Diese Seite drucken
Freigegeben in Beteiligungen

Immobilien-Crowdinvesting ermöglicht Kleinanlegern Eintritt in Immobilienmarkt

Mit Exporo AG von Simon Brunke online in renditestarke Immobilienprojekte investieren

Dienstag, 10 Dezember 2019 22:53 geschrieben von 
Exporo-Mitgründer und Vorstandschef Simon Brunke Exporo-Mitgründer und Vorstandschef Simon Brunke Quelle: Exporo.de

Hamburg – Crowdinvesting-Plattformen wie die in Hamburg ansässige Exporo AG können für sich in Anspruch nehmen, den Immobilienmarkt demokratisiert und damit revolutioniert zu haben. Bislang war diese renditestarke Assetklasse meist wohlhabenden Großanlegern und institutionellen Investoren vorbehalten. Kleinanlegern blieb diese Welt wegen fehlender Marktübersicht und Kapitalkraft verschlossen. Damit wollten sich Simon Brunke, Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen nicht abfinden und gründeten im Jahr 2014 die Online-Plattform Exporo.de, die in den folgenden Jahren immer weiter professionalisiert wurde.

Die innovative Geschäftsidee entstand in den Köpfen der nachmaligen Vorstandsmitglieder schon 2013. Sie war aus der Erkenntnis geboren, dass die Entwickler von Immobilienprojekten immer verzweifelter nach alternativen Finanzierungsquellen suchen, weil Banken aufgrund höherer Regulierungsvorgaben kaum noch Investitionsmittel zur Verfügung stellen. Gleichzeitig wuchs der Wunsch vieler privater Anleger, der Nullzins-Wüste zu entkommen und sich neue Anlageformen zu erschließen. Das internet-affine Quartett beschloss deshalb, einen eigenen Online-Marktplatz zu entwickeln, um dort Immobilieninvestments anzubieten und das Kapital direkt zwischen Privatanlegern und Immobilienunternehmen zu vermitteln. Schnell begannen sie mit der Digitalisierung des Anlageprozesses. Im Dezember 2014 ging die Crowdinvesting-Plattform mit dem Projekt „Feldbrunnenstraße“ an den Start und warb innerhalb von rund drei Monaten mehr als 2,1 Millionen Euro von privaten Anlegern ein. Schon nach dreieinhalb Jahren betrieben die Hamburger Deutschlands führende Plattform für digitale Immobilienfinanzierung.

2018 erfolgte der nächste Innovationsschritt, indem die Vorteile der Digitalvermittlung auf Bestandsimmobilien übertragen wurden. Mit dieser Form des „digitalen Eigentums“ werden Investorengruppen angesprochen, die im Niedrigzinsumfeld eine sachwertgesicherte Investitionsmöglichkeit mit vergleichsweise hoher Verzinsung suchen. Zusätzlich bietet Exporo professionellen Anlegern durch seine besonderen Projekt- und Objektzugänge spannende Möglichkeiten für Co-Investments und Private Placements. In diesem Jahr konnte das FinTech seine Marktführerschaft massiv ausbauen: Im Mai 2019 erhielt die Exporo AG im Rahmen der FinTech Germany Awards einen Sonderpreis als herausragendes PropTech. Im Juni konnte erfolgreich eine Finanzierungsrunde in Höhe von 43 Millionen Euro abgeschlossen werden. Einen Monat später wurde das erste immobilienbesicherte, vollständig digitale Wertpapier emittiert. Unter Exporo.at sind die Norddeutschen seit August auch auf dem österreichischen Immobilienmarkt aktiv. Im Folgemonat konnte die magische Grenze von 500 Millionen Euro an vermitteltem Investmentkapital geknackt werden. Anfang Oktober wurde ein Mega-Deal in der deutschen FinTech-Branche bekannt: Die Hamburger Plattformen Exporo und Zinsland gehen zusammen und bündeln ihre Kräfte. Seit November werden unter Exporo.nl auch in den Niederlanden digitale Immobilienanlagen angeboten.

