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Berlin – Wer sich im Internet über den AfD-Bundestagsabgeordneten Hansjörg Müller kundig macht, erfährt nicht nur, dass der 50-Jährige verheiratet und Vater dreier Kinder ist. Schnell wird klar, warum der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD auch außenwirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion und Mitglied im einflussreichen Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie ist. Auf dessen Tagesordnung stehen neben dem weiten Feld der Energiepolitik alle Fragen der Technologie-, Industrie- und Mittelstandspolitik sowie die Bereiche EU-Binnenmarkt, Außenwirtschaft und globaler Wettbewerb. Bis zu seinem Bundestagseinzug 2017 war der studierte Volkswirt in der mittelständisch geprägten deutschen Exportwirtschaft tätig und hat deshalb eine besondere Affinität zu den Themen des Ausschusses. Aufgrund längerer Auslandsaufenthalte beherrscht Müller die Wirtschaftsfremdsprachen Englisch, Tschechisch, Spanisch und Russisch.

Dubai – „Jede große Idee hat einmal klein angefangen. Jedes erfolgreiche Unternehmen auch. Deshalb setzt Frieder C. Löhrer darauf, Gründer zu fördern.“ Mit diesen Worten warb die FDP zur nordrhein-westfälischen Landtagswahl 2017 für ihren Direktkandidaten im Wahlkreis 112, der die nördliche und östliche Innenstadt Dortmunds sowie Eving umfasst. Der damals 61-jährige Frieder Löhrer stellte die Förderung junger Unternehmensgründer in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes. „Aus neuen Ideen entstehen die Jobs von morgen. Gründer brauchen weniger Bürokratie und mehr Kapital“, sagte der Unternehmer, der weiß, wovon er spricht. Auf seinem Personenplakat prangte die Losung: „Gründer fördern: Machen wir Ideen zu Arbeitsplätzen.“ Dem WDR sagte der Direktkandidat, der wegen fehlender Absicherung auf der FDP-Landesliste nicht in den Landtag einzog: „Ich werde pro Monat bis zu drei Gründer oder Gründerinnen bei ihrem Vorhaben engst begleiten. So entstehen konkret Arbeitsplätze.“

Bentwisch - Die alten Strukturen im klassischen Einzelhandel aufzubrechen, haben sich schon viele innovative Unternehmen vorgenommen. Aber nur wenige sind dabei in so kurzer Zeit so erfolgreich gewesen wie die ADCADA GmbH. Nach eigener Aussage ist sie das erste Start-up, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Mode-Einzelhandel sowohl online als auch offline zu revolutionieren. Man sieht sich gleichermaßen als Warehouse, Retailer, Marketplace und Marketer und will Kunden so ein vollkommen neues Einkaufserlebnis verschaffen. Das in Bentwisch im Landkreis Rostock beheimatete Unternehmen versteht sich dabei nicht als „Gemischtwarenladen“ für dieses und jenes, sondern konzentriert sich auf den Fashion-Markt als der am schnellsten wachsenden E-Commerce-Sparte. Mit Blick auf Premium-Mode heißt es bei ADCADA: „Allein dieses Segment hat bei uns ein relevantes Marktpotenzial von 5,6 Milliarden Euro bei einem jährlichen Wachstum von 8,5 Prozent.“