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Marktredwitz - Die Dauerdebatte um den Klimawandel und die Energiewende hat längst auch den Investmentmarkt erreicht und lässt immer mehr Anleger ihr Geld in Unternehmen mit ökologischem Anspruch investieren. Die Finanzkrise 2008 und Umweltkatastrophen wie der Reaktorunfall von Fukushima 2011 haben das Bewusstsein vieler Investoren verändert. Ihre Geldanlagen sollen eine ethische Komponente haben und Renditeerwartungen mit Umweltschutz verbinden. Vermögensanlagen, die für einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Umwelt stehen, erleben sowohl auf dem klassischen Aktien- als auch auf dem Fondsmarkt einen spürbaren Aufschwung. Aktien von Unternehmen der Umweltbranche werden inzwischen als „Green Chips“ und die Fondsprodukte ähnlich gesinnter Investmentfirmen als „Green Investments“ bezeichnet. Grüne Fonds werden aber nicht nur deshalb immer beliebter, weil sie den Anlegern ein gutes Gewissen verschaffen, sondern weil die Anlagestrategie den Dreiklang von Sicherheit, Liquidität und Rendite verspricht. Besonders attraktiv sind Investitionen in die nachhaltige Energiegewinnung, wozu beispielsweise festverzinste Geldanlagen in Erneuerbare-Energie-Anlagen gehören.

Hamburg - Vor über einem Jahr geriet die Hamburg Trust REIM Real Estate Investment Management GmbH in schwere See, als bekannt wurde, dass gegen den damaligen Geschäftsführer Dirk Hasselbring ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Treuebruchs eingeleitet worden ist. Gleich mehrere Klagen sollen gegen die Investmentgesellschaft damals eingereicht worden sein. Zum Kerngeschäft von Hamburg Trust gehören Investments in Wohnimmobilien einschließlich Mikroapartments und Studentenwohnungen sowie Spezial-Immobilien an exklusiven Standorten, zum Beispiel Bürokomplexe, Shopping-Center und Seniorenwohnheime. Der seit 2007 tätige Immobilien-Investment- und Asset-Manager verfügt über eine Kapitalverwaltungsgesellschaft mit BaFin-Zulassung. Der Fondsanbieter teilt mit, derzeit Immobilien im Wert von rund 1,1 Milliarden Euro für institutionelle und private Anleger zu managen.

Hamburg - Der Markt für Sachwertanlagen wächst immer weiter, weil die von Anlegern erhoffte Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB) auf sich warten lässt. Seit Jahren findet eine schleichende Enteignung der deutschen Sparer statt, weil die Zinsen für ihre Sparguthaben deutlich unter der Inflationsrate liegen. Da Geld auf dem Konto Jahr für Jahr an Wert verliert, suchen Anleger und Investoren fieberhaft nach renditeträchtigen Alternativen im Sachwerte-Sektor. In der Branche für Kapitalanlagen wird der Begriff „Sachwertanlage“ recht inflationär verwendet. Für manch einen gelten selbst Aktien als eine Form der Sachanlage, weil dahinter reale Unternehmen stehen. Richtigerweise kann man nur dann von Sachwertanlagen sprechen, wenn die Investitionsobjekte einen von Dritten unabhängigen, sicheren und jederzeit realisierbaren Verkehrswert haben. Das gilt natürlich für Gebäude und andere immobile Sachwerte wie Photovoltaikanlagen oder Biogasanlagen. Mobile Sachwerte sind zum Beispiel Flugzeuge, Schiffe und Container, an denen man sich über Alternative Investmentfonds (AIF) und andere geschlossene Fonds beteiligen kann.

Marktredwitz - Die Anfänge der Blockchain Technology liegen schon ein paar Jahre zurück, aber nun rechnen Experten mit ihrem schnellen Durchbruch in der globalen Geschäftswelt. Die Blockchains ermöglichen den Aufbau eines weltweiten Datenregisters, das Besitzverhältnisse klar zuordnet und mit dessen Hilfe Werte in Sekundenschnelle transferiert werden können. Die Blockchain (englisch für Blockreihe) ist manipulationssicher, weil sie auf Millionen Computern dezentral organisiert ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Datenbanken befindet sich die Blockchain nicht auf einem einzelnen Server, sondern liegt als identische Kopie auf den lokalen Computerspeichern aller Teilnehmer des Netzwerks vor. Statt einer „Blockreihe“ sollte man besser von einer digitalen „Blockkette“ sprechen, denn die einzelnen Elemente fügen sich zu einer festen Transaktionsdatenbank-Kette zusammen. Hat dieses Gebilde eine bestimme Größe erreicht, entsteht das nächste und wird mit seinem Vorgänger verbunden. So verschmelzen die einzelnen abgespeicherten Datensätze zu einer fest verbundenen Informationskette, an deren Ende ein globales Transaktionsregister steht, das die Werte seiner Benutzer jederzeit dokumentiert.

Wien - Im Gegensatz zum Fremdkapital bezeichnet das Eigenkapital jene Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht werden oder ihnen selbst gehören. Es sind Finanzmittel, die nicht durch Kredite oder sonstige Geldgeschäfte finanziert wurden, einem Unternehmen unbefristet zur Verfügung stehen und keiner Rückzahlungspflicht unterliegen. Eigen- und Fremdkapital stellen das Gesamtkapital eines Unternehmens dar.

Hamburg - Ob zuerst die Geschäftsidee oder der Firmensitz in der Freien und Hansestadt Hamburg da war, ist nicht ganz klar. Aber auf jeden Fall passt das Geschäftsmodell der in Hamburg ansässigen Solvium Capital GmbH zu der norddeutschen Handels- und Hafenmetropole. Während immer mehr Investment-Unternehmen ihre Aktivitäten auf den Immobilienmarkt konzentrieren, hat sich Solvium erfolgreich auf Direktinvestments in einem Nischenbereich spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Ausrüstungsgegenständen wie Standardcontainern und Wechselkoffern. Mit monatlichen Mietausschüttungen und überschaubaren Laufzeiten soll Anlegern die Chance geboten werden, sich im wachsenden Container- und Logistikmarkt zu engagieren.