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München – Experten rechnen in Deutschland für Solaranlagen allein bis zum Jahr 2021 mit einem zusätzlichen Umsatzpotenzial in Milliardenhöhe. Zu dieser Annahme berechtigt der Umstand, dass mit dem Energiesammelgesetz die Sonderausschreibungen für große Photovoltaikanlagen ab 750 Kilowatt bis 2021 festgeschrieben worden sind. Nach Einschätzung von Carsten Körnig, dem Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar), kann das der Solarbranche ein Umsatzplus von 3,5 bis 4,5 Milliarden Euro bescheren. Mit den von der Politik beschlossenen Sonderausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächen und große Dachanlagen bekommt der ganze Solarmarkt eine Art Frischzellenkur verpasst. „Das ist eine große Chance für die bislang hierzulande tätigen Unternehmen sowie für Neu- oder Wiedereinsteiger“, frohlockt Körnig. „Deutschland bietet zuverlässige Rahmenbedingungen für Investoren und einen attraktiven Ausblick.“ Der von ihm vertretene Bundesverband Solarwirtschaft hat sich massiv für die Sonderausschreibungen eingesetzt, weil die großen Solarparks sehr günstigen Strom erzeugen und neben den Hausdach-Solaranlagen von Privatleuten einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der deutschen Klimaziele leisten. Carsten Körnig ist sich sicher, dass der Solarmarkt auch dann nicht wieder schrumpft wie zuletzt 2013, wenn die befristeten Sonderausschreibungen auslaufen. Seine Begründung lautet: „Die Situation ist heute vollkommen anders: Solarstrom ist sehr preiswert geworden und in weiten Teilen ist die Einsicht gewachsen, dass wir auf eine saubere Energieerzeugung umstellen müssen, wenn Deutschland seine eigenen Klimaverpflichtungen erreichen will.“

München – Belege für die weiter steigende Attraktivität der Solarstrom-Erzeugung durch Photovoltaikanlagenfindet man in allen Teilen Deutschlands. So berichtete beispielsweise die „Sächsische Zeitung“ Anfang Januar unter der Überschrift „Solaranlage geplündert“, dass auf einem Firmengrundstück in der Gemeinde Priestewitzhochwertige Bauteile einer Solaranlage gestohlen wurden. Die unbekannten Täter bauten insgesamt 55 Wechselrichter aus, von denen der Ertrag einer Photovoltaikanlage abhängig ist. Die Polizei bezifferte den Gesamtwert des Diebesgutes auf über 150.000 Euro.

München – Bereits im August dieses Jahres wurde im brandenburgischen Eichwalde der 100.000ste Solarstromspeicher in Deutschland in Betrieb genommen. In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage auf dem Eigenheimdach erhöhen die Solarbatterien die Stromunabhängigkeit der Betreiber und fördern den Umstieg auf erneuerbare Energien. Solarstromspeicher stützen schon jetzt die Stromnetze und werden in naher Zukunft noch wichtiger. Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, betonte: „Seit 2013 sind die Kosten für die Batteriespeicher um mehr als 50 Prozent gesunken. Das trägt dazu bei, die Energiewende bezahlbarer zu machen. Außerdem erweitern Speicher die Flexibilitätsoptionen für ein intelligentes Lastmanagement. Flexible Lösungen wie diese tragen dazu bei, die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland auch künftig zu gewährleisten.“

