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Langenhagen – In den Denkmalschutzgesetzen der Bundesländer werden Baudenkmäler als Immobilien definiert, an deren Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Ein solches Erhaltungsinteresse besteht dann, wenn ein Denkmal wertvolle Auskünfte über Lebensweise, Stadtbau und Produktionsverhältnisse früherer Zeiten gibt und deshalb von wissenschaftlichem, künstlerischem, volkskundlichem oder städtebaulichem Zeugniswert ist. Ganz in diesem Sinne schreibt die Dolphin Trust GmbH, die sich auf die Sanierung von Denkmalimmobilien zu Wohnzwecken spezialisiert hat: „Denkmalschutz ist in Deutschland das Fundament kollektiver Erinnerung. Er ist gesetzlich verankert und hat eine lange Tradition. Historische Gebäude geben uns Aufschluss über den Alltag einer längst vergangenen Zeit.“ Bei geschützten Baudenkmalen wird meist zwischen Einzeldenkmalen und baulichen Anlagen unterschieden. Um sie alle vor unbedachten Zerstörungen zu schützen, haben die Bundesländer eigene Denkmalschutzgesetze erlassen, die den Umgang mit ihnen genau festlegen und die Arbeitsgrundlage der archäologischen Denkmalpflege bilden. Darüber hinaus ist der Denkmalschutz in weiteren Gesetzen der Länder und des Bundes verankert, die den Naturschutz, das Baurecht und die Raumordnung betreffen. Ziel der Denkmalschutzgesetze ist es, die Erhaltung und Pflege der Denkmäler bestmöglich zu gewährleisten. Alle damit verbundenen Aufgaben werden von den Institutionen der Denkmalpflege wahrgenommen.