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Performance Vertraulich

Dubai - Die Aras Group DWC LLC ist eine Firmengruppe mit Sitz in Dubai, die in den Bereichen Investment, Beteiligungen, Immobilien, Warenhandel, Unternehmensberatung und Logistik tätig ist. Immer wieder sah sich der erfolgreiche Projektfinanzierer mit Negativ- und Falschmeldungen auf dubiosen Internetseiten konfrontiert, die vorgeben, im Sinne von Anlegerinteressen zu agieren. Einer der Hintergrundakteure ist ein gewisser Thomas B., der mehrfach wilde Geschichten über sich angeblich übervorteilt fühlende Aras-Kunden in Umlauf brachte. Aufgrund unwahrer Behauptungen beantragte die Aras Group im Januar 2017 vor dem Landgericht Leipzig den Erlass einer Einstweiligen Verfügung. Bei der im März 2017 folgenden mündlichen Verhandlung gab Thomas B. im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab. Damit verpflichtete er sich, eine Vielzahl von Falschaussagen über die Aras Group nicht mehr zu veröffentlichen. Seitdem nahm die Zahl geschäftsschädigender Online-Meldungen tatsächlich ab.

Oberursel - Für Manfred Schlumberger, Vorstandsmitglied derStarCapital AG, ist der schon für tot gehaltene Konjunkturzyklus zurückgekehrt. Anleger müssten deshalb radikal umdenken. „Was haben wir in den vergangenen Jahren nicht alles über die neue Normalität gelesen – schwaches Wachstum, keine Inflation, ewig niedrige Zinsen. Vergessen Sie das. Nun, da die Finanzkrise endgültig überwunden ist, kehren wir zu alten Mustern zurück“, macht der Finanzprofi vom bankenunabhängigen Vermögensverwalter StarCapital AG gegenüber Anlegern deutlich. Wegen der Renaissance der Konjunkturzyklen werde sich auch die Notenbankpolitik ändern und die Zeit der Anleihenkäufe zu Ende gehen. Schlumberger rechnet mit diesen Konsequenzen: „In Zukunft wird der Markt, also der private Anleger, wieder stärker über die Zinshöhe bei Anleihen bestimmen. Gleichzeitig machen die Staaten wieder mehr Schulden, das Angebot an Anleihen steigt. Ich bin ziemlich sicher, dass private Investoren diese Papiere nur zu höheren Renditen kaufen werden, als es die Notenbanken getan haben.“ Am Zinsmarkt werde nur noch derjenige Geld verdienen, der komplett umdenke. Für den Aktienmarkt seien steigende Zinsen zwar eine Herausforderung, aber eben keine Katastrophe. „Denn hier kommt es auch auf die Gewinnentwicklung an. Und die ist global betrachtet gut“, betont Manfred Schlumberger, der seit 2017 Vorstand und Co-Leiter des Portfoliomanagements bei der StarCapital AG ist. „Die Aktienhausse wird zwar noch ein ganzes Stück weiter laufen. Aber es wird viele Gelegenheiten geben, Dinge richtig zu machen. Oder falsch. Für mich ist so ein Umfeld ideal.“

Marktredwitz - Ende November 2017 titelte „Performance vertraulich“: „Neuer Internetauftritt der Sensus Vermögen GmbH von Gerhard Schaller und Markus Fürst lässt auf sich warten.“ Nun meldet sich der Finanzdienstleister aus dem oberfränkischen Marktredwitz mit einer generalüberholten Internet-Präsentation und neuen Anlageprodukten zurück. Sensus-Geschäftsführer Gerhard Schaller hat offenbar erkannt, dass in Zeiten von Klimaschutzdebatten und Abgasskandalen immer mehr Anleger Renditestreben und Umweltbewusstsein miteinander verbinden wollen und deshalb nach grünen Investments Ausschau halten. Um die Rüstungsindustrie und die Atomwirtschaft machen Anleger mit einem ethisch-ökologischen Anspruch deshalb längst einen großen Bogen.

Wien - Im Gegensatz zum Fremdkapital bezeichnet das Eigenkapital jene Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht werden oder ihnen selbst gehören. Es sind Finanzmittel, die nicht durch Kredite oder sonstige Geldgeschäfte finanziert wurden, einem Unternehmen unbefristet zur Verfügung stehen und keiner Rückzahlungspflicht unterliegen. Eigen- und Fremdkapital stellen das Gesamtkapital eines Unternehmens dar.

München - Die Mehrheit der Aufsichtsratsvorsitzenden von börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen in Bayern lehnen die von der Bundesregierung geplante gesetzliche Frauenquote ab. Laut einer Umfrage der bayerischen Gruppe der Initiative FidAR (Frauen in die Aufsichtsräte e.V.) unter 13 Unternehmen im Juli 2014 hielten diese die ab 2016 geplante 30 Prozentquote für Frauen in Aufsichtsratspositionen für “nicht zielführend". Demnach hielten nur zwei Unternehmen eine Quotenregelung für "möglicherweise sinnvoll". Eine höhere Quote an Frauen beeinflusse die Arbeitsergebnisse der Aufsichtsräte nicht. Außerdem sei die Quote nicht umsetzbar, weil es "zu wenig potenzielle Kandidatinnen" gebe.