Login

Performance Vertraulich

Stuttgart – Viele Menschen beschäftigen sich mit dem Thema Vermögensplanung zu spät, weil sie glauben, dabei handele es sich ausschließlich um eine Frage der Alterssicherung. Und dann wird oftmals auch noch der Finanzbedarf im Alter unterschätzt. Das liegt daran, dass die Menschen zum Glück immer länger leben, aber die letzten Lebensjahre auch die kostspieligsten sein können. Niemand kann ausschließen, jahrelang auf teure Pflegeleistungen angewiesen zu sein. Deshalb sollte man ganz realistisch und am besten mithilfe professioneller Vermögensplaner ermitteln, was man im Alter zusätzlich zur gesetzlichen und vielleicht auch betrieblichen Rente braucht, um den bisherigen Lebensstandard abzusichern. Solche individuellen Vorsorgepläne sollten beizeiten ausgearbeitet werden und nicht erst kurz vor dem Renteneintritt.

Oberursel - Für Manfred Schlumberger, Vorstandsmitglied derStarCapital AG, ist der schon für tot gehaltene Konjunkturzyklus zurückgekehrt. Anleger müssten deshalb radikal umdenken. „Was haben wir in den vergangenen Jahren nicht alles über die neue Normalität gelesen – schwaches Wachstum, keine Inflation, ewig niedrige Zinsen. Vergessen Sie das. Nun, da die Finanzkrise endgültig überwunden ist, kehren wir zu alten Mustern zurück“, macht der Finanzprofi vom bankenunabhängigen Vermögensverwalter StarCapital AG gegenüber Anlegern deutlich. Wegen der Renaissance der Konjunkturzyklen werde sich auch die Notenbankpolitik ändern und die Zeit der Anleihenkäufe zu Ende gehen. Schlumberger rechnet mit diesen Konsequenzen: „In Zukunft wird der Markt, also der private Anleger, wieder stärker über die Zinshöhe bei Anleihen bestimmen. Gleichzeitig machen die Staaten wieder mehr Schulden, das Angebot an Anleihen steigt. Ich bin ziemlich sicher, dass private Investoren diese Papiere nur zu höheren Renditen kaufen werden, als es die Notenbanken getan haben.“ Am Zinsmarkt werde nur noch derjenige Geld verdienen, der komplett umdenke. Für den Aktienmarkt seien steigende Zinsen zwar eine Herausforderung, aber eben keine Katastrophe. „Denn hier kommt es auch auf die Gewinnentwicklung an. Und die ist global betrachtet gut“, betont Manfred Schlumberger, der seit 2017 Vorstand und Co-Leiter des Portfoliomanagements bei der StarCapital AG ist. „Die Aktienhausse wird zwar noch ein ganzes Stück weiter laufen. Aber es wird viele Gelegenheiten geben, Dinge richtig zu machen. Oder falsch. Für mich ist so ein Umfeld ideal.“

Stuttgart - Während viele Unternehmen im übersättigten und unübersichtlichen Markt der Wirtschaftsberatung ihre Existenzprobleme haben, scheint es für die Accessio Kapital GmbH ziemlich gut zu laufen. Ein Indiz dafür ist neben den reinen Geschäftszahlen auch die Einstellungspolitik. Dieunabhängige Wirtschaftsberatungskanzlei hat ihren Hauptsitz in Stuttgart und unterhält zusätzliche Dependancen in Heidelberg, Karlsruhe, München und Wiesbaden. Damit will man Mandanten in den wirtschaftsstarken Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Hessen eine umfassende Beratung und Betreuung im Bereich „Financial Planning“ anbieten. Um das Kompetenzprofil weiter zu schärfen, hat Dirk Russow als Vorsitzender der Geschäftsführung zusammen mit seinen Geschäftsführern Alexander Gronau und Marvin Harscher zwei weitere Finanzplaner eingestellt.

Marktredwitz - Die Dauerdebatte um den Klimawandel und die Energiewende hat längst auch den Investmentmarkt erreicht und lässt immer mehr Anleger ihr Geld in Unternehmen mit ökologischem Anspruch investieren. Die Finanzkrise 2008 und Umweltkatastrophen wie der Reaktorunfall von Fukushima 2011 haben das Bewusstsein vieler Investoren verändert. Ihre Geldanlagen sollen eine ethische Komponente haben und Renditeerwartungen mit Umweltschutz verbinden. Vermögensanlagen, die für einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Umwelt stehen, erleben sowohl auf dem klassischen Aktien- als auch auf dem Fondsmarkt einen spürbaren Aufschwung. Aktien von Unternehmen der Umweltbranche werden inzwischen als „Green Chips“ und die Fondsprodukte ähnlich gesinnter Investmentfirmen als „Green Investments“ bezeichnet. Grüne Fonds werden aber nicht nur deshalb immer beliebter, weil sie den Anlegern ein gutes Gewissen verschaffen, sondern weil die Anlagestrategie den Dreiklang von Sicherheit, Liquidität und Rendite verspricht. Besonders attraktiv sind Investitionen in die nachhaltige Energiegewinnung, wozu beispielsweise festverzinste Geldanlagen in Erneuerbare-Energie-Anlagen gehören.

