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Hanau - Was gibt es eigentlich im Rechtsstreit zwischen der Dolphin Trust GmbH und Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) Neues? Wenig bis nichts, lautet die Antwort. Und das, obwohl seitens wichtiger Lokalpolitiker nicht mit Polemik in Richtung des Immobilieninvestors aus dem niedersächsischen Langenhagen gespart wurde.

Hamburg - Viele Kleinanleger haben schon oft darüber nachgedacht, der Zinsflaute durch wohlüberlegte Investments im Immobiliensektor zu entgehen. Dabei stoßen sie häufig auf Hindernisse, weil die klassischen Immobilienfonds finanziell potente institutionelle Anleger bevorzugen und sich mit kleinen Privatanlegern nicht abgeben wollen. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt die Exporo AG aus Hamburg. Sie betreibt eine innovative Internetplattform, über die sich Investoren schon mit Beträgen ab 500 Euro an Immobilienprojekten beteiligen können. Damit verschafft sie Kleinanlegern Zutritt zu einem renditeträchtigen Markt, der bisher vorwiegend Großanlegern vorbehalten war. Innovativ ist das Investmentmodell, weil es auf dem sogenannten Crowdinvesting aufbaut. Dabei bündeln Investoren ihre Interessen über das Internet und finanzieren gemeinsam ehrgeizige Investments. Nichts anderes drückt der Begriff Crowdinvesting aus, der sich aus den englischen Wörtern „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren) zusammensetzt.

Hanau/Langenhagen - Ende September teilte die Presseabteilung der Stadt Hanau mit, dass sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky erstmals zu einem Gedankenaustausch mit Mietern der Anna-Siedlung am Kinzigheimer Weg getroffen hat. Nach Angaben der Stadt nahmen fast alle verbliebenen Mieter an dem Treffen teil und die allermeisten hätten erklärt, in der sanierungsbedürftigen Siedlung wohnen bleiben zu wollen.

Langenhagen - Die Dolphin Trust GmbH aus Langenhagen bei Hannover nimmt unter den in Deutschland tätigen Immobilieninvestoren eine Sonderstellung ein, weil sie sich auf das Herrichten von denkmalgeschützten Gebäuden als Wohnobjekte spezialisiert hat. 2014 erklärte Dolphin-Gründer und -Geschäftsführer Charles Smethurst in einem Interview, was die geschäftspolitische Nische umgebauter Immobilien unter Denkmalschutz so attraktiv macht. Das Video-Interview ist im Netz immer noch abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=7-Y28F_NpCU. In der Eigenwerbung beschreibt man sich selbstbewusst als „Baumeister und Denkmalexperten, Projektentwickler und Architekten, Marktspezialisten und Managementprofis, detailverliebt und visionär, unermüdlich und am Puls der Zeit, konzentriert und erfolgreich“.