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Dubai – Infrastrukturprojekte wie Flughäfen, Kraftwerke, Autobahnen und Pipelines, aber auch besondere Immobilien-Ideen werden zunehmend über sogenannte Projektfinanzierungen realisiert. Die Goethe-Universität Frankfurt am Main führte dazu einmal aus: „Statt auf die Bonität des Initiators (Sponsor) stellen die finanzierenden Banken dabei grundsätzlich auf die erwarteten Erträge (cash-flow) des spezifischen Projekts ab (non-recourse Finanzierung). Indem eine Zweckgesellschaft (Projektgesellschaft) ein Bündel von Verträgen abschließt, werden die technischen, wirtschaftlichen und politischen Risiken des Projekts auf die verschiedenen Beteiligten verteilt.“Die Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ differenziert noch weiter aus: „Die Finanzierungsmittel werden weder in der klassischen Form der auf die Bonität des Bestellers gerichteten Auftragsfinanzierung noch in Form einer projektbezogenen und direkt auf die Bonität der beteiligten Sponsoren abzielenden Finanzierung aufgebracht, sondern in Abhängigkeit von der erwarteten Projektwirtschaftlichkeit sui generis bereitgestellt. Typischerweise besitzt eine Projektfinanzierung die Merkmale: Cash-flow-orientierte Kreditvergabe (englisch Cash-flow-related-lending), explizite Risikoteilung (englisch Risk-sharing) und bilanzexterne Finanzierung (englisch Off-balance-sheet-financing).“

Dubai – Die mit dem rasanten Lira-Verfall einhergehende Wirtschaftskrise der Türkei macht Immobilienkäufe in dem Land so billig wie nie zuvor. „Spiegel online“ zitiert die Türkin Esmeralda Sepers, die in den Niederlanden ein Maklerbüro betreibt und von einem massiv gestiegenen Käuferinteresse berichtet: „Einige sind Investoren, andere Privatpersonen. Alle wollen plötzlich Immobilien an der türkischen Riviera kaufen.“ Seit 17 Jahren vermittelt Sepers „Betongold“ an der türkischen Mittelmeerküste. Aber an einen derartigen Run auf Wohnungen und Häuser in Alanya, Bodrum, Fethiye oder Side kann sie sich nicht erinnern. Die Abwertung der türkischen Lira lässt die Preise im Immobiliensektor purzeln. Ein Rechenbeispiel: Kostete ein Haus in der Nähe von Bodrum Anfang August noch 550.000 Lira – umgerechnet 96.000 Euro –, waren es zehn Tage später angesichts des sich immer weiter verschlechternden Wechselkurses der türkischen Währung nur noch etwa 74.000 Euro.

Dubai – Unter Risikokapital oder Venture-Capital wird außerbörsliches Beteiligungskapital verstanden, das eine Beteiligungsgesellschaft Unternehmen mit einer riskanten Geschäfts- oder Produktidee bereitstellt. Dieses Wagniskapital wird meist in Form von vollhaftendem Eigenkapital oder eigenkapitalähnlichen Finanzierungsinstrumenten wie Mezzanine-Kapital angeboten. In Deutschland fehlt es insbesondere in der Früh- und Wachstumsphase von Unternehmen an Risikokapital, das diese unbedingt zur Etablierung ihrer innovativen Geschäftsmodelle brauchen. Angesichts des scharfen Wettbewerbs der Wirtschafts- und Technologiestandorte schwächt der Mangel an Venture Capital unbestreitbar die deutsche Wirtschaft.

Gauteng – Das Crowdfunding, das auch als Gruppen- und Schwarmfinanzierung bezeichnet wird, steht für eine besondere Form der Finanzmittelbeschaffung. Mittels Crowdfunding finanziert eine Vielzahl von Menschen unterschiedliche Projekte, Produkte und Start-ups. Die Crowdfunding-Aktionen werden über das Internet organisiert. Meistens gibt es eine Mindestgeldsumme, die in einem festgelegten Zeitraum erreicht werden muss, damit ein Projekt realisiert werden kann.

Dubai – Das „Handelsblatt“ geriet regelrecht ins Schwärmen: „Es gibt Menschen, die haben ein Luxusproblem: Sie haben zu viele Talente. Frieder Löhrer ist so ein Mensch. Er ist ein virtuoser Musiker, ein hervorragender Maschinenbauer und ein glänzender Manager. Dieser Wanderer zwischen den Welten wechselt ab Juni überraschend vom Chefposten des schwäbischen Luxusmöbelherstellers Rolf Benz an die Spitze des fränkischen TV-Geräteherstellers Loewe.“ Wer ist der Mann, der Rainer Hecker als „ewigen Mr. Loewe“ beerbt, fragte die renommierte Wirtschafts- und Finanzzeitung. Das „Handelsblatt“ schrieb weiter: „Auch beim schwäbischen Luxus-Möbelhersteller Rolf Benz hat Löhrer, den ein Branchenkenner ‚für einen der besten Manager der Möbelindustrie‘ hält, einen guten Eindruck hinterlassen. Er brachte dieses Flaggschiff der Branche wieder auf Kurs. ‚Volle Konzentration auf die Wertigkeit der Hauptmarke‘ ist seine Devise, mit der er schließlich den Turn-around geschafft haben soll.“ Über solche Zeilen kann sich ein Erfolgsmanager wie Frieder Löhrer, den gute Bekannte als geselligen Hobbykoch und Weinexperten kennen, nur freuen.