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Hamburg - Viele Kleinanleger haben schon oft darüber nachgedacht, der Zinsflaute durch wohlüberlegte Investments im Immobiliensektor zu entgehen. Dabei stoßen sie häufig auf Hindernisse, weil die klassischen Immobilienfonds finanziell potente institutionelle Anleger bevorzugen und sich mit kleinen Privatanlegern nicht abgeben wollen. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt die Exporo AG aus Hamburg. Sie betreibt eine innovative Internetplattform, über die sich Investoren schon mit Beträgen ab 500 Euro an Immobilienprojekten beteiligen können. Damit verschafft sie Kleinanlegern Zutritt zu einem renditeträchtigen Markt, der bisher vorwiegend Großanlegern vorbehalten war. Innovativ ist das Investmentmodell, weil es auf dem sogenannten Crowdinvesting aufbaut. Dabei bündeln Investoren ihre Interessen über das Internet und finanzieren gemeinsam ehrgeizige Investments. Nichts anderes drückt der Begriff Crowdinvesting aus, der sich aus den englischen Wörtern „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren) zusammensetzt.

Trebur - Weil der Immobilienmarkt im Gegensatz zu zinsbasierten Geldanlagen noch ordentliche Renditen garantiert, schießen Immobilienfonds und Immobilienverwalter wie Pilze aus dem Boden. Da ist es für Kunden ziemlich vertrauenerweckend, wenn ein Unternehmen schon seit Jahrzehnten in dieser Branche tätig ist und über entsprechende Erfahrung verfügt. Die Phoenix Immobilienmanagement GmbH aus dem hessischen Trebur gehört dazu. Das familiengeführte Unternehmen setzt die bereits 1911 durch die Gesellschafterfamilie begonnene Vermietung von Wohnungen und anderen Immobilien in mittlerweile vierter Generation fort. Ab 2001 wurde es in einer GbR fortgeführt und 2013 in eine GmbH umgewandelt. Ihren Anfang nahm die Geschäftstätigkeit in Berlin, wo man auch weiterhin erfolgreich tätig ist. Trotzdem verlegte man den Firmensitz im Jahr 2013 nach Hessen.

Berlin - Seit Jahren führt die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank zur Enteignung der deutschen Sparer und zur Entwertung von privaten Lebensversicherungen und Altersvorsorgeverträgen. Im Zuge einer kaum noch vermittelbaren Euro-Rettungspolitik dürfen sich südeuropäische Schuldenstaaten wie Griechenland und Italien mit zinsfreien Staatskrediten eindecken und können so – ohne ernsthafte wirtschaftspolitische Reformen einzuleiten – ihre Staatsverschuldung immer weiter in die Höhe treiben.

Stuttgart - Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat den Kauf öffentlich genutzter Immobilien in Hessen durch zwei Fonds der Patrizia Immobilien AG finanziert. Mit knapp einer Milliarde Euro ermöglichte die Bank als Alleinfinanzierer den offenen Spezialfonds PATRIZIA Res Publica Hessen I und II den Erwerb von insgesamt 56 Liegenschaften, in denen unter anderem Polizeipräsidien, Finanzämter und Landgerichte untergebracht sind. Die Transaktion fand in zwei Schritten statt. Der Erwerb des so genannten Leo-II-Portfolios wurde im Dezember 2013 abgeschlossen; das Closing des Leo-I-Portfolios fand Ende März statt.