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Bislang gab es keinen einzigen Ausfall eines Finanzierungsprojektes

Immobilien-Crowdinvesting: Simon Brunke und Dr. Björn Maronde knacken mit Exporo die 500-Millionen-Euro-Marke

Mittwoch, 25 September 2019 14:32 geschrieben von 
Immobilien-Crowdinvesting: Simon Brunke und Dr. Björn Maronde knacken mit Exporo die 500-Millionen-Euro-Marke Logo der Exporo AG

Hamburg – Unter dem Motto „Einfach und direkt in Immobilien investieren“ haben Simon Brunke, Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen im Jahr 2014 ihre Online-Plattform Exporo gegründet, auf der Projektträger und Anleger zum beiderseitigen Nutzen zusammenkommen. Immobilienentwickler können sich dort abseits der risikoscheuen Banken unkompliziert mit Investitionskapital versorgen, und die Immobilieninvestoren bekommen ihr Engagement mit hohen Renditen honoriert. Durch die Digitalisierung von Immobilieninvestments hat das Unternehmerquartett den Markt für Sachwertanlagen geradezu revolutioniert. Die Pioniere des Immobilien-Crowdinvesting residieren in der noblen Hamburger HafenCity und beschäftigen inzwischen rund 150 hochqualifizierte Mitarbeiter. Der Vorstand der Exporo AG, bestehend aus Simon Brunke, Björn Maronde und Julian Oertzen, blickt mit Stolz auf einen Jahresumsatz im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Jüngst hat das FinTech die magische Marke von 500 Millionen Euro zur Realisierung von Immobilienprojekten geknackt. Nach eigenen Angaben hat man aktuell 205 Immobilienvorhaben mitfinanziert und dafür mehr als 503 Millionen Euro Investitionskapital eingeworben. Eine Summe von über 177 Millionen Euro soll an die Anleger schon zurückgezahlt worden sein – teils sogar vorfristig. Vorstandschef Simon Brunke kommentiert das mit diesen Worten: „Wir sind sehr stolz, unsere Marktführerschaft im Bereich digitaler Immobilieninvestments mit einer Summe von 500 Millionen Euro an online vermitteltem Kapital klar untermauert zu haben. Wir glauben fest an die Dezentralisierung der Märkte, und Exporo bietet eine attraktive Alternative zum klassischen Weg, in Immobilien zu investieren.“

Das Start-up begann mit Projektfinanzierungen in einem Markt, der bis dahin von institutionellen Investoren dominiert und für Kleinanleger fast hermetisch verschlossen war. Die Hamburger Crowdinvesting-Profis demokratisierten das Ganze, indem sie auch privaten Kleininvestoren Zugang zu diesem großen Wachstumsmarkt verschafften. Die Vorteile der Digitalisierungsstrategie wurden Anfang 2018 auf Bestandsimmobilien übertragen.

Seitdem können Anleger zwischen den Modellen „Exporo Finanzierung“ und „Exporo Bestand“ wählen. Beim ersten Ansatz beteiligt sich der Investor an ertragsstarken Immobilienprojekten wie dem Bau neuer Wohngebäude und der Sanierung von Gewerbeobjekten. In diese Investments mit kurzer Laufzeit kann er schon mit einer Mindestsumme von 500 Euro einsteigen und mit einer Jahresverzinsung von vier bis sechs Prozent rechnen. Zur Möglichkeit, sich mit einer Einstiegssumme von 500 Euro ein eigenes Immobilien-Portfolio aufzubauen, sagte CEO Simon Brunke: „Bisher haben nur institutionelle Investoren und solche mit viel Geld, Zeit und Fachwissen an Immobilien verdient. Jetzt haben auch Kleinanleger die Chance.“ Bei „Exporo Bestand“ beteiligt man sich an ausgewählten Bestandsimmobilien und erhält regelmäßig Ausschüttungen aus den Mietüberschüssen und den marktüblichen Wertsteigerungen des Objektes. Hier ist ein Einstieg ab einem Betrag von 1.000 Euro möglich. Zugesagt wird eine jährliche Rendite von drei bis sechs Prozent. Die Anleger werden zu digitalen Miteigentümern, müssen sich aber nicht selbst um die Vermietung und Instandhaltung der Immobilie kümmern. Ihre Eigentumsanteile können sie auf dem Exporo-Handelsplatz zu einem selbst festgelegten Preis jederzeit wieder veräußern.

