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Performance Vertraulich

Marktredwitz - Rendite und Vermögenssicherheit sind heutzutage für viele Privatanleger nicht mehr das einzige Argument für oder gegen eine bestimmte Geldanlage. Immer häufiger wollen sie mit ihrem Investment auch eine ökologische Duftnote setzen und einen persönlichen Beitrag gegen den verhängnisvollen Klimawandel leisten. Das „Handelsblatt“ schrieb dazu im Februar 2018: „Neben der garantierten Förderung durch den Staat besteht ein wesentlicher Grund für viele Investoren, die in grüne Geldanlagen investieren, in der Tatsache, dass es kaum attraktive Alternativen gibt. Banken können kaum noch akzeptable Renditen für Investitionsmöglichkeiten anbieten. Viele Anleger möchten zudem mit ihrem Investment etwas Positives für die Welt tun.“ Mehrere Studien belegen, dass Ökofonds-Investitionen ähnlich rentabel sind wie konventionelle Fonds. So gab das Sustainable Business Institute (SBI) bekannt, dass sich bis September 2017 insgesamt 461 nachhaltige Fonds am Finanzmarkt etabliert haben. Dieser Aufschwung wird vor allem durch Investoren aus Asien getragen.

Marktredwitz - Im Jahr 2007 erschien das Buch „Investieren in Edelhölzer: Die Königsklasse der Rohstoffe“ von Andreas Rühl und Marco Feiten, das in Anlegerkreisen sofort auf großes Interesse stieß. Auf mehr als 200 Seiten erfährt der Leser, warum Investitionen in die auf Edelhölzer spezialisierten Aufforstungs- und Produktionsbetriebe bis dato nur wenigen Großinvestoren vorbehalten waren, obwohl Holz nach Öl und Gas der drittgrößte Rohstoffmarkt der Welt ist. Erst Ende des letzten Jahrzehnts begannen auch private Kapitalanleger Waldfonds und andere grüne Investments für sich zu entdecken. Die Buchautoren legen dar, warum Edelholz ein wichtiger Depotbaustein ist, der die Vermögensstrukturen optimiert. Kompetent werden Chancen und Risiken solcher Kapitalanlagen beschrieben, aber vor allem deren Renditepotenziale herausgearbeitet. Die Autoren erklären insbesondere, warum ein Edelholzinvestment überdurchschnittliche Erträge erzielen kann und gleichzeitig dem Klimaschutz hilft.

Marktredwitz - Die Dauerdebatte um den Klimawandel und die Energiewende hat längst auch den Investmentmarkt erreicht und lässt immer mehr Anleger ihr Geld in Unternehmen mit ökologischem Anspruch investieren. Die Finanzkrise 2008 und Umweltkatastrophen wie der Reaktorunfall von Fukushima 2011 haben das Bewusstsein vieler Investoren verändert. Ihre Geldanlagen sollen eine ethische Komponente haben und Renditeerwartungen mit Umweltschutz verbinden. Vermögensanlagen, die für einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Umwelt stehen, erleben sowohl auf dem klassischen Aktien- als auch auf dem Fondsmarkt einen spürbaren Aufschwung. Aktien von Unternehmen der Umweltbranche werden inzwischen als „Green Chips“ und die Fondsprodukte ähnlich gesinnter Investmentfirmen als „Green Investments“ bezeichnet. Grüne Fonds werden aber nicht nur deshalb immer beliebter, weil sie den Anlegern ein gutes Gewissen verschaffen, sondern weil die Anlagestrategie den Dreiklang von Sicherheit, Liquidität und Rendite verspricht. Besonders attraktiv sind Investitionen in die nachhaltige Energiegewinnung, wozu beispielsweise festverzinste Geldanlagen in Erneuerbare-Energie-Anlagen gehören.

