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Experten empfehlen Club-Deals als institutionelle Investmentstrategie

Deutsche Finance: CEO Thomas Oliver Müller setzt auf Club-Deal Big Red Chicago

Freitag, 25 September 2020 22:36 geschrieben von 
Deutsche Finance: CEO Thomas Oliver Müller setzt auf Club-Deal Big Red Chicago Quelle: Deutsche Finance Group

München – Warum Club-Deals bei der Immobilienfinanzierung so attraktiv sind? Die knappe Antwort lautet: Weil sich das natürliche Risiko renditeträchtiger Immobilieninvestments so auf mehrere Schultern verteilen lässt. Die in den letzten Jahren stark gestiegenen Immobilienpreise stellen Anleger vor das Problem, dass der Markt für kleinere und mittlere Investitionen größtenteils leergefegt ist. Um trotzdem in lukrative Projekte investieren zu können, schließen Geldgeber vermehrt sogenannte Club-Deals ab. Bei diesen Co-Investments tun sich Investoren zusammen, um den Kapitalbedarf für konkrete Immobilienprojekte zu decken. Die Deals sind zweckgebundene Gemeinschaftsinvestitionen unterschiedlicher Anleger auf dem Immobilienmarkt, um ein einzelnes Objekt oder ein ganzes Portfolio zu erwerben.

Auch Thomas Oliver Müller, Vorstandschef der Deutsche Finance Group, empfiehlt Club-Deals als institutionelle Investmentstrategie. Über dieses Kooperationsmodell sagt er: „Bei einem Club-Deal kooperieren in der Regel mehrere institutionelle Investoren als Partner, um ein befristetes Projekt gemeinsam erfolgreich zu realisieren. Alle Details werden dabei zwischen den beteiligten Investoren vereinbart, und alle wichtigen Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Es handelt sich somit um ein echtes unternehmerisches Immobilieninvestment, bei dem die Investoren aktiv mitwirken.“ Bei Club-Deals ist jeder Beteiligte quasi-demokratisch in die Entscheidungsprozesse eingebunden und trägt damit eine direkte Mitverantwortung für den Erfolg des Ganzen. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu konventionellen Immobilienfonds. Der Partnerschaftsansatz bietet den Investoren einige Vorteile. Dazu gehört die große Flexibilität bei der rechtlichen und strukturellen Ausgestaltung des Deals. Die maßgeschneiderten Investments bieten ein hohes Maß an Kontrolle und sind äußerst effektiv, weil die Partner weitgehend identische Interessen verfolgen. Unter dem Eindruck der Finanzmarktkrise 2008/2009 und der Niedrigzinspolitik der Notenbanken ist die Zahl von Immobilienkäufen in Form von Club-Deals europaweit deutlich angestiegen. Vermögende Privatanleger, Family Offices und kleinere Pensionskassen geben Club-Deal-Angeboten immer häufiger den Vorzug gegenüber Immobilienfonds.

Gleichermaßen Antreiber und Profiteur dieser Entwicklung ist die Deutsche Finance Group, die sich auf institutionelle Private Market Investments in den Bereichen Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur spezialisiert hat. Der Finanzdienstleister mit Hauptsitz in München will Anlegern Zugang zu exklusiven Investitionskonzepten verschaffen, die dem breiten Markt bislang verschlossen waren. Dass das Geschäftsmodell funktioniert, lässt sich unter anderem an der verwalteten Vermögenssumme von rund 6,5 Milliarden Euro ablesen. Vorstandschef Thomas Oliver Müller setzt derzeit besonders auf institutionelle Club-Deals für Privatanleger, um privates und institutionelles Kapital für Immobilienentwicklungen zu bündeln. Er hält solche Co-Investments für eine echte Innovation im großen Spektrum der Sachwertanlagen. Zu den Vorzügen von institutionellen Club-Deals zählt er „Exklusivität, mehr Einflussmöglichkeiten, kürzere Laufzeiten sowie damit einhergehend tendenziell höhere Renditen“. Der Anlage-Profi ist überzeugt, dass andere Marktteilnehmer sein Club-Deal-Konzept mit der Fokussierung auf renditestarke Projekte und lokale Asset-Management-Teams nur schwer kopieren können. Mit Prime-Investments wie dem Großprojekt „Olympia Exhibition Center“ in London und der als „Coca-Cola-Building“ bekannten Immobilie 711 Fifth Avenue in New York hat die Deutsche Finance Group den vielbeachteten Grundstein für eine erfolgreiche institutionelle Club-Deal-Serie gelegt.

In der Ausgabe 2/2020 des Magazins „INTELLIGENT INVESTORS“ erläutert Symon Hardy Godl, der Geschäftsführer der Deutsche Finance Asset Management GmbH, die strategischen Vorteile von institutionellen Club-Deals. Solche Anlagestrategien könnten wegen der gleichgerichteten Interessen der Partner sehr zielgenau realisiert werden. Der Club-Deal sei zudem die ideale Anlageform, wenn es um aktive Wertsteigerung gehe. „Sowohl die Strukturierung eines institutionellen Club-Deals wie auch die Wertsteigerungsstrategie erfordern aufseiten des Investors/Investment-Managers einen aktiven Investment-Management-Ansatz“, so Godl. „Der institutionelle Club-Deal erlaubt zudem die direkte Einwirkung auf das Asset sowie die laufende Kontrolle der Realisierung von Wertsteigerungsmaßnahmen. Durch die in der Regel überschaubare Anzahl von Investoren in einem institutionellen Club-Deal werden dabei wichtige Entscheidungen vereinfacht und ein späterer Exit leichter realisierbar.“

In dem Interview weist der Investment-Manager darauf hin, dass die Deutsche Finance Group gerade einen neuen institutionellen Club-Deal in der Platzierung hat. Bei dem Club-Deal geht es um den „Big Red“, einen attraktiven Office Tower in Chicago. Die Metropole gehört zu den innovativsten Städten der Vereinigten Staaten und ist das wichtigste Finanzzentrum des Mittleren Westens. Beim Prime-Investment „Big Red“ handelt es sich um einen Office Tower in bester Lage des Finanzdistrikts. Das Gebäude mit 183 Metern Höhe und 45 Stockwerken wurde 1972 erbaut. Das Besondere an dem Projekt ist der stabile Cashflow, der auf langfristigen Mietverträgen mit erstklassigen Mietern beruht. Die Mietverträge enthalten eine jährliche Mietsteigerungsvereinbarung, und mehr als 75 Prozent der vermieteten Flächen des Turms entfallen auf Mieter, die über ein Investment-Grade-Rating verfügen. Die Vermietungsquote der vermietbaren Fläche liegt bei 88 Prozent. Der Chicago Office Tower wurde über die Investment-Plattform der Deutsche Finance Group erworben und in ein institutionelles Mandat überführt. Zwei voneinander unabhängige Gutachten bestätigen einen aktuellen Wert, der deutlich über dem Ankaufsaufpreis liegt. Das Wertsteigerungspotenzial des Office Towers wird damit unterstrichen. Symon Hardy Godl konkretisiert: „Der institutionelle Club-Deal mit einer Tranche für Privatanleger in Höhe von 50 Millionen US-Dollar, einer geplanten Kapitalbindung von rund acht Jahren und einem Equity Multiple zum 1,8-Fachen kombiniert in idealer Weise langfristig stabile Mieteinkünfte von starken Mietern mit  zusätzlichen Chancen aus aktiven Wertsteigerungsmaßnahmen.“ Privatanleger können sich mit einer Mindesteinzahlung von 25.000 US-Dollar an dem Deal beteiligen.

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