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Hamburg – Aufgrund der guten konjunkturellen Lage zieht der deutsche Immobilienmarkt in großem Stil Kapital aus dem In- und Ausland an. Der durch die vermögensvernichtende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) befeuerte Nachfrageeffekt führt teilweise zu massiven Preisanstiegen und zur Angebotszunahme bei Projektentwicklungen. Neben Berlin, München und Frankfurt verzeichnet insbesondere Hamburg einen Nachfrageboom. Im März 2018 nahm die „Zeit“ die Wohnungspreise in der Elbmetropole unter die Lupe und stellte fest: „Wer hier vor zehn Jahren eine Wohnung gekauft hat, ist heute wahrscheinlich um einen sechsstelligen Betrag reicher.“ Zur Einstimmung auf eine Artikelserie zum Hamburger Immobilienmarkt, dessen Innenstadtlagen Investoren in kurzer Zeit zweistellige Wertzuwächse bescherten, schrieb das Wochenblatt: „Sieben von zehn Hamburgern fürchten, die Stadt könne für sie zu teuer werden. Das liegt an den hohen Mieten und Hauspreisen. Wird die Lage irgendwann wieder besser?“

London – Für die Kryptowährungs-Dienstleister Christian M. Scheibener und Michael Thomale dürfte das letzte Jahr eines mit Höhen und Tiefen gewesen sein. So mussten die beiden führenden Köpfe der Nexus Global Ltd. & Nexus Global Mining Ltd. angesichts der Bitcoin-Krise ausgetretene Pfade im Krypto- und Blockchain-Sektor verlassen und neue Wege beschreiten. Mag die Zukunft des Bitcoins auch unklar sein – die Zukunftsperspektive der für seine Herstellung unverzichtbaren Blockchain-Technologie ist glänzend. Diese Technik läutet ohne Übertreibung ein neues Digitalzeitalter ein und wird nicht nur die Finanzbranche revolutionär verändern. Darauf haben sich Scheibener und Thomale bereits eingestellt und arbeiten an einem innovativen Studienangebot zur Blockchain-Technologie.

München – Ende 2017 nahm die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen insgesamt 13 Photovoltaik-Mietangebote von Stadtwerken an Rhein und Ruhr unter die Lupe. Das überraschende Ergebnis: Nur drei Mietprodukten bescheinigte sie eine finanzielle Attraktivität für die Endkunden. Bei den anderen Angeboten soll sich über die Laufzeit von 18 Jahren ein Verlust für die Kunden ergeben. Anfang März 2018 wurde bekannt, dass dieselbe Verbraucherzentrale den Photovoltaik-Pachtanbieter MEP abgemahnt hat, weil der monatelang Miete für montierte Photovoltaik-Anlagen kassiert haben soll, die noch keinen Solarstrom lieferten. Udo Sieverding, Bereichsleiter für das Thema Energie bei der Verbraucherzentrale NRW, begründete das scharfe Vorgehen so: „MEP wirbt wörtlich mit einem ‚Rundum-sorglos-Miet-Paket‘ und verspricht Begleitung von der Montage bis zum Betrieb. Tatsächlich aber lässt die Firma viele Kunden auf den letzten Metern im Stich – die haben dann eine Anlage auf dem Dach und zahlen Miete, bekommen aber keinen Strom.“ Die Verbraucherschützer bemängeln, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der in München ansässigen MEP Werke in einem Punkt nicht eindeutig genug seien. Dabei gehe es um einen mit den Netzbetreibern zu koordinierenden Anschluss, der nach der Installation der Miet-Solaranlagen nicht sofort ans Netz gegangen sei. Thomas Wennmacher zufolge, der die Causa MEP bei der nordrhein-westfälischen Verbraucherzentrale betreut, sind zwischen Oktober 2017 und Januar 2018 Beschwerden im „niedrigen zweistelligen Bereich“ über den Anbieter bei ihm gelandet. Ist deswegen sofort eine Abmahnung nötig?