„Neben der klassischen Immobilienkapitalanlage machen neue Anlageformen eine unkomplizierte und direkte Investition in Immobilien möglich“, betont Dr. Björn Maronde. Der Exporo-Vorstand für Vertrieb, Marketing und IT, erläutert das Geschäftsmodell Anlegern persönlich auch so: „Beim Crowdinvesting für Immobilien ist ausgeschlossen, dass Sie sich um die Verringerung von Leerständen, die Bonität von Mietern oder permanente Reparaturen kümmern müssen. Sie können sich online über das Portal von Exporo an attraktiven Immobilienprojekten beteiligen, die Handhabung ist denkbar einfach, das Investieren verläuft transparent. Sie erhalten im Vergleich zu herkömmlichen Immobilienanlagen eine höhere Rendite.“

Auf Erfolgen ruhen sich die ehrgeizigen Hanseaten aber nicht aus, sondern stecken sich immer neue Ziele zur Modernisierung des Immobilienmarktes. Im Juni dieses Jahres wurde eine Finanzierungsrunde über 43 Millionen Euro abgeschlossen, an der sich der Lead-Investor Partech Growth und die bisherigen Investoren e.ventures, Heartcore und HV Holtzbrinck Ventures beteiligten. „Björn Maronde, Julian Oertzen und Simon Brunke, denen wir bei Partech seit vielen Jahren folgen, haben ein vielseitiges Team mit dem richtigen Kompetenzmix zwischen Technologie, Regulierung und Immobilienexpertise zusammengestellt, und das macht Exporo unserer Meinung nach so einzigartig und erfolgreich“, begründete Bruno Crémel, General Partner bei Partech, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Exporo AG.

Die will das zusätzliche Kapital vor allem in strategische Aktivitäten investieren und beispielsweise die Angebotsfunktionen der Plattform erweitern. So wird an einem Handelsplatz gearbeitet, auf dem Immobilien-Anteile wie Aktien gehandelt werden können und das illiquide Gut Immobilie in ein liquides Produkt transformiert wird. Zudem wird zielstrebig die internationale Expansion vorangetrieben, da man derzeit nur auf dem deutschen und österreichischen Immobilienmarkt aktiv ist. Noch in diesem Jahr wird man mit digitalen Immobilieninvestments den niederländischen und 2020 auch den französischen Markt aufmischen. Das Unternehmen legt Wert auf die Feststellung, dass bisher alle Finanzierungsprojekte und Bestandsobjekte zu 100 Prozent „gefundet“ wurden und es bislang keinen einzigen Ausfall gab.

Bedenken von Verbraucherschützern begegnet Vorstandschef Simon Brunke mit Argumenten: „Bei bei unseren Finanzierungsprojekten bieten wir ausschließlich Crowdlending an. Die eigentliche Kreditvergabe wird hierbei durch ein Kreditinstitut abgewickelt. In einem weiteren Schritt wird der Kreditvertrag gekauft und an den jeweiligen Privatanleger abgetreten. Wir stellen die Kredite ausschließlich über Partner-Banken zur Verfügung und kaufen diese Forderung dann in Echtzeit ab.“ Über den Umsetzungsweg des Crowdlending habe die Exporo AG „die mit den Projektentwicklern individuell vereinbarten Sicherheiten wie Bürgschaften, Grundschulden, Patronatserklärung oder auch Gewinnabtretung im besseren Zugriff als es das klassische Nachrangdarlehen erlaubte“. Überdies habe die Firmentochter Exporo Investment GmbH seit Ende 2017 eine Paragraf-32-KWG-Lizenz als Finanzdienstleistungsinstitut und vermittele seit Anfang 2018 Anleihen. „Damit übertragen wir die Vorteile des Crowdinvesting und Crowdlending auch auf größervolumige Projekte. Mit der Anleihe antworten wir auf das Bedürfnis der Anleger nach flexiblen und vor allem regulierten Sachwertinvestments, wie sie Verbraucherschützer fordern“, unterstreicht Brunke.

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