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Bundeswehr verliert vorletzte Drohne in Afghanistan

Ulrich T. Grabowski hofft auf Aufträge für Red Eagle Suisse

Sonntag, 07 März 2021 15:35 geschrieben von 
Ulrich T. Grabowski glaubt an einen international schnell wachsenden Markt für Flugdrohnen. Ulrich T. Grabowski glaubt an einen international schnell wachsenden Markt für Flugdrohnen. Quelle: Red Eagle Suisse

Kabul - In der Nacht auf dem 5. März 2021 ist in Afghanistan eine von der deutschen Bundeswehr betriebene Drohne HERON 1 östlich von Masar-e-Sharif abgestürzt. Sowas passiert im Einsatz schon mal, allerdings leidet die Bundeswehr in ihrer Einsatzfähigkeit besonders darunter, denn es war die vorletzte noch flugfähige Drohne des deutschen Militärs.

Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte die Drohne ohne feindliche Waffeneinwirkung ab. Man spricht von einem technischen Versagen. Damit verfügt die Bundeswehr in Afghanistan nur noch über eine Drohne, die dort zu Aufklärungszwecken eingesetzt wird.

Dies beeinträchtigt die Aufklärungsfähigkeit der Bundeswehr im Land am Hindukusch beträchtlich. Die Bundeswehr hatte diese Drohnen von Israel geleast und ist bislang technisch vor allem von Herstellern aus Israel und den USA extrem abhängig.

Nur wenige europäische Hersteller entwickeln derzeit moderne Drohnen. Einer von diesen ist das schweizerisch/deutsche Unternehmen Red Eagle Suisse um den Kaufmann Ulrich T. Grabowski aus dem eidgenössischen Kanton Sankt Gallen.

Grabowski konzipiert eigentlich mit Ingenieuren der Hochschulen in Aachen und Livorno vor allem an zivil nutzbaren Drohnen. Bei Red Eagle Suisse sieht man ein gewaltiges Potential in agilen, aber sehr leisen Einheiten zur Überwachung großer Industrieanlagen und Häfen. Aber auch Entscheider europäischer Armeen sprachen schon mit Grabowski und Partnern über das Potential solcher Konstruktionen.

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