München – Ende 2017 nahm die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen insgesamt 13 Photovoltaik-Mietangebote von Stadtwerken an Rhein und Ruhr unter die Lupe. Das überraschende Ergebnis: Nur drei Mietprodukten bescheinigte sie eine finanzielle Attraktivität für die Endkunden. Bei den anderen Angeboten soll sich über die Laufzeit von 18 Jahren ein Verlust für die Kunden ergeben. Anfang März 2018 wurde bekannt, dass dieselbe Verbraucherzentrale den Photovoltaik-Pachtanbieter MEP abgemahnt hat, weil der monatelang Miete für montierte Photovoltaik-Anlagen kassiert haben soll, die noch keinen Solarstrom lieferten. Udo Sieverding, Bereichsleiter für das Thema Energie bei der Verbraucherzentrale NRW, begründete das scharfe Vorgehen so: „MEP wirbt wörtlich mit einem ‚Rundum-sorglos-Miet-Paket‘ und verspricht Begleitung von der Montage bis zum Betrieb. Tatsächlich aber lässt die Firma viele Kunden auf den letzten Metern im Stich – die haben dann eine Anlage auf dem Dach und zahlen Miete, bekommen aber keinen Strom.“ Die Verbraucherschützer bemängeln, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der in München ansässigen MEP Werke in einem Punkt nicht eindeutig genug seien. Dabei gehe es um einen mit den Netzbetreibern zu koordinierenden Anschluss, der nach der Installation der Miet-Solaranlagen nicht sofort ans Netz gegangen sei. Thomas Wennmacher zufolge, der die Causa MEP bei der nordrhein-westfälischen Verbraucherzentrale betreut, sind zwischen Oktober 2017 und Januar 2018 Beschwerden im „niedrigen zweistelligen Bereich“ über den Anbieter bei ihm gelandet. Ist deswegen sofort eine Abmahnung nötig?

München - Die Strasser Capital GmbH ist mit ihrem großen Kompetenz-und Finanznetzwerk eine treibende Kraft beim Ausbau der Solarenergie in Deutschland. Ihr breites Tätigkeitsfeld beschreibt die in München ansässige Kapitalbeteiligungsgesellschaft so: „Neben der Durchführung von Private Equity-Investitionen in bestehende Unternehmen und dem Aufbau eigener Unternehmen strukturiert die Strasser Capital eine Vielzahl moderner Finanzierungslösungen für ihre Beteiligungen. Hierzu zählen unter anderem Eigenkapitalinvestitionen über externe Investoren oder Vermögensanlagen, die Strukturierung von Mezzanine Kapital über Vermögensanlagen oder institutionelle Kapitalgeber. Außerdem gehören Fremdkapitalfinanzierungen über Bankdarlehen oder die Emission und Platzierung von Asset Backed Securities beziehungsweise Bonds über die internationalen Kapitalmärkte an institutionelle Investoren dazu.“ Vor Kurzem wurde zudem eine eigene Crowdinvesting-Plattform konzipiert. Sein Hauptaugenmerk richtet das von Konstantin Strasser geführte Unternehmen auf wachstumsstarke Firmen, die sich der Förderung der erneuerbaren Energien verschrieben haben.

München - In Zeiten des alarmierenden Klimawandels steigt die Nachfrage nach „grünen“ Geschäftsmodellen, die Renditeerzielung mit Klimaschutz verbinden. Private wie institutionelle Anleger suchen angesichts der andauernden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank händeringend nach profitablen Investitionsmöglichkeiten, die gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz des Weltklimas leisten.

München - Dezentrale Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen steht trotz einer schleppend verlaufenden Energiewende weiterhin hoch im Kurs. Eine zentrale Rolle kommt hierbei der Photovoltaik zu, also der direkten Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen. Auf der Gewinnerstraße sind vor allem solche „grünen“ Unternehmen, die Solaranlagen nicht nur entwickeln, installieren und vermarkten, sondern auch vermieten. Als „Full-Service-Anbieter“ für eine maßgeschneiderte Planung, Finanzierung, Montage, Inbetriebnahme, Versicherung und Wartung solcher Miet-Solaranlagen samt umfassendem Kundenservice sieht sich die MEP Werke GmbH. Der Ursprung der in München ansässigen MEP liegt in der Strasser Unternehmensgruppe, die 2004 von Konstantin Strasser mit dem Ziel der Errichtung von Solarkraftwerken gegründet wurde. Heute ist MEP („My Energy Partner“) der deutsche Marktführer bei der Vermietung von Solaranlagen und zudem Pionier im Bereich der Vermietung von Haushaltsgeräten.