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Performance Vertraulich

Dubai - Bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl am 14. Mai 2017 trat für die FDP im Wahlkreis 112/Dortmund II der Industriemanager Frieder Löhrer an. Da er das Direktmandat verfehlte und auf der Landesliste seiner Partei nur auf einem hinteren Platz stand, zog er nicht in den Landtag ein. Auf einer Kandidatencheck-Seite des WDR nannte der Liberale, der sich auch als Frieder C. Löhrer vorstellt, seine drei wesentlichen Themen für die neue Legislaturperiode. Der 62-Jährige sagte in gebotener Kürze: „Ich werde pro Monat bis zu drei Gründer oder Gründerinnen bei ihrem Vorhaben engst begleiten. So entstehen konkret Arbeitsplätze. Beste Bildung ist die beste Investition, die wir unseren Kindern, unserer Jugend, jedem – auch dem Berufstätigen – mitgeben können und müssen. Digitalisierung ist eine Chance, die bald ohne uns stattfindet. Das wäre die Katastrophe. Wir müssen es gestalten.“ Auf der Internetseite der Dortmunder FDP war über das politische Credo des Kandidaten zu lesen: „Mehr Gründer! Jede große Idee hat einmal klein angefangen. Jedes erfolgreiche Unternehmen auch. Deshalb setzt Frieder C. Löhrer darauf, Gründer zu fördern.“ Auf Wahlplakaten zur Landtagswahl stand unter Löhrers Konterfei „Gründer fördern: Machen wir Ideen zu Arbeitsplätzen“. Auf Internetseiten der Freien Demokraten tauchte ein Foto von ihm mit Parteichef Christian Lindner auf.

Marktredwitz - Ende November 2017 titelte „Performance vertraulich“: „Neuer Internetauftritt der Sensus Vermögen GmbH von Gerhard Schaller und Markus Fürst lässt auf sich warten.“ Nun meldet sich der Finanzdienstleister aus dem oberfränkischen Marktredwitz mit einer generalüberholten Internet-Präsentation und neuen Anlageprodukten zurück. Sensus-Geschäftsführer Gerhard Schaller hat offenbar erkannt, dass in Zeiten von Klimaschutzdebatten und Abgasskandalen immer mehr Anleger Renditestreben und Umweltbewusstsein miteinander verbinden wollen und deshalb nach grünen Investments Ausschau halten. Um die Rüstungsindustrie und die Atomwirtschaft machen Anleger mit einem ethisch-ökologischen Anspruch deshalb längst einen großen Bogen.