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Eiterfeld – In Deutschland trägt die Versicherungswirtschaft eine große Verantwortung für die Altersabsicherung der Menschen. Derzeit bestehen 88,3 Millionen Verträge bei Lebensversicherungsunternehmen, Pensionskassen und Pensionsfonds. Rentenversicherungen kommt dabei mit rund 42 Millionen Verträgen eine besondere Bedeutung zu. Aufgrund der demografischen Entwicklung – immer weniger Beitragszahler müssen für immer mehr Rentenbezieher aufkommen – brauchen ältere Menschen zukünftig neben der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente unbedingt ein ergänzendes Alterseinkommen aus kapitalgedeckter Vorsorge. Dass die Lebensversicherung immer noch als Hauptinstrument zur Alters- und Hinterbliebenenvorsorge angesehen wird, belegt die Zahl von 84 Millionen Hauptversicherungen. Ihre Stornoquote lag 2017 bei nur 2,65 Prozent. Das dürfte aber nicht nur Ausdruck von Zufriedenheit, sondern angesichts der Niedrigzinsen auch Zeichen von Verzweiflung sein. Zwar erfreuen sich Altkunden von Lebensversicherungen manchmal noch eines Garantiezinses von vier Prozent und denken deshalb gar nicht an eine Auflösung ihrer Verträge. Doch die jahrelange Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat den allermeisten Versicherungskunden sinkende Renditen eingebrockt und die Policen inzwischen äußerst unattraktiv gemacht. Der Garantiezins liegt meist nur noch bei mageren 0,9 Prozent – viel zu wenig für eine zusätzliche Altersabsicherung, die diesen Namen verdient.

Hamburg – Ideenreichtum kann man der Exporo AG wirklich nicht absprechen: die Crowdinvesting-Experten bieten nun erstmals Investments in die nachhaltige Assetklasse der Kita-Immobilien an. Das im Jahr 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen gegründete FinTech betreibt Deutschlands größte Plattform für digitale Immobilieninvestments. Kleinanleger können dort schon Beträge ab 500 Euro in professionelle Immobilienprojekte ihrer Wahl investieren und sich ein eigenes Immobilien-Portfolio aufbauen. Bislang waren solche Immobilieninvestments mit kurzen Laufzeiten und attraktiven Renditen von bis zu sechs Prozent meist finanzkräftigen Privatinvestoren und institutionellen Anlegern vorbehalten.Mit seinem auf der Crowdinvesting-Idee fußenden Geschäftsmodell sieht sich Exporo als eine Art Demokratisierer des Immobilieninvestment-Marktes. BeimCrowdinvesting bündeln Investoren ihre Anlegerinteressen über das Internet und finanzieren gemeinsam ehrgeizige Projekte. Genau das drückt der Begriff aus, der sich aus den englischen Wörtern „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren) zusammensetzt.