Inzwischen beschäftigt das Unternehmen aus der Hamburger HafenCity mehr als 190 Mitarbeiter und hat nach eigenen Angaben rund 21.000 Schwarmfinanzierer aktiviert. Bis dato wurden auf dem eigenen Online-Marktplatz 209 Immobilienprojekte mitfinanziert und dafür mehr als 544 Millionen Euro vermittelt. Mehr als 201 Millionen Euro sollen schon an die Crowdanleger zurückgezahlt worden sein.

„Wir glauben langfristig an das wertstabile Produkt Immobilie“, betont Exporo-Vorstandschef Simon Brunke. „Bei den Baufinanzierungen kann es auch mal einen Abschwung geben, aber gewohnt wird immer.“ Davon, dass seine Angebote als eine Direct-to-Consumer-Variante von Immobilienfonds wahrgenommen werden, will der findige Start-up-Gründer nichts wissen und stellt klar: „Immobilienfonds stehen für die alte Welt, die von Intransparenz geprägt ist. Meistens sind das Blind Pools, bei denen man gar nicht weiß, wo man genau investiert. Bei uns kann man sich vorher ganz genau darüber informieren, was das für ein Asset ist, wie die Mieterstruktur ist und sich dann selbstständig entscheiden, ob man sich beteiligen möchte.“

In der Tat öffnet Exporo Mikroinvestoren den gebührenfreien Zugang zu Top-Immobilieninvestments und demokratisiert damit den ganzen Immobiliensektor. Durch die Anlage eines digitalen Kundenprofils und die unkomplizierte Auswahl aus geprüften Immobilienprojekten könne man in „weniger als drei Minuten zum Immobilieninvestor“ werden. „Melden Sie sich jetzt an und erhalten Sie Zugang zu renditestarken Bestandsimmobilien mit laufenden Ausschüttungen sowie attraktiv verzinsten Immobilienprojekten erfahrener Projektentwickler“, heißt es unternehmensseitig.

Anleger können zwischen „Exporo Finanzierung“ und „Exporo Bestand“ auswählen. Beim ersten Modell beteiligt sich der Investor an erfolgsträchtigen Immobilienprojekten wie dem Bau neuer Wohngebäude und der Sanierung von Gewerbeobjekten. In diese Investments mit kurzer Laufzeit kann schon mit einer Mindestsumme von 500 Euro eingestiegen werden. Hier winkt eine Jahresverzinsung von vier bis sechs Prozent. Vorstandschef Simon Brunke schwärmt von der Möglichkeit, sich schon mit 500 Euro ein eigenes Immobilien-Portfolio aufzubauen: „Bisher haben nur institutionelle Investoren und solche mit viel Geld, Zeit und Fachwissen an Immobilien verdient. Jetzt haben auch Kleinanleger die Chance.“ Bei „Exporo Bestand“ beteiligt man sich an besonderen Bestandsimmobilien und kommt in den Genuss regelmäßiger Ausschüttungen aus den Mietüberschüssen und den Wertsteigerungen des Objektes. Ein Einstieg ist ab 1.000 Euro möglich, um eine jährliche Rendite von drei bis sechs Prozent einzustreichen. Die Anleger werden zu digitalen Miteigentümern, das heißt, sie müssen sich nicht selbst um die Vermietung und Instandhaltung der Immobilie kümmern. Ihre Eigentumsanteile können sie auch vor Ende der eher langfristigen Anlageperspektive auf dem Exporo-Handelsplatz veräußern.

Mitgründer und Exporo-CEO Simon Brunke legt Wert auf die Feststellung, dass man trotz aller Markterfolge das gesellschaftliche Engagement nicht vernachlässigt. In einem Interview sagte er jüngst: „Bei allem Blick auf Wachstum und Zukunft des Unternehmens verlieren wir bei Exporo gesellschaftliche Verantwortung und soziales Engagement nicht aus den Augen. Seit vielen Jahren verfolgen meine Vorstandskollegen und ich deshalb privat verschiedene Hilfsprojekte. Doch auch in die Unternehmenspraxis unserer Plattform ist das freiwillige Engagement längst eingebunden: So hat Exporo in den vergangenen Jahren mit diversen Aktionen beträchtliche Summen Geld eingesammelt und für den guten Zweck gespendet.“

Artikel bewerten
(5 Stimmen)
Schlagwörter:
Sandra Weiss

Das Neueste von Sandra Weiss

Ähnliche Artikel

Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten