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Wemding - Derzeit haben in Deutschland rund 57 Prozent der Beschäftigten eine Anwartschaft auf eine betriebliche Altersversorgung. Mit dem am 1. Januar 2018 in Kraft getretenen Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) soll die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in kleinen und mittleren Unternehmen und bei Arbeitnehmern mit niedrigem Einkommen noch forciert werden.Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf Entgeltumwandlung, also darauf, dass Teile ihres Lohns für eine spätere Betriebsrente gespart werden. In deutschen Unternehmen haben solche Renten Tradition. Früher waren sie freiwillige Zusatzleistungen der Arbeitgeber, heute haben Arbeitnehmer einen rechtlichen beziehungsweise tarifvertraglichen Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung. Der Arbeitgeber muss, wenn der Arbeitnehmer das will und das in einem Tarifvertrag fixiert ist, einen bestimmten Teil des Bruttolohns als Beitrag für eine bAV verwenden. Das Stichwort heißt Entgeltumwandlung. Die Beiträge zur bAV können aber auch ganz vom Arbeitgeber übernommen werden. Die betriebliche Altersversorgung liegt in den Händen des Arbeitgebers. Er wählt die Anlageform aus, kümmert sich um die Beitragszahlungen und ist der Vertragspartner für den ausgewählten Anbieter beziehungsweise Finanzdienstleister.

Regensburg - Bereits vor knapp drei Jahren hat das Bundesarbeitsministerium unter der damaligen Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine Studie veröffentlicht, der zufolge all diejenigen, die über 35 Jahre hinweg weniger als 2.500 Euro brutto verdient haben, ab dem Jahr 2030 auf Grundsicherung im Alter angewiesen sein werden.

Freitag, 21 November 2014 14:21

Rente mit 63 wird deutlich teurer

Berlin - Eines der Hauptprojekte der amtierenden Bundesregierung, die so genannte Rente mit 63, wird deutlich teurer als erwartet. Obwohl der Rentenanspruch mit 63 nur für Personen gilt, die 45 Jahre durchweg gearbeitet bzw. in die Rentenkassen eingezahlt haben, wird der Kostenpunkt der Reform deutlich höher, als es Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) versprochen hatte. Bis zum Jahr 2029 soll das Eintrittsalter auf 65 Jahre angehoben werden.

Berlin - Die Rentenerhöhung im kommenden Jahr wird geringer ausfallen als zunächst erwartet. Eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums erklärte, aufgrund der Aufnahme von Hunderttausenden mit geringem Einkommen in die Beschäftigungsstatistik ändere sich für 2015 die Berechnungsgrundlage. Die Erhöhung falle deshalb geringer aus als ursprünglich angekündigt.

Dienstag, 12 August 2014 14:54

Beamte: Rente erst mit 67?

Magdeburg - Der Finanzminister Sachsen-Anhalts, Jens Bullerjahn (SPD), will die Rente für Beamte mit 67 Jahren einführen. Da das Rentenalter allgemein auf 67 Jahre steigt, wäre eine Anhebung auch für Beamte nur gerecht. Die Landesregierung in Sachsen-Anhalt wolle über den Vorschlag von Jens Bullerjahn beraten.

Berlin - Immer mehr positionieren sich die außerparlamentarischen Freidemokraten als marktwirtschaftliches Korrektiv zur sehr staatsgläubigen Großen Koalition in Berlin. Damit entsteht ein Druck vor allem auf die martliberale Wählerschaft der Unionsparteien. Zur Diskussion innerhalb der CDU/CSU über die Ausgestaltung der Rente mit 63 erklärt die FDP-Generalsekretärin NICOLA BEER: