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Berlin - TTIP kennt mittlerweile fast jeder. Gemeint ist das geplante Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den USA, das nicht nur sämtliche Handelshemmnisse beseitigen soll, sondern international agierenden Konzernen auch die Möglichkeit gibt, staatliche Auflagen und Gesetze vor Schlichtungsgerichten wegzuklagen. Diese Klagen sollen vor internationalen Schieds- und Schattengerichten ermöglicht werden, die nicht der nationalen Rechtsprechung unterliegen. Die Staaten könnten sich auf milliardenschwere Strafzahlungen einstellen.

Mittwoch, 20 August 2014 14:42

Drogen erobern die Investmentbranche!

Regensburg - Was wird wohl als nächste „Wirtschaftsinnovation“ aus Übersee nach Europa überschwappen? Neuerdings ist zu beobachten, daß sich das mit Marihuana im Zusammenhang stehende Geschäftsfeld beginnt, sich in den USA zu einem lukrativen Betätigungsfeld für Entrepreneure der besonderen Art zu entwickeln. Nachdem inzwischen bereits in 23 US-Staaten eine Legalisierung der Rauschpflanze erfolgte, entdeckten geschäftstüchtige Kreise, die man zuvor vielleicht noch als kriminell gebrandmarkt hätte, plötzlich als Investoren ihr neues „El Dorado“ der schnellen Profitmaximierung. Es entsteht ein Markt, der betriebswirtschaftlich betrachtet immense Wachstumschancen zu versprechen scheint. Über die langfristigen Folgen wird derzeit kaum gesprochen, vielleicht, weil die Dollarzeichen den Weitblick dafür etwas vernebeln.

Regensburg - Der Umsatz von Fair Trade Produkten steigt. So werden pro Kopf bereits 25 Euro im Jahr dafür ausgegeben, was der Branche ein kräftiges Wachstum beschert. 2013 stieg der Absatz um 21 Prozent auf 784 Millionen Euro, wie der Dachverband Forum Fairer Handel bekannt gab. Damit hat sich der Umsatz mit fair gehandelten Produkten im Vergleich zu vor zehn Jahren in Deutschland fast verachtfacht. Der typische Konsument kauft am liebsten in Weltläden ein oder bestellt direkt über das Internet. Auch in klassischen Supermärkten haben die Waren mittlerweile Eingang gefunden. Kaffee gilt noch immer als Klassiker - er macht 36 Prozent am Gesamtabsatz der Fair-Händler bzw. 3 Prozent am gesamten deutschen Kaffeemarkt aus-, zunehmend seien Südfrüchte mit einem Absatzplus von 40 Prozent allein im vergangenen Jahr für steigende Umsätze.

New York - Der Internationale Währungsfonds (IWF), dessen Gründung auf das Welt-Finanzsystem von Bretton Woods (1944) zurückgeht, steht praktisch seit seiner Gründung in der Kritik. Bemängelt wird häufig, daß er Schuldnerländer in die politische und finanzielle Abhängigkeit treibe und gerade Entwicklungsländern, die auf Hilfsgelder angewiesen sind, eher schade als nütze.

Freitag, 11 Juli 2014 16:16

Die Angst vorm Freihandel

Berlin - Seit einem Jahr verhandeln die USA mit der EU die Vertragsbedingungen eines neuen Freihandelsabkommens, die des TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership oder auch TAFTA - Trans-Atlantic Free Trade Agreement). Seither geht die Angst um in Deutschland: vor Genfood, hormonverseuchtem Fleisch und "Chlorhühnern". Denn die Konzerne wollen die Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel am liebsten gänzlich abschaffen.

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