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Dubai – Die mit dem rasanten Lira-Verfall einhergehende Wirtschaftskrise der Türkei macht Immobilienkäufe in dem Land so billig wie nie zuvor. „Spiegel online“ zitiert die Türkin Esmeralda Sepers, die in den Niederlanden ein Maklerbüro betreibt und von einem massiv gestiegenen Käuferinteresse berichtet: „Einige sind Investoren, andere Privatpersonen. Alle wollen plötzlich Immobilien an der türkischen Riviera kaufen.“ Seit 17 Jahren vermittelt Sepers „Betongold“ an der türkischen Mittelmeerküste. Aber an einen derartigen Run auf Wohnungen und Häuser in Alanya, Bodrum, Fethiye oder Side kann sie sich nicht erinnern. Die Abwertung der türkischen Lira lässt die Preise im Immobiliensektor purzeln. Ein Rechenbeispiel: Kostete ein Haus in der Nähe von Bodrum Anfang August noch 550.000 Lira – umgerechnet 96.000 Euro –, waren es zehn Tage später angesichts des sich immer weiter verschlechternden Wechselkurses der türkischen Währung nur noch etwa 74.000 Euro.

Hanau - Was gibt es eigentlich im Rechtsstreit zwischen der Dolphin Trust GmbH und Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) Neues? Wenig bis nichts, lautet die Antwort. Und das, obwohl seitens wichtiger Lokalpolitiker nicht mit Polemik in Richtung des Immobilieninvestors aus dem niedersächsischen Langenhagen gespart wurde.

Zossen - Entgegen allen politischen Absichtserklärungen, den großstädtischen Wohnungsbau anzukurbeln, um Mietpreisexplosionen infolge des Wohnraummangels einzudämmen, bleibt eine echte wohnungswirtschaftliche Kehrtwende bislang aus. Trotz einer stetigen Einwohnerzunahme fiel der Anstieg der Baugenehmigungen für Wohnungen von Januar bis September 2017 in Berlin nur mäßig aus.

Trebur - Weil der Immobilienmarkt im Gegensatz zu zinsbasierten Geldanlagen noch ordentliche Renditen garantiert, schießen Immobilienfonds und Immobilienverwalter wie Pilze aus dem Boden. Da ist es für Kunden ziemlich vertrauenerweckend, wenn ein Unternehmen schon seit Jahrzehnten in dieser Branche tätig ist und über entsprechende Erfahrung verfügt. Die Phoenix Immobilienmanagement GmbH aus dem hessischen Trebur gehört dazu. Das familiengeführte Unternehmen setzt die bereits 1911 durch die Gesellschafterfamilie begonnene Vermietung von Wohnungen und anderen Immobilien in mittlerweile vierter Generation fort. Ab 2001 wurde es in einer GbR fortgeführt und 2013 in eine GmbH umgewandelt. Ihren Anfang nahm die Geschäftstätigkeit in Berlin, wo man auch weiterhin erfolgreich tätig ist. Trotzdem verlegte man den Firmensitz im Jahr 2013 nach Hessen.

Garbsen - Deutschland altert derart schnell, dass manche Wissenschaftler schon vor einer demographischen Katastrophe warnen. Die erwerbsfähige Bevölkerung schrumpft, und immer weniger Arbeitnehmer müssen für immer mehr Rentner aufkommen. Die Beiträge für die Renten-, die Kranken- und besonders die Pflegeversicherung werden unweigerlich steigen. Alternde und schrumpfende Gesellschaften erzielen in aller Regel geringere Kapitalrenditen, weil weniger konsumiert wird. Die Konsumnachfrage, das Investitionsniveau und die Innovationskraft sinken. Gleichzeitig muss mehr Geld für den Lebensabend zurückgelegt werden, weil das Lebensalter genauso steigt wie das Risiko der Altersarmut. Thilo Sarrazins Buchthese „Deutschland schafft sich ab“ bezieht sich auch auf diese demographische Lage.