Marktredwitz - Ende November 2017 titelte „Performance vertraulich“: „Neuer Internetauftritt der Sensus Vermögen GmbH von Gerhard Schaller und Markus Fürst lässt auf sich warten.“ Nun meldet sich der Finanzdienstleister aus dem oberfränkischen Marktredwitz mit einer generalüberholten Internet-Präsentation und neuen Anlageprodukten zurück. Sensus-Geschäftsführer Gerhard Schaller hat offenbar erkannt, dass in Zeiten von Klimaschutzdebatten und Abgasskandalen immer mehr Anleger Renditestreben und Umweltbewusstsein miteinander verbinden wollen und deshalb nach grünen Investments Ausschau halten. Um die Rüstungsindustrie und die Atomwirtschaft machen Anleger mit einem ethisch-ökologischen Anspruch deshalb längst einen großen Bogen.

Marktredwitz - Anfang September dieses Jahres berichtete „Performance vertraulich“, dass der Internetauftritt der Sensus Vermögen GmbH einer optischen und inhaltlichen Runderneuerung unterzogen wird. Fast drei Monate später findet sich unter http://www.sensus-vermoegen.de/fonds immer noch der Hinweis, dass die Webseite überarbeitet wird, aber eine telefonische und elektronische Kontaktaufnahme möglich sein soll.

Marktredwitz - Anfang Oktober wurde bekannt, dass die Geschäftspartner Gerhard Schaller von der Sensus Vermögen GmbH und Markus Fürst von der Derivest GmbH ihre Aktivitäten in Südeuropa verstärkt haben. Es geht vor allem um Immobilieninvestments in Italien und Kroatien. Nach „Performance vertraulich“ vorliegenden Informationen haben Sensus und Derivest mittels einer Sensus S.r.l. die sogenannten Gelato-Immobilien in Oberitalien übernommen. S.r.l. steht für Società a responsabilità limitata und bezeichnet eine italienische Rechtsform vergleichbar einer deutschen GmbH.

Marktredwitz - Die in Oberfranken ansässige Sensus Vermögen GmbH unter ihrem Geschäftsführer Gerhard Schaller hatte in jüngerer Zeit Schlagzeilen zu verkraften, die nicht wenige Anleger irritiert haben dürften. Ende Oktober 2016 wurden auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Hof die Geschäftsräume des Vermögensberaters in Marktredwitz durchsucht. Dem Vernehmen nach brachte ein anderes Unternehmen, zu dem die Sensus Vermögen GmbH und die Derivest GmbH des Schaller-Partners Markus Fürst Geschäftsbeziehungen unterhalten, die Vermögensverwalter ins Visier der Behörden.

Marktredwitz - Im letzten Jahr machte die Sensus Vermögen GmbH mit einem exotisch anmutenden Teakholz-Fonds auf sich aufmerksam. Nach Erdöl und Erdgas ist Holz der drittgrößte Rohstoffmarkt der Welt. Marktbeobachter rechnen bei Edelhölzern wie Teak mit weiteren Preissteigerungen, weil der Handel und die Einfuhr von illegal geschlagenem Holz in der Europäischen Union seit 2013 verboten sind. Das „Global Investor“-Magazin der Schweizer Großbank Credit Suisse berichtete deshalb schon vor einiger Zeit über ein steigendes „Interesse privater und öffentlicher Institutionen an Forstanlagen“. Die erhöhte Nachfrage nach Edel- beziehungsweise Nutzholz-Investments erklärte das Magazin so: „Die Nutzholz-Investments der institutionellen Anleger werden höchstwahrscheinlich zunehmen, weil ihre Positionen in alternativen Anlageportfolios zur Zeit niedrig sind und der Holzverbrauch der Wohlstandsentwicklung folgt.“ Zudem sei Nutzholz in den Augen vieler Anleger attraktiv, weil die intensiv bewirtschafteten Kurzumtriebsplantagen (Schnellwuchsplantagen) „auf lange Sicht wenig volatile reale Renditen von jährlich 10 bis 15 Prozent generieren“.