 800 Millionen Euro an Eigenkapital. Um das starke Wachstum im Privatkundengeschäft noch zu forcieren, wird Peter Lahr zukünftig als Geschäftsführer den Bereich „Key Account Vertrieb“ verantworten. Gemeinsam mit Armin Scholz als Geschäftsführer des Bereichs „Makler Vertrieb“ soll er den Vertriebspartnern zielgruppendefinierte Produktlösungen und Seminare anbieten. Theodor Randelshofer von der Deutsche Finance Solution erhofft sich von Peter Lahrs Tätigkeit neue vertriebliche Synergieeffekte.

Letzte Änderung am Samstag, 15 Februar 2020 20:19
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