Login

Performance Vertraulich

Hamburg - Ob zuerst die Geschäftsidee oder der Firmensitz in der Freien und Hansestadt Hamburg da war, ist nicht ganz klar. Aber auf jeden Fall passt das Geschäftsmodell der in Hamburg ansässigen Solvium Capital GmbH zu der norddeutschen Handels- und Hafenmetropole. Während immer mehr Investment-Unternehmen ihre Aktivitäten auf den Immobilienmarkt konzentrieren, hat sich Solvium erfolgreich auf Direktinvestments in einem Nischenbereich spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Ausrüstungsgegenständen wie Standardcontainern und Wechselkoffern. Mit monatlichen Mietausschüttungen und überschaubaren Laufzeiten soll Anlegern die Chance geboten werden, sich im wachsenden Container- und Logistikmarkt zu engagieren.

Duisburg/Leipzig - „Was vor ca. drei Jahren mit einer Beteiligungsgesellschaft begann und als alternative Finanzierung für innovative mittelständische Unternehmen im Stil einer Schwarmfinanzierung gedacht war, hat sich heute zu einer der größten Investitionsgemeinschaften in Deutschland mit mehr als 3.200 Partnern und einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 130 Millionen Euro entwickelt.“ So beschreibt die Autark Group AG auf ihrer Internetseite das eigene Geschäftsmodell, das in der Fachöffentlichkeit aber auch schon kritisch hinterfragt wurde.

Marktredwitz - Anfang Oktober wurde bekannt, dass die Geschäftspartner Gerhard Schaller von der Sensus Vermögen GmbH und Markus Fürst von der Derivest GmbH ihre Aktivitäten in Südeuropa verstärkt haben. Es geht vor allem um Immobilieninvestments in Italien und Kroatien. Nach „Performance vertraulich“ vorliegenden Informationen haben Sensus und Derivest mittels einer Sensus S.r.l. die sogenannten Gelato-Immobilien in Oberitalien übernommen. S.r.l. steht für Società a responsabilità limitata und bezeichnet eine italienische Rechtsform vergleichbar einer deutschen GmbH.

Trebur - Weil der Immobilienmarkt im Gegensatz zu zinsbasierten Geldanlagen noch ordentliche Renditen garantiert, schießen Immobilienfonds und Immobilienverwalter wie Pilze aus dem Boden. Da ist es für Kunden ziemlich vertrauenerweckend, wenn ein Unternehmen schon seit Jahrzehnten in dieser Branche tätig ist und über entsprechende Erfahrung verfügt. Die Phoenix Immobilienmanagement GmbH aus dem hessischen Trebur gehört dazu. Das familiengeführte Unternehmen setzt die bereits 1911 durch die Gesellschafterfamilie begonnene Vermietung von Wohnungen und anderen Immobilien in mittlerweile vierter Generation fort. Ab 2001 wurde es in einer GbR fortgeführt und 2013 in eine GmbH umgewandelt. Ihren Anfang nahm die Geschäftstätigkeit in Berlin, wo man auch weiterhin erfolgreich tätig ist. Trotzdem verlegte man den Firmensitz im Jahr 2013 nach Hessen.

Lohmar - Seit die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) deutsche Sparer regelrecht enteignet und private Lebensversicherungen und Altersvorsorgeverträge entwertet, sind Immobilien-Investments für Anleger besonders attraktiv geworden. Fernab von Nullzinsen und launenhaften Aktienmärkten bietet der Immobiliensektor privaten und institutionellen Anlegern sichere Renditen. Der Run auf das „Betongold“ hat auch bei windigen Geschäftemachern das Interesse am Immobilienmarkt wachsen lassen und das Aktionsfeld unseriöser Investoren und Makler vergrößert.

Leipzig - Viele Finanzinvestoren im Immobiliensektor kommen und gehen auch wieder. Manche bleiben aber und setzen sich im umkämpften Markt durch ein überlegenes Geschäftsmodell durch. Dazu gehört nach Auffassung vieler Branchenkenner die publity AG unter ihrem Vorstandsvorsitzenden Thomas Olek. Nach einer vierjährigen Beratertätigkeit für die Sächsische Landesbank stieg er als Mehrheitsaktionär bei der in Leipzig ansässigen Aktiengesellschaft ein und führte sie erfolgreich auf den Immobilienmarkt. Von den vielen Geschäftskontakten Oleks, der auch noch in zahlreichen banknahen Verbänden aktiv ist, dürften die Anleger bis heute profitieren.

Berlin - Seit Jahren führt die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank zur Enteignung der deutschen Sparer und zur Entwertung von privaten Lebensversicherungen und Altersvorsorgeverträgen. Im Zuge einer kaum noch vermittelbaren Euro-Rettungspolitik dürfen sich südeuropäische Schuldenstaaten wie Griechenland und Italien mit zinsfreien Staatskrediten eindecken und können so – ohne ernsthafte wirtschaftspolitische Reformen einzuleiten – ihre Staatsverschuldung immer weiter in die Höhe treiben.