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Langenhagen – Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen historische Gebäude, die sonst gar nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen und laden Architektur- und Geschichtsinteressierte zur Bewunderung des bauhistorischen Erbes ein. Der alljährliche „Tag des offenen Denkmals“ bietet Geschichte zum Anfassen und zeigt die vielfältigen Leistungen von Denkmaleigentümern, Restauratoren und Handwerkern in der Denkmalpflege. So soll die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisiert und Interesse für die Belange der Denkmalpflege geweckt werden. Seit 1993 wird dieser Tag landesweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Am 9. September 2018 stand er unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“.

Langenhagen – Zwischen dem 22. Februar und dem 14. April 2018 konnten sich private Denkmaleigentümer, Restauratoren und Handwerker für den Denkmalpflege-Preis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung bewerben. Die alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung ist mit 75.000 Euro dotiert und zeigt die hohe Wertschätzung, die die Denkmalpflege und -sanierung genießt. Die Sparkassenstiftung würdigt mit ihrem Preis das besondere Engagement, das Eigentümer für den Erhalt historischer Baudenkmale aufbringen. Die meisten Denkmale in Niedersachsen befinden sich in Privatbesitz und werden von ihren Eigentümern oft mit großem Arbeits- und Finanzaufwand restauriert. Seit der ersten Preisverleihung dieser Art im Jahr 1986 haben sich 1.272 Denkmaleigentümer beworben. Insgesamt erhielten 282 Gewinner Preisgelder in Höhe von 980.000 Euro. Die prämierten Baudenkmale zeigen die reichhaltige niedersächsische Denkmallandschaft, zu der neben Bürgerhäusern, Hofanlagen, Kapellen auch Industrieanlagen, Bahnhöfe und Wassertürme gehören.

Hanau - Was gibt es eigentlich im Rechtsstreit zwischen der Dolphin Trust GmbH und Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) Neues? Wenig bis nichts, lautet die Antwort. Und das, obwohl seitens wichtiger Lokalpolitiker nicht mit Polemik in Richtung des Immobilieninvestors aus dem niedersächsischen Langenhagen gespart wurde.

Langenhagen - Trotz seines jungen Alters war der niedersächsische SPD-Landtagsabgeordnete Marco Brunotte im Wahlkreis 31 eine Art politischer Platzhirsch. Schon 2008 zog der 1977 geborene Bankkaufmann für den Wahlkreis Langenhagen in den Landtag ein. Bei seinem ersten Antritt als Direktkandidat erzielte er 31,9 Prozent der Stimmen, fünf Jahre später 35,7 Prozent, und bei der vorgezogenen Landtagswahl am 15. Oktober bekam er 37,0 Prozent. Trotz eines stetigen Stimmengewinns reichte es nie für ein Direktmandat, sondern Brunotte zog immer über die Landesliste der SPD in den niedersächsischen Landtag ein. Nun musste er sich seinem Gegenkandidaten Rainer Fredermann von der CDU mit 39,0 geschlagen geben. Das gute Zweitstimmenergebnis der SPD führte dazu, dass kein einziger Landeslistenplatz der Partei für ein Landtagsmandat zog. Mit seinem elften Platz hatte Brunotte deshalb keinerlei Chance, erneut Langenhagen und Umgebung in Hannover zu vertreten. Dabei war ihm die kommunale Basisarbeit und die Kontaktpflege zu örtlichen Unternehmen immer wichtig.

Langenhagen - Für Immobilieninvestoren bietet sich aufgrund der Marktnachfrage ein großes Betätigungsfeld, seitdem die Europäische Zentralbank durch ihre sparerfeindliche Nullzinspolitik eine wahre Anlegerflucht in das „Betongold“ ausgelöst hat. Von denkmalgeschützten Gebäuden als Investitionsobjekten lassen viele Geldgeber trotzdem lieber ihre Finger. Die Gründe für die Zurückhaltung liegen auf der Hand.In Deutschland wird dem in Artikel 14 des Grundgesetzes garantierten Eigentumsrecht durch den Denkmalschutz eine klare Grenze gesetzt. Aufgrund der Kulturhoheit der Länder (Artikel 30 Grundgesetz) ist die Denkmalschutz-Gesetzgebung zudem Sache der 16 Bundesländer. So müssen Unternehmen zahlreiche denkmalschutzrechtliche und baurechtliche Vorgaben berücksichtigen, die aus Investorensicht abschreckend wirken können.

Hanau/Langenhagen - Ende September teilte die Presseabteilung der Stadt Hanau mit, dass sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky erstmals zu einem Gedankenaustausch mit Mietern der Anna-Siedlung am Kinzigheimer Weg getroffen hat. Nach Angaben der Stadt nahmen fast alle verbliebenen Mieter an dem Treffen teil und die allermeisten hätten erklärt, in der sanierungsbedürftigen Siedlung wohnen bleiben zu wollen.

Langenhagen/Hanau - Seit Monaten tobt in Hanau ein Streit zwischen der Stadt und der Dolphin Trust GmbH. Der Immobilieninvestor aus dem niedersächsischen Langenhagen hat sich auf das Herrichten von denkmalgeschützten Gebäuden als Wohnobjekte spezialisiert. Das vom britischen Staatsbürger Charles Smethurst gegründete und geführte Unternehmen versammelt nach eigener Aussage Denkmalexperten, Projektentwickler, Architekten und Managementprofis und beschreibt sich als „detailverliebt und visionär, unermüdlich und am Puls der Zeit, konzentriert und erfolgreich“.

Langenhagen - Die Dolphin Trust GmbH aus Langenhagen bei Hannover nimmt unter den in Deutschland tätigen Immobilieninvestoren eine Sonderstellung ein, weil sie sich auf das Herrichten von denkmalgeschützten Gebäuden als Wohnobjekte spezialisiert hat. 2014 erklärte Dolphin-Gründer und -Geschäftsführer Charles Smethurst in einem Interview, was die geschäftspolitische Nische umgebauter Immobilien unter Denkmalschutz so attraktiv macht. Das Video-Interview ist im Netz immer noch abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=7-Y28F_NpCU. In der Eigenwerbung beschreibt man sich selbstbewusst als „Baumeister und Denkmalexperten, Projektentwickler und Architekten, Marktspezialisten und Managementprofis, detailverliebt und visionär, unermüdlich und am Puls der Zeit, konzentriert und erfolgreich“.