Berlin – Am 23. Oktober dieses Jahres berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in einem Verlagsspezial zur Zukunft des Mittelstandes, dass die deutschen Mittelständler trotz weltpolitischer und weltwirtschaftlicher Unwägbarkeiten weiterhin voll auf Auslandsinvestitionen setzen. So geht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) davon aus, dass 2018 ein Rekordjahr für Auslandsinvestitionen wird. Dabei bezieht sich der DIHK auf eine Umfrage, der 5.200 Unternehmensantworten zugrunde liegen und wonach 36 Prozent der antwortenden Unternehmen höhere Investitionsbudgets als 2017 planen.Die Zeitung fragte Kapilendo-Chef Christopher Grätz, welchen Anteil daran kleine oder mittlere Unternehmen hätten. Der Mitbegründer des gleichnamigen Online-Kreditmarktplatzes, auf dem Gelder zur bankenalternativen Unternehmensfinanzierung gesammelt werden, sagte: „Unsere KMUs erzielen mehr Umsätze im Ausland, als dass sie international investieren.“ Bei den im Ausland tätigen Kreditnehmern kann Grätz trotz des neuen handelspolitischen Kurses der USA nur „wenige bremsende Faktoren“ ausmachen und betonte: „Die Inhaber hoffen auf klare Abkommen, die internationale Geschäfte auch zukünftig ermöglichen.“

München – In den Depots der meisten deutschen Anleger dominieren nach wie vor Aktien und Immobilien aus dem eigenen Land. Der Gründer und Vorstandschef der Investmentgesellschaft Deutsche Finance Group, Thomas Oliver Müller, empfiehlt Investoren jedoch den Blick über den Tellerrand und lenkt deren Interesse auf internationale Infrastruktur- und Immobilienprojekte. Die bankenunabhängige und inhabergeführte Investmentgesellschaft verspricht privaten und institutionellen Investoren einen exklusiven Zugang zu globalen Investmentmärkten. Das Gesamtportfolio des Münchner Finanzunternehmens umfasst derzeit 39 Länder mit rund 3.220 Einzelinvestments im Bereich Immobilien und Infrastruktur. Die regionale Verteilung der Investitionen ist relativ ausgewogen und verteilt sich zu 42 Prozent auf Industrieländer und zu 58 Prozent auf Schwellenländer. Durch diese weltumspannende Investitionsstrategie sollen Investoren von positiven wirtschaftlichen Entwicklungen anderer Länder profitieren. Zu nennen ist beispielsweise die Entstehung einer modernen Mittelschicht und der Trend zur Urbanisierung in vielen Emerging Markets. Dabei besitzen die nationalen Immobilienmärkte nicht nur ihre jeweiligen Besonderheiten, sondern befinden sich auch an verschiedenen Etappen des Immobilienzyklus. Abhängig vom Rendite-Risiko-Profil eines Investors können fremde Märkte deshalb besonders interessant sein.

Langenhagen – Denkmalschutz hat in Deutschland eine lange Tradition und wird als öffentliche Aufgabe von großer kulturgeschichtlicher Bedeutung verstanden. Das stellt Städte und Gemeinden im Umgang mit Denkmälern und historischer Bausubstanz mitunter vor Probleme. Wegen der hohen Instandsetzungskosten und vielen baurechtlichen Vorgaben empfinden manche Kommunalverantwortliche Denkmalschutz eher als Last denn als Lust.

Dubai – Infrastrukturprojekte wie Flughäfen, Kraftwerke, Autobahnen und Pipelines, aber auch besondere Immobilien-Ideen werden zunehmend über sogenannte Projektfinanzierungen realisiert. Die Goethe-Universität Frankfurt am Main führte dazu einmal aus: „Statt auf die Bonität des Initiators (Sponsor) stellen die finanzierenden Banken dabei grundsätzlich auf die erwarteten Erträge (cash-flow) des spezifischen Projekts ab (non-recourse Finanzierung). Indem eine Zweckgesellschaft (Projektgesellschaft) ein Bündel von Verträgen abschließt, werden die technischen, wirtschaftlichen und politischen Risiken des Projekts auf die verschiedenen Beteiligten verteilt.“Die Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ differenziert noch weiter aus: „Die Finanzierungsmittel werden weder in der klassischen Form der auf die Bonität des Bestellers gerichteten Auftragsfinanzierung noch in Form einer projektbezogenen und direkt auf die Bonität der beteiligten Sponsoren abzielenden Finanzierung aufgebracht, sondern in Abhängigkeit von der erwarteten Projektwirtschaftlichkeit sui generis bereitgestellt. Typischerweise besitzt eine Projektfinanzierung die Merkmale: Cash-flow-orientierte Kreditvergabe (englisch Cash-flow-related-lending), explizite Risikoteilung (englisch Risk-sharing) und bilanzexterne Finanzierung (englisch Off-balance-sheet-financing).“

