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München – Ende 2017 nahm die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen insgesamt 13 Photovoltaik-Mietangebote von Stadtwerken an Rhein und Ruhr unter die Lupe. Das überraschende Ergebnis: Nur drei Mietprodukten bescheinigte sie eine finanzielle Attraktivität für die Endkunden. Bei den anderen Angeboten soll sich über die Laufzeit von 18 Jahren ein Verlust für die Kunden ergeben. Anfang März 2018 wurde bekannt, dass dieselbe Verbraucherzentrale den Photovoltaik-Pachtanbieter MEP abgemahnt hat, weil der monatelang Miete für montierte Photovoltaik-Anlagen kassiert haben soll, die noch keinen Solarstrom lieferten. Udo Sieverding, Bereichsleiter für das Thema Energie bei der Verbraucherzentrale NRW, begründete das scharfe Vorgehen so: „MEP wirbt wörtlich mit einem ‚Rundum-sorglos-Miet-Paket‘ und verspricht Begleitung von der Montage bis zum Betrieb. Tatsächlich aber lässt die Firma viele Kunden auf den letzten Metern im Stich – die haben dann eine Anlage auf dem Dach und zahlen Miete, bekommen aber keinen Strom.“ Die Verbraucherschützer bemängeln, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der in München ansässigen MEP Werke in einem Punkt nicht eindeutig genug seien. Dabei gehe es um einen mit den Netzbetreibern zu koordinierenden Anschluss, der nach der Installation der Miet-Solaranlagen nicht sofort ans Netz gegangen sei. Thomas Wennmacher zufolge, der die Causa MEP bei der nordrhein-westfälischen Verbraucherzentrale betreut, sind zwischen Oktober 2017 und Januar 2018 Beschwerden im „niedrigen zweistelligen Bereich“ über den Anbieter bei ihm gelandet. Ist deswegen sofort eine Abmahnung nötig?

München - In Zeiten des alarmierenden Klimawandels steigt die Nachfrage nach „grünen“ Geschäftsmodellen, die Renditeerzielung mit Klimaschutz verbinden. Private wie institutionelle Anleger suchen angesichts der andauernden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank händeringend nach profitablen Investitionsmöglichkeiten, die gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz des Weltklimas leisten.