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Hongkong – Erfolgreiche Vertriebspolitik von Unternehmen fußt auf den Säulen von Direktvertrieb und Handelsverkauf. Beim Direktvertrieb werden Produkte und Dienstleistungen an Endverbraucher und Firmen ohne die Einschaltung von Zwischenhändlern verkauft. Als zusätzliche direkte Vertriebskanäle jenseits des Einzelhandels dienen der Telefonverkauf und natürlich alle Formen des E-Commerce. Um neuartige Marketinginstrumente zu würdigen, wird der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. im nächsten Jahr erstmals den „Wissenschaftsaward“ verleihen. Ein eigens dafür gegründeter Wissenschaftlicher Beirat entscheidet über die Auszeichnung fürwirtschaftswissenschaftliche oder juristische Arbeiten, die sich mit Fragen des innovativen Direktvertriebs befassen.

Moskau - Das tut weh und ist ein echter Tritt gegen das Schienbein der Dollar-Weltwährung: Die russische Regierung hat jetzt ihre Ankündigung wahrgemacht, russisches Öl und Gas künftig nur noch gegen Rubel an ausländische Kunden zu verkaufen. Staatliche Firmen wurden angewiesen, die Buchhaltung entsprechend umzustellen. So wolle man „den Würgegriff des Westens auf die russische Wirtschaft mildern“, heißt es offiziell aus dem Kreml.

Moskau - Diesmal könnte es für den Dollar ernst werden. Versuche, eine alternative Leitwährung zu etablieren und zum Beispiel den Ölhandel nicht mehr in Dollar abzuwickeln, gab es in der Vergangenheit immer wieder. Sie konnten aber – nicht zuletzt mit militärischen Mitteln – von Washington noch jedes Mal abgebogen werden. Doch jetzt steht dem Dollar-Imperium eine Herausforderung ins Haus, an der sich Washington verheben könnte.

Moskau - Vor der Kulisse frostiger werdender Beziehungen zwischen den USA und Rußland rücken verstärkt auch andere „Kriegsschauplätze“ in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Jetzt reiste ein hochrangiger Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin in die Vereinigten Staaten, um in Washington vor schwerwiegenden ökonomischen Konsequenzen einer weiteren Konfrontation zu warnen.

Berlin - Das vor kurzem zu Ende gegangene russisch-chinesische Gipfeltreffen hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einen weiteren beachtlichen Erfolg beschieden. Mit dem Abkommen über russische Gaslieferungen an die energiehungrige Volksrepublik China in einem Volumen von 400 Milliarden Dollar kann der Kreml künftigen Sanktionsdrohungen des „Westens" noch gelassener entgegensehen. Sollten die EU-Staaten tatsächlich ihre Energieimporte aus Russland zurückfahren - danach sieht es bisher nicht aus, denn kein anderer Lieferant könnte kurzfristig für Russland einspringen -, hätte Moskau mögliche Verluste durch den Liefervertrag mit China bereits kompensiert.