Langenhagen – Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen historische Gebäude, die sonst gar nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen und laden Architektur- und Geschichtsinteressierte zur Bewunderung des bauhistorischen Erbes ein. Der alljährliche „Tag des offenen Denkmals“ bietet Geschichte zum Anfassen und zeigt die vielfältigen Leistungen von Denkmaleigentümern, Restauratoren und Handwerkern in der Denkmalpflege. So soll die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisiert und Interesse für die Belange der Denkmalpflege geweckt werden. Seit 1993 wird dieser Tag landesweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Am 9. September 2018 stand er unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“.

Hongkong – Die Welt der Kryptowährungen ist für viele Menschen immer noch ein Mysterium, obwohl mit dem Schürfen („Mining“) von Digitalwährungen schon seit Jahren richtiges Geld verdient wird. Eine wichtige Orientierungshilfe bietet die moderne Ratgeberliteratur, zu der auch das 2014 erschienene „Handbuch der digitalen Währungen. Bitcoin, Litecoin und 150 weitere Kryptowährungen im Überblick“ gehört. In einer Rezension dazu heißt es: „Am Anfang war Bitcoin. Die digitale Währung weist zahlreiche Innovationen auf und ermöglicht weltweit schnelle, kostenlose und vertrauliche Übertragungen von Guthaben. Nach einem gemächlichen Start vollzog die erste Kryptowährung eine außergewöhnliche Entwicklung, die innerhalb von fünf Jahren zu einem gewaltigen Wertzuwachs geführt hat. Zeitweise war ein Bitcoin wertvoller als eine Unze Gold.“ Deshalb gebe es inzwischen zahlreiche weitere Kryptowährungen, die versuchten, die Entwicklung von Bitcoin zu wiederholen und sogar zu übertreffen. Der Buchrezensent stellt weiter fest: „Einige dieser neuen digitalen Währungen ändern nur die technischen Parameter des Vorbildes, einige konzentrieren sich auf ein bestimmtes Land, einige unterstützen soziale oder wissenschaftliche Projekte und einige digitale Währungen führen Katzen, Hunde oder Schauspieler im Namen. Die Welt der Kryptowährungen ist bunt und vielfältig geworden. In diesem Buch werden viele neue Kryptowährungen vorgestellt von A wie Alpha Omegacoin bis Z wie Zetacoin. Noch ist keine der neuen digitalen Währungen so erfolgreich oder wertvoll wie Bitcoin, aber schon morgen könnte sich das ändern.“

Hamburg – Ideenreichtum kann man der Exporo AG wirklich nicht absprechen: die Crowdinvesting-Experten bieten nun erstmals Investments in die nachhaltige Assetklasse der Kita-Immobilien an. Das im Jahr 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen gegründete FinTech betreibt Deutschlands größte Plattform für digitale Immobilieninvestments. Kleinanleger können dort schon Beträge ab 500 Euro in professionelle Immobilienprojekte ihrer Wahl investieren und sich ein eigenes Immobilien-Portfolio aufbauen. Bislang waren solche Immobilieninvestments mit kurzen Laufzeiten und attraktiven Renditen von bis zu sechs Prozent meist finanzkräftigen Privatinvestoren und institutionellen Anlegern vorbehalten.Mit seinem auf der Crowdinvesting-Idee fußenden Geschäftsmodell sieht sich Exporo als eine Art Demokratisierer des Immobilieninvestment-Marktes. BeimCrowdinvesting bündeln Investoren ihre Anlegerinteressen über das Internet und finanzieren gemeinsam ehrgeizige Projekte. Genau das drückt der Begriff aus, der sich aus den englischen Wörtern „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren) zusammensetzt.

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