Marktredwitz - Die Anfänge der Blockchain Technology liegen schon ein paar Jahre zurück, aber nun rechnen Experten mit ihrem schnellen Durchbruch in der globalen Geschäftswelt. Die Blockchains ermöglichen den Aufbau eines weltweiten Datenregisters, das Besitzverhältnisse klar zuordnet und mit dessen Hilfe Werte in Sekundenschnelle transferiert werden können. Die Blockchain (englisch für Blockreihe) ist manipulationssicher, weil sie auf Millionen Computern dezentral organisiert ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Datenbanken befindet sich die Blockchain nicht auf einem einzelnen Server, sondern liegt als identische Kopie auf den lokalen Computerspeichern aller Teilnehmer des Netzwerks vor. Statt einer „Blockreihe“ sollte man besser von einer digitalen „Blockkette“ sprechen, denn die einzelnen Elemente fügen sich zu einer festen Transaktionsdatenbank-Kette zusammen. Hat dieses Gebilde eine bestimme Größe erreicht, entsteht das nächste und wird mit seinem Vorgänger verbunden. So verschmelzen die einzelnen abgespeicherten Datensätze zu einer fest verbundenen Informationskette, an deren Ende ein globales Transaktionsregister steht, das die Werte seiner Benutzer jederzeit dokumentiert.

Marktredwitz - Ende November 2017 titelte „Performance vertraulich“: „Neuer Internetauftritt der Sensus Vermögen GmbH von Gerhard Schaller und Markus Fürst lässt auf sich warten.“ Nun meldet sich der Finanzdienstleister aus dem oberfränkischen Marktredwitz mit einer generalüberholten Internet-Präsentation und neuen Anlageprodukten zurück. Sensus-Geschäftsführer Gerhard Schaller hat offenbar erkannt, dass in Zeiten von Klimaschutzdebatten und Abgasskandalen immer mehr Anleger Renditestreben und Umweltbewusstsein miteinander verbinden wollen und deshalb nach grünen Investments Ausschau halten. Um die Rüstungsindustrie und die Atomwirtschaft machen Anleger mit einem ethisch-ökologischen Anspruch deshalb längst einen großen Bogen.

Dietlikon - Die Internet-Plattform www.mytrade2go.com wirbt offensiv damit, renditesuchenden Anlegern Zugang zu den besten Tradern der Welt zu verschaffen. Das englische Wort Trader bezeichnet einen Wertpapierhändler, also einen privaten oder institutionellen Händler an den internationalen Finanzmärkten. Die sogenannte Trader-Szene gilt als relativ klein, aber ehrgeizig. Derzeit gibt es in Deutschland schätzungsweise 140.000 Trading-Konten für Differenzkontrakte (CFD) und Devisen. Nach Abzug der Zweit- und Drittkonten kann man von etwa 50.000 bis 60.000 aktiven Tradern im Land ausgehen. Die privaten Wertpapierhändler treffen sich in der Regel auf den großen Branchen-Events wie der „Invest“ in Stuttgart und der „World of Trading“ in Frankfurt sowie bei speziellen Trading-Foren.

Marktredwitz - Anfang September dieses Jahres berichtete „Performance vertraulich“, dass der Internetauftritt der Sensus Vermögen GmbH einer optischen und inhaltlichen Runderneuerung unterzogen wird. Fast drei Monate später findet sich unter http://www.sensus-vermoegen.de/fonds immer noch der Hinweis, dass die Webseite überarbeitet wird, aber eine telefonische und elektronische Kontaktaufnahme möglich sein soll.

Marktredwitz - Im letzten Jahr machte die Sensus Vermögen GmbH mit einem exotisch anmutenden Teakholz-Fonds auf sich aufmerksam. Nach Erdöl und Erdgas ist Holz der drittgrößte Rohstoffmarkt der Welt. Marktbeobachter rechnen bei Edelhölzern wie Teak mit weiteren Preissteigerungen, weil der Handel und die Einfuhr von illegal geschlagenem Holz in der Europäischen Union seit 2013 verboten sind. Das „Global Investor“-Magazin der Schweizer Großbank Credit Suisse berichtete deshalb schon vor einiger Zeit über ein steigendes „Interesse privater und öffentlicher Institutionen an Forstanlagen“. Die erhöhte Nachfrage nach Edel- beziehungsweise Nutzholz-Investments erklärte das Magazin so: „Die Nutzholz-Investments der institutionellen Anleger werden höchstwahrscheinlich zunehmen, weil ihre Positionen in alternativen Anlageportfolios zur Zeit niedrig sind und der Holzverbrauch der Wohlstandsentwicklung folgt.“ Zudem sei Nutzholz in den Augen vieler Anleger attraktiv, weil die intensiv bewirtschafteten Kurzumtriebsplantagen (Schnellwuchsplantagen) „auf lange Sicht wenig volatile reale Renditen von jährlich 10 bis 15 Prozent generieren“.

Garbsen - Deutschland altert derart schnell, dass manche Wissenschaftler schon vor einer demographischen Katastrophe warnen. Die erwerbsfähige Bevölkerung schrumpft, und immer weniger Arbeitnehmer müssen für immer mehr Rentner aufkommen. Die Beiträge für die Renten-, die Kranken- und besonders die Pflegeversicherung werden unweigerlich steigen. Alternde und schrumpfende Gesellschaften erzielen in aller Regel geringere Kapitalrenditen, weil weniger konsumiert wird. Die Konsumnachfrage, das Investitionsniveau und die Innovationskraft sinken. Gleichzeitig muss mehr Geld für den Lebensabend zurückgelegt werden, weil das Lebensalter genauso steigt wie das Risiko der Altersarmut. Thilo Sarrazins Buchthese „Deutschland schafft sich ab“ bezieht sich auch auf diese demographische Lage.

Seite